Fingerfarben

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    • Konsument

    • Ausgabe: 2/2016
    • Erschienen: 01/2016
    • Seiten: 3
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    Finger weg!

    Testbericht über 14 Fingerfarben

    Fingerfarben erfreuen sich bei Kindern großer Beliebtheit. Doch beim Test auf problematische Inhaltsstoffe stellte es uns die Nackenhaare auf: Nur eines von 14 Produkten können wir empfehlen. Testumfeld: Es wurden 14 Fingerfarben auf Schadstoffe untersucht, die aus dem österreichischen Handel und dem Internet stammen. Das Testurteil lautete 1 x „empfehlenswert“ und 13

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    • ÖKO-TEST

    • Ausgabe: Nr. 9 (September 2013)
    • Erschienen: 08/2013
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    Abgeschmiert!

    Testbericht über 14 Fingermalfarben

    Unsere beauftragten Labore haben in den untersuchten Fingerfarben verbotene Krebsgifte und allergieauslösende Konservierer gefunden. ... Testumfeld: Im Fokus des Testberichts standen 14 Fingerfarben. Diese erhielten Noten von „sehr gut“ bis „ungenügend“. Grundlage der Bewertung war das Testergebnis der Inhaltsstoffe. Hier prüfte man u.a. auf bedenkliche Farbstoffe,

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Ratgeber zu Finger-Malfarben

Malen nach DIN-Zahlen

FingerfarbenKinder malen für ihr Leben gern, und Fingerfarben sind besonders beliebt: Weder braucht man besonderes Geschick noch ein Mindestalter, um mit ihnen erste Farbkleckse zu setzen. Im besten Fall kann es gleich losgehen – und kaum ein Kind wird nicht von den bunten, so schön matschigen Farben für Fenster, Papier oder Folie fasziniert sein. Ganz nebenbei lernt es das Mischen der Farben aus erster Hand und stärkt die Handmuskulatur. Wenn dann noch die Inhaltsstoffe „gesundheitlich unbedenklich“ verheißen, sind auch die Eltern beruhigt. Doch manche der Farben sind durchaus ein Gesundheitsrisiko, laut Experten sogar ein größeres als manch anderes Spielzeug.

Allergierisiken und verbotene Farbstoffe

Der Verpackungsaufdruck mit der Angabe der verwendeten Konservierungsmittel ist zunächst einmal verwirrend. Eigentlich sollte er Eltern die Auswahl erleichtern, um ihrem Kind keine Allergierisiken aufzubürden. Denn wie fast alles, was das Interesse der Kleinen weckt, landet sehr schnell auch im Mund – und darüber hinaus sind Fingerfarben etwas, das oft stundenlang auf der Haut der Kleinen verbleibt. Der Gesetzgeber ist hier durchaus aktiv, um Gefahren zu minimieren. So müssen in Fingerfarben Bitterstoffe wie Naringin (wie in Grapefruits) oder Denatoniumbenzonat enthalten sein, die die Kleinen  davon abhalten sollen, die Farben zu essen. Eine Sicherheitsnorm (DIN EN 71) legt außerdem fest, mit welchen Substanzen die Produkte konserviert werden dürfen, und es gibt Grenzwerte für krebserregendes Nitrosamin. Auch die Zeitschrift „Öko-Test“ hat sich (Ausgabe 9/2013) mit der Frage beschäftigt, ob sich die Hersteller an diese gesetzlichen Vorgaben halten.

Ruhig auch auf Selbstgemachtes zurückgreifen

Mit dem Ergebnis, dass offenbar nicht alle Hersteller die vorgeschriebenen Substanzen verwenden, andere die Inhaltsstoffe falsch deklarieren oder sogar verbotene Farbstoffe verwenden, die Krebs auslösen können. Das Testergebnis war erschreckend – die meisten der 14 getesteten Produkte fielen aus einem der genannten Gründe durch. Wie häufig bemängelten die Verbraucherschützer auch Substanzen, die nach dem Gesetz zwar zugelassen sind, doch kaum für die Kleinen gesundheitlich unbedenklich sein dürften. Das betrifft vor allem die „alten Bekannten“ unter den kritischen Substanzen – Bakterienkiller und Pilzhemmer, wie man sie leider auch von Feuchttüchern, Zahncremes für Kinder oder Schnupfenmittel kennt. Wer sicher gehen will, mixt seine Fingerfarben selbst aus Wasser, Mehl und Lebensmittelfarben zu einer klumpenfreien Masse an. In ein Schraubglas gefüllt halten sich diese Farben im Kühlschrank bis zu zwei Wochen.

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