Buntstifte

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    • OFFIXX

    • Ausgabe: 4/2014
    • Erschienen: 12/2014
    • Seiten: 2
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    Fein geschrieben und radiert

    Testbericht über 2 Schreibutensilien

    Dass Bleistift und Radierer Alltagsprodukte sind, über die man sich durchaus mal Gedanken machen sollte, zeigte der Lesertest des Mono-Sets von Tombow. Welche Dinge besonders auffielen, hat Anke Templiner zusammengefasst. Testumfeld: Ein Bleistift und ein Radierer wurden getestet und beide für „gut“ befunden. Zur Urteilsfindung wurden unter anderem

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    • ÖKO-TEST

    • Ausgabe: 10/2011
    • Erschienen: 09/2011
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    Test: Buntstifte

    Mal seh'n

    Leider nur wenig Positives. Testumfeld: Im Test waren 20 Buntstifte, die Noten von „sehr gut“ bis „ungenügend“ erhielten. Die Bewertung erfolgte anhand der Testergebnisse aus der Prüfung der Inhaltsstoffe sowie der Prüfung auf weitere Mängel. Bei den Inhaltsstoffen wurden die Stifte u.a. auf Weichmacher, aromatische Amine und den krebsverdächtigen Farbbaustein Anilin

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    • Das Büro

    • Ausgabe: 5/2009
    • Erschienen: 10/2009
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    Schreib mal wieder

    Testbericht über 10 Schreibutensilien

    Testumfeld: Im Test waren zehn Stifte. Endnoten wurden nicht vergeben.

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Infos zur Kategorie

Mal- und Zeichenutensil für Kinder, Künstler, Grafiker und Designer

BuntstifteBei aller Vielfalt lassen sich Buntstifte vereinfacht in zwei Typen einteilen, die sich vornehmlich durch ihre Nutzergruppen unterscheiden. Am bekanntesten sind die einfachen Buntstifte für Kinder, die in der Regel das Malen mit Wachsstiften ablösen, weniger schmieren und auch feine Konturen zeichnen. Daneben finden Künstler, Grafiker und (Mode-)Designer ein breites Angebot an Spezialbuntstiften vor, in denen hochwertigere Farbminen verarbeitet sind. Sie ergeben einen besonders weichen und satten Farbabrieb.

Künsterstifte: Farbauswahl, Farbbrillanz und Weichheit

Die sogenannten Künstlerstifte gibt es in zwei Versionen, nämlich Stifte, deren Herstellung auf Öl basiert sowie mit Minen aus Wachs. In beiden Fällen ist der Pigmentanteil höher als bei einem einfachen Buntstift, die Farbe ist demnach deutlich kräftiger, brillanter und auch lichtbeständiger. Ölbasierten Stiften wird manchmal nachgesagt, nicht so gut zu decken wie Wachsminen. Im Großen und Ganzen sind die Qualitätsunterschiede jedoch marginal. Die meisten Künstlerstifte sind sehr weich und eignen sich daher gut zum flächigen Ausmalen wie auch zum Zeichnen, für eine möglichst exakte Linienführung werden aber auch härtere Stifte angeboten. Darüber hinaus ist die Farbauswahl bei Künstlerstiften viel größer, einige Hersteller bieten bis zu 150 Farbnuancen an. Die Stifte zielen auf Zeichenprofis ab und sind daher relativ hochpreisig, einige Hersteller führen aber auch qualitativ nicht ganz so hochwertige und etwas preisgünstigere Modellreihen in ihrem Sortiment, die für Privatkunden mit künstlerischen Ambitionen eine Option darstellen. Künstlerstifte sind wasserfest, während die Untergruppe der Aquarellstifte nach dem Auftrag mit Wasser vermischt werden kann und daher, wie der Name andeutet, zum Zeichnen bei Aquarellbildern eingesetzt wird.

Kinderbuntstifte: Robust, griffig und meist auf Wachsbasis

Das Gros der Buntstifte ist jedoch hauptsächlich für Kinderhände gedacht, besonders dick und daher griffig ausfallende Exemplare können sogar schon kleinen Kindern zum Zeichnen und (Aus-) malen überlassen werden. Die Minen bestehen aus Farbpigmenten in einer Mischung aus diversen Trägerstoffen, hauptsächlich aber Wachs. Die Qualitätsunterschiede sind natürlich enorm, je nachdem, wie hochwertig die verwendeten Materialien sind. Markenprodukte scheiden in puncto Farbbrillanz und auch Robustheit meistens besser ab, letzteres unter anderem deswegen, da bei ihnen die Mine sorgfältiger verleimt ist und der Stift daher einen Sturz besser wegsteckt und beim Anspitzen die Mine weniger leicht bricht. Generell sollte für Buntstifte ein Papier mit einer leicht rauen Oberfläche verwendet werden, damit der Farbabrieb stärker ausfällt. Auf sehr glatten Oberflächen haften sie eher schlecht. Dies trifft nur bedingt für die als Textmarker eingesetzten Buntstifte zu, die als Alternative zu ihren Kollegen aus Kunststoff sich bei umweltbewussten Kunden großer Beliebtheit erfreuen. In einigen Fällen wird hier die Mine noch zusätzlich mit fluoreszierenden Farbpigmenten versetzt.

Der Lack ist ab: Schadstoffe bremsen den Maleifer

In regelmäßigen Abständen erschüttern kritische Testberichte besorgte Eltern – zu Recht, denn (viel zu) viele Buntstifte fallen durch erhöhte Schadstoffkonzentration auf, häufigster Grund sind Phthalat-Weichmacher. Trotzdem erfüllen diese Stifte die EU-Grenzwerte für Spielsachen. Verbraucherorganisationen wiederum halten diese Regelung für unsinnig. Denn die Buntstifte befinden sich im tändigen Hautkontakt und werden gern in den Mund genommen, sodass sie nach den strengeren Richtlinien für Textilien beurteilt werden sollen. Doch bis dies soweit sein wird, sollten Eltern ihre Kinder durch die gezielte Wahl unbedenklicher Buntstifte schützen. Dast einfacher, als es scheint: Die Schadstoffe werden hauptsächlich in der Lackschicht des Holzmantels entdeckt, weswegen unlackierte Stifte vorgezogen werden sollte. Außerdem achten einige Hersteller darauf, Holz aus nachhaltiger Produktion zu verwenden. Erkennbar sind diese zum Beispiel am FSC-Gütesiegel.

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