Bilder zu ECM Casa Prima

Produktbild ECM Casa Prima
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ECM Casa Prima Test

  • 1 Test
  • (4 Meinungen)

Befriedigend

3,1

Unsere Note basiert auf Tests und Meinungen.Wie wird die Note berechnet?

Im Test der Fach­ma­ga­zine

    • Erschienen: 01.11.2001 | Ausgabe: 12/2001
    • Details zum Test

    „befriedigend“ (3,1)

    15 Produkte im Test

    „Hoher Preis, wenig Komfort, verspricht optisch mehr als es halten kann; macht mit viel Geduld und Geschick guten Espresso, aber kaum Milchschaum; Handhabung fummelig und umständlich, zieht ständig Strom.“


Kun­den­mei­nun­gen

4,7 Sterne

4 Meinungen in einer Quelle

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4,8 Sterne

4 Meinungen bei Testberichte.de lesen

  • 5,0 von 5 Sternen

    von Stelios

    Eine klasse Espressomaschine ohne Probleme

    Ich habe früher als Student selbst in der Kneipe zig Cappuccini und Milchcafes zubereitet und als ich endlich das Geld hatte eine Semiproffesionelle Espressomaschine zu kaufen wurde ich von Anblick der ECM überzeugt. Der Test bei einem Händler in Hamburg hat es auch bestätigt, die Maschine kann wirklich guten Espresso zubereiten. Hinzu war natürlich eine passende Mühle auch aus poliertem Edelstahl fällig.
    Der Preis war damals auch super, weil von 750 € im Aktion 500 € gekostet hat.

    Nun, der Kauf der Maschine liegt genau 6 Jahre zurück und ich habe es kein bisschen bereut. Inzwischen kann meine Frau sogar besser die Milch aufschäumen wie ich (das war absolut kein Thema von Anfang an mit der Maschine, da ich die Übung hatte) und alle Freunde die uns besuchen loben die tolle Optik und den super Cappuccino.

    Bis heute hat die Maschine kein einziges Problem gehabt. Toi, Toi, Toi.

    Klar es gibt immer was besseres und eine Faema Brühgruppe ist das Nonplusultra bei den Espressokenner. Aber wenn die Maschine irgendwann ihr Geist aufgibt, dann hole ich mir eine mit der Faema Brühgruppe, natürlich auch in Edelstahl und Nostalgik-Look.

    Damit Ihr auch lange Freude mit der Maschine habt hier ein paar Tipps vom ehemaligen Profi:

    Die Maschine befülle ich nur mit Britta-Filter entkalkten Wasser und einmal im Monat durchziehe ich sie eine Entkalkung mit handelsüblichen Zitronensäure. Auch das von mancheiner als Fehler bezeichnetes "Nachtropfen" aus der Dampfdüse ist damit reduziert. Es liegt ganz einfach an die Verkalkung des Ventils. Beim Entkalken spüle ich die Dampfdüse mit der im Boiler bereits aufgeheizte Zitronensäure und löse damit die Verkalkungen. Danach läuft auch die Pumpe ruhiger und das Tropfen ist erstmals gestoppt. Wenn es wieder mehr wird weiss ich, dass ich wieder entkalken muss.

    Die Maschine brauche ich gar nicht halbe Stunde vorher aufzuheizen. Einfach einschalten 5 Min. warten bis die Temperaturkontrolleuchte erlischt und dann einfach dem leeren Siebträger in der Brühgruppe durchspülen mit mehrmahligen auf- und zudrehen. Dadurch wird die Brühgruppe ordentlich durchgeheizt und gleichzeitig die Kaffeeresten vom Vortag weggespült.
    Eigentlich ist der Vorgang vor jedem Kaffeemachen zu empfehlen, ihr werd euch wundern, was für eine Brühe rauskommt (Das ganze immer mit leeren Siebträger..), die nicht in dem Kaffee gehört.

    Das Aufschäumen gelingt immer, wenn die Düse direkt unter der Milchoberfläche mit lautes zischen zum aufschäumen beginnt. Sofort fängt die Milch zu brodeln und hier muss man Ruhe in das ganze bringen. Das gelingt mit kurzes Auf- und Abtauchen der Düse kurz unterhalb der Oberfläche. Der Schaum wird dadurch ganz feinporig und steigt den Behälter langsam hoch. Hier soll jetzt mit dem Aufschäumen aufgehört werden, sonst wird der Schaum zu heiss und fällt in sich zusammen. Viel Glück beim ausprobieren.

    Die Kaffeebohnen fülle ich der Mühle für maximal 2 Tage auf. Den Rest bewahre ich im Tiefkühlfach. Damit verflüchtigen die ätherischen Öle der Bohnen nicht und durch das trockene Klima des Tiefkühlfaches nehmen die Bohnen keine Feuchtigkeit aus der Luft auf. Die ist nämlich ein Aromakiller. Das Aufnehmen der Feuchtigkeit merkt man auch bei der Cremaqualität. Der Mahlgrad in der Mühle muss auch noch verstellt werden.
    Antworten
  • 4,5 von 5 Sternen

    von Benutzer

    Eine wirklich gute Maschine

    Ich habe die Casa Prima mittlerweile 6 Jahre, bereite täglich Cappuccini und bin sehr (!) zufrieden. Wenn man ein wenig Übung hat, macht sie hervorragenden Espresso und Milchschaum. Eine Dinge sollte man beachten:
    - Aufheizen ca. eine halbe Stunde
    - Siebträger beim Aufheizen in der Maschine belassen
    - Mühle benutzen (sehr entscheidend für gutes Ergebnis)
    - Richtige Bohnensorte nehmen (man muß eine Bohnensorten durchprobieren -dann merkt man, welche am besten schmecken und die beste Crema erzeugen)
    - Mahlgrad und Pressdruck des Mahlgut richtig dosieren (Übung nötig - ändert sich je nach Jahreszeit)
    - Milchaufschäumen geht sehr gut mit der Maschine (besser können es die Profigeräte auch nicht), näturlich braucht man Übung - nicht Verzweifeln, das geht!

