Für wen eignet sich das Produkt?
Der Fernseher Tristan Auron LED55UltraHD bietet bei einer Bilddiagonale von 140 Zentimetern sehr kleine Bildpunkte, die jeweils nur knapp 0,25 Millimeter messen. Das erlaubt es, bei Filmen und Videos in der Auflösung 4K sehr nah am Gerät zu sitzen, ohne die einzelnen Pixeln erkennen zu können. Die üblichen TV-Receiver sind verbaut, es fehlt allerdings an jedweder Möglichkeit, eine Internetverbindung aufzubauen.
Stärken und SchwächenFernsehen über Satellit, über Kabel und mit der terrestrischen Antenne funktioniert. Erwartungsgemäß gibt es auch einen CI-Schacht, um Pay-TV empfangen zu können. Nur auf diese Weise wird sich die gute Auflösung, die immerhin beim Vierfachen von Full-HD liegt, ernsthaft nutzen lassen. Das frei empfangbare Fernsehprogramm wird deutlich schlechter aufgelöst gesendet. Von den vielen Anschlüssen auf der Rückseite, unter anderem SCART und VGA, erreichen nur die drei HDMI-Stecker die passende Bildqualität. Mit einem Ultra-HD-Blu-Ray-Player oder einem Computer ist das denkbar. Der einzelne USB-Anschluss scheint knapp bemessen. Weil der Fernseher jedoch keine Aufnahmefunktion für das Fernsehprogramm hat, reicht dieser eine aus, um beispielsweise Bilder oder Videos über einen USB-Stick abzuspielen. Der Zugriff auf das Internet ist nicht vorgesehen. Trotz zahlreicher fehlender Funktion ist der Stromverbrauch mit 160 Watt etwas zu hoch.
Preis-Leistungs-VerhältnisBis auf die Auflösung des Display kann kaum etwas an dem Modell von Tristan Auron überzeugen. Wird er genau deswegen erworben und zum Beispiel über HDMI von einem anderen Gerät mit Bildern versorgt, erscheint die beim Amazon genannte Forderung von nicht ganz 500 Euro noch in Ordnung zu gehen. Für einen modernen Fernseher besitzt er zu viele Schwachpunkte. Ein Hisense H55M3300 beispielsweise beherrscht die wichtigsten Grundlagen, liegt dafür aber knapp 100 Euro darüber.

































