Die Tecra-Serie beinhaltet die Topmodelle der Business-Notebooks des Herstellers und diese waren schon immer etwas teurer als der Durchschnitt. In punkto Qualität sind die Tecras aber kaum noch zu toppen und das was der Hersteller ganz genau. Sonst hätte man nicht diese tolle Doppelgarantie eingeführt. Kommt es nämlich im ersten Jahr zum echten Garantiefall, erstattet Toshiba den vollen Kaufpreis zurück und als Entschuldigung für den Vorfall, erhält man das reparierte Gerät als Geschenk – das trauen sich andere nicht so schnell.
Elegant wie ein mattschwarz lackierter Mercedes SLK präsentiert sich das R840 mit sportlich schlanken Linien, die lediglich von silbernen Scharnieren und Maustasten unterbrochen werden. Den einzigen Farbklecks bildet die typisch blaue USB 3.0-Schnittstelle auf der rechten Seite. Hinzu kommen zwei weitere USB 2.0-Ports, von denen einer als eSATA-Kombianschluss ausgelegt ist – somit ist gleich zweifach für eine schnelle Anbindung der externen Festplatten gesorgt. Anzeigegeräte lassen sich analog mit VGA und digital mit HDMI anschließen. Möchte man die Schnittstellen mobil erweitern, kann man dafür den ExpressCard34-Slot benutzen – für den stationären Bereich steht eine vollwertige Dockingstation zur Verfügung. Der Kartenleser nimmt SD-Cards bis 32 GByte auf, sowie MMC-, MS- und XD-Karten auf. Da noch ein DVD-Brenner hinzukommt, liegt das Gesamtgewicht des aufgeklappt nur 20 Millimeter hohen Subnotebooks bei 2.250 Gramm.
Das 14 Zoll große Display ist matt und löst mit 1.366 x 768 Bildpunkten auf, wobei die Blickwinkelstabilität etwas besser sein könnte, insbesondere wenn mehrere Personen via Webcam an einer Videokonferenz teilnehmen wollen. Die Desktop-Umgebung wird von einer Radeon HD 6450M erzeugt und die im Prozessor integrierte Grafikeinheit HD3000 bleibt abgeschaltet. Die Grafikeinheit ist stark genug, um aktuelle PC-Games mit eingeschränkten Details zum Laufen zu bewegen. Die Vermutung liegt jetzt nahe, dass die Akkulaufzeit dadurch stark eingeschränkt wird. Toshiba hat dem Tecra einen leicht überstehenden 9-Zellen-Akku mit 8.100mAh spendiert, der im WLAN-Betrieb rund sieben Stunden durchhält. Der Intel Core i5-2420M sorgt zusammen mit den 4 GByte Arbeitsspeicher und einer schnelldrehenden 320 GByte großen Festplatte für eine ausgezeichnete Performance. Die Verbindung ins Netz kann auf übliche Weise geschehen und sogar im Dual-Band-Modus, wenn es der Router unterstützt. Bluetooth 3.0 und ein 3G-Modul von Ericsson stehen ergänzend zur Verfügung.
Das Tecra biete Qualität auf höchstem Niveau, eine ausgezeichnet Performance, die auch vor 3D nicht haltmacht zu konkurrenzfähigen Anschaffungskosten von rund 1.250,- (bei amazon) mit Doppelgarantie.
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- Erschienen: 15.08.2011 | Ausgabe: 18/2011
- Details zum Test
ohne Endnote
Laufzeit / mit Zusatzakku: „sehr gut“ / „sehr gut“;
Rechenleistung Büro / 3D-Spiele: „sehr gut“ / „schlecht“;
Display / Geräuschentwicklung: „zufriedenstellend“ / „zufriedenstellend“.










