Das vom Schweizer Hersteller Stöckli Products hergestellte und vertrieben Raclettegerät Cheeseboard V8 präsentierte sich in einem Test der Stiftung Warentest als wahrer Grillmeister unter allen Konkurrenzkandidaten. Die Grillplatte heizte sich nicht nur relativ schnell auf. Auch bei der Bewertung der Hitzeverteilung und der „Bräunung“ des Grillguts erhielt das Gerät von den Testern Bestnoten.
Keine Gedanken, so Stiftung Warentest weiter, muss sich der Benutzer auch über die Antihaftbeschichtung der Grillplatte sowie der Pfännchen machen. Nicht nur, dass sie, wie der gesamte Cheeseboard V8 Grill übrigens, sehr gut verarbeitet sind. Das immer wieder aufkeimende Gerücht, die Beschichtung sondere unter Hitzeeinwirkung giftige Dämpfe (die, wie zur Veranschaulichung ins Feld geführt wird, den Wellensicht tot von der Stange fallen ließen) ab, entbehrt jeglicher Grundlage. Die für eine Antihaftbeschichtung kritische Grenze beginnt nämlich erst ab 350 bis 360 Grad – eine Temperatur, die kein Raclette erreicht.
Die Raclettefunktion des Cheeseboard V8 Grill wiederum konnte mit der Grillfunktion nicht ganz Schritt halten, da die Bräunung des Pfänncheninhalts beim Überbacken nicht gleichmäßig ausfiel. Dafür kann auf die Pfännchen sehr viel aufgeladen werden, denn sie fallen recht groß aus – für eilige beziehungsweise ungeduldige Esser, denen ein Raclette immer zu lange/langsam dauert, dürfte das Cheeseboard V8 Grill demnach die erste Wahl sein.
Allerdings kommt der Grillmeister aus der Schweiz nicht eben günstig. 119 Euro werden bei Amazon für das für maximal acht Personen ausgelegte, angenehm schlicht-funktional designte Raclettegerät fällig – dafür steht dann aber auch ein Gerät aus dem Mutterland des Raclettes auf dem Tisch.
-
Stiftung Warentest
- Erschienen: 16.12.2005 | Ausgabe: 1/2006
- Details zum Test
„gut“ (2,2)
„Teuer und gut, mit praktischer Pfännchenablage, grillt am besten. Heizt schnell auf, aber Pfännchengriffe werden etwas heiß.“











