MOTORRAD prüft Motorradhelme (2/2008): „Ausgeblendet“

MOTORRAD

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Ein Fahrt gegen die tief stehende Sonne, womöglich noch bei nasser Straße, gleicht einem Blindflug ohne Autopilot. Außer man nennt einen Helm mit integrierter Sonnenblende sein Eigen.

Was wurde getestet?

Im Test befanden sich zehn Motorradhelme mit integrierter Sonnenblende. Die erreichten Gesamtnoten lauten: 2 x „sehr gut“, 4 x „gut“, 3 x „befriedigend“ sowie 1 x „ausreichend“. Testkriterien waren unter anderem Stoßdämpfung, Belüftung, Akustik und Handhabung.

  • Schuberth R1

    • Typ: Integralhelm

    „sehr gut“ (87 von 100 Punkten) – Testsieger

    „Der R1 liegt in allen wichtigen Kriterien mit vorn und landet vor allem aufgrund seines hohen Komforts, der guten Stoßdämpfungswerte und seiner ausgezeichneten Akustik verdient auf Platz eins.“

    R1

    1

  • Schuberth S1 Pro

    • Typ: Integralhelm;
    • Werkstoff: Fiberglas;
    • Integrierte Sonnenblende: Ja;
    • Verschluss: Doppel-D-Verschluss

    „sehr gut“ (86 von 100 Punkten)

    „... auf gewohnt erfolgreichem Kurs, auch wenn es denkbar knapp vom R1 aus dem eigenen Hause geschlagen wurde. Der S1 Pro ist nicht billig, bietet im Gegenzug aber ausgereifte Technik und hohe Funktionalität.“

    S1 Pro

    2

  • HJC FS-10 Carbon

    • Typ: Integralhelm

    „gut“ (78 von 100 Punkten)

    „Das absolute Leichtgewicht im Testfeld trägt sich sehr angenehm und zeigt keine ernstzunehmende Schwäche. Die Bedienung der Sonnenblende ist jedoch gewöhnungsbedürftig.“

    FS-10 Carbon

    3

  • HJC IS-16

    • Typ: Integralhelm;
    • Werkstoff: Polycarbonat

    „gut“ (76 von 100 Punkten)

    „Brandneues Modell, das sich vor allem durch die guten Stoßdämpfungswerte und das tolle Trageverhalten auszeichnet. Einzige Wermutstropfen: das hohe Gewicht und die gewöhnungsbedürftige Bedienung der Sonnenblende.“

    IS-16

    4

  • Caberg V2R

    • Typ: Integralhelm

    „gut“ (70 von 100 Punkten)

    „Bis auf die Belüftung leistet sich der sauber verarbeitete V2R keine wirkliche Schwäche und bietet vor allem Tourenfahrern viel Helm zu einem fairen Preis.“

    V2R

    5

  • HJC FS-10 Infinity MC1

    • Typ: Integralhelm

    „gut“ (70 von 100 Punkten)

    „Alltagstauglicher Integralhelm mit kleinen Mängeln, jedoch ohne echte Schwachstellen. An seine ungewöhnliche Sonnenblenden-Bedienung am Hinterkopf muss man sich allerdings einige Zeit gewöhnen.“

    FS-10 Infinity MC1

    5

  • Scorpion EXO 1000

    • Typ: Integralhelm

    „befriedigend“ (68 von 100 Punkten)

    „In sämtlichen praxisrelevanten Kriterien liegt der EXO 1000 ganz weit vorn. Besonders auffällig: die pfiffige Wangen-Aufpumpfunktion. Probleme bei der Stoßdämpfungsprüfung verhageln dem Scorpion-Helm ein weit besseres Endergebnis.“

    EXO 1000

    7

  • Akira Helmets Izumi

    • Typ: Integralhelm

    „befriedigend“ (64 von 100 Punkten)

    „Der mit Abstand preisgünstigste Helm im Vergleich schlägt sich wacker. Vor allem die hervorragenden Stoßdämpfungswerte und der straffe, passgenaue Sitz überzeugen. Trotz etlicher Detailmängel stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis.“

    Izumi

    8

  • Givi H40.1

    • Typ: Integralhelm

    „befriedigend“ (63 von 100 Punkten)

    „Sehr leichter und dadurch angenehm zu tragender Helm ohne Schnörkel, der jedoch vergleichsweise laut ist und eklatante Schwächen im Kriterium Belüftung auweist.“

    H40.1

    9

  • Givi X01

    • Typ: Integralhelm;
    • Werkstoff: Duroplaste

    „ausreichend“ (59 von 100 Punkten)

    „Das Chamäleon unter den Testkandidaten lässt sich im Handumdrehen in eine Sommerversion oder einen Jethelm verwandeln. Aufgrund etlicher Detailmängel landet der Verwandlungskünstler in diesem Vergleichstest dennoch auf dem letzten Platz.“

    X01

    10

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