    Eins ist natürlich klar: eine klassische Siebträger Maschine ist nichts für Leute, die nicht auf das Flair des Cafezubereitens stehen. Wer nur schnell einen Espresso herauslassen möchte und keinen Spaß an der Zubereitung und Technik hat, sollte lieber einen Vollautomaten kaufen.
    Die Casa Prima ist sehr solide aufgebaut und hat Industriekomponenten. Man kann sie ohne großen Aufwand zerlegen (habe zum Entkalken z.B. schon den Kessel zerlegt).
    Die Casa Prima ist ein Einkreissystem, das heißt es gibt nur einen Kessel für den Cafe (90 Grad heißes Wasser nötig) und den Dampf für das Milchaufschäumen. Sollte man als immer mal wieder in kürzeren Abständen Cappuccini erstellen wollen, bietet sich eher ein Zweikreiser (z.B. ECM Technika an).
    Für den normalen Haushalt ist die Maschine allerdings absolut ideal - vorausgestzt man hat Spaß am Cafe-Zubereiten.
    Antworten
  • 5,0 von 5 Sternen

    von Burkhard

    Die ECM Casa Prima ist klasse!

    Die o.g. Maschine hat im Test schlecht abgeschnitten. Ich finde die Casa sehr gut. Ich trinke sehr gerne Espresso, Schümli und Milchkaffee. Eine gute Bohne ist eine unabdingbare Voraussetzung für einen guten Kaffee und hier fängt es schon an. Ich habe Kaffee, der in der Firma im (sehr gutem) Vollautomaten nicht gut schmeckte zu Hause in der Casa sehr gerne getrunken.
    Ich muss allerdings zugeben, sie wird am Markt nur für viel Geld angeboten. Wenn man allerdings in die Maschine schaut, weiß man auch warum. Eine Brüheinheit wie in gewerblichen Geräten ca. 8 kg! schwer (und hier steht Masse für Klasse) und nur gute Nebenaggregate (Pumpe, Magnetventil - diese Dinge sind im Industriebedarf nachzubestellen). Wenn man den Siebträger in die Hand nimmt spürt man durch die außergewöhnliche Schwere die Qualität. Von Unterdruckcremaerzeugung ist man hier weit entfernt
    Die Maschine hat keine Steuerplatine - was ich klar als Qualitätsmerkmal verstehe - da diese dann auch nicht kaputt gehen kann. Dafür verzichte ich gerne auf Stromspar- und Displaykillefit.
    Was nur sehr teure Vollautomaten zu Bieten haben ist für 5 Euro nachzurüsten - eine Zeitschaltuhr, um morgens die Maschine direkt auf Betriebstemperatur zu haben. Ich muss zugegeben die Aufheizzeit von ½ Stunde ist schon lang, aber sie lohnt sich.
    Was ich am Anfang sehr störend fand - das Milchaufschäumprozedere - es ist laut Bedienungsanweisung schon sehr umständlich - regele ich mittlerweile auf sehr einfache Art und Weise.
    Aufheizen mittels Dampfschalter bis zur Dampftemperatur. Milch aufschäumen, das geht ohnehin nur bis 60° (darüber findet nur ein erhitzen statt), dann den Dampfschalter ausschalten und Wasserdampf weiter in die Milch zum Aufheizen ausströmen lassen bis einem langweilig wird. Dann wird das Dampfventil zugedreht, die Milch beiseite gestellt und vor dem direkten Einschalten des Kaffeebrühvorganges noch ein wenig Wasser durch das Dampfrohr entnommen. Das einfachere Prozedere verwende ich für 0,5 Liter Milch. Nach meinem technischen Verständnis (natürlich ohne jede Gewähr) tut man der Maschine dadurch nichts schlechtes an.
    Ich mahle den Kaffee immer direkt in den Siebträger und habe auf diese Weise mindestens schon 1000 KaffeEspressMilchkaffee zubereitet und werde immer süchtiger nach dem Kaffee aus dieser Maschine. Bei guter Pflege (die übrigens nicht aufwendig ist) wird das noch sehr viele Jahre so bleiben und das ganz sicher im Gegensatz zu vielen anderen Siebträgermaschinen die besser bewertet wurden. Die vielen Präschrottvollautomaten lasse ich mal bei dieser Bewertung ganz außer Acht.
    Antworten
  • 4,5 von 5 Sternen

    von Benutzer

    ...besser beurteilt

    typisch italienische maschine...mit übung bekommt man einen hervoragenden espresso und einen perfekten milchschaum...viel hängt, wie bei jeder anderen guten espressomaschine, auch von den gekauften bohnen ab...

    M.E besser als die vollautmaten...hat mehr italienischen Lifestyle...
    Antworten

Datenblatt

Weiterführende Informationen zum Thema ECM Casa Prima können Sie direkt beim Hersteller unter ecm.de finden.

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