Auch das kleinste Modell der Qosmio-Serie von Toshiba, das X305-Q705, zieren große rosa Flammen, die den ganzen Deckelbereich einnehmen. Das Innendesign dieses 17 Zoll großen typischen Gamer-Notebooks ist in Rottönen gehalten, die schon heftig ins Pinke abrutschen. Fraglich ist hier, welche Zielgruppe unter den Gamern speziell mit diesen Farben angesprochen werden soll.
Mehr Schein als Sein kann man dem Toshiba Qosmio X305-Q705 wahrlich nicht nachsagen. Nur wenige Gamer-Books können mit einer nVidia GeForce 9700 GTS-SLI aufwarten, die mit fetten 1024 MByte GDDR3 bestückt ist – dynamisch lässt sich das bis auf 1.663 MByte upgraden. Denn mit 4 GByte Arbeitsspeicher unter einem 64Bit-Vista kann man ohne Leistungseinbußen noch etwas an die Grafikkarte abgeben. Im Gegensatz zur großen Schwester Q708 findet sich in diesem Notebook nur eine Festplatte mit 320 GByte bei 7.200 Umdrehungen – Platz für eine zweite Platte im SSD-Format ist jedenfalls vorgesehen. Neben den üblichen Schnittstellen zur Netzanbindung ist ein HDMI-Ausgang installiert, der die Bilder mit einer Auflösung von 1440 x 900 Pixel auf vollen 1080p-Standard aufwertet.
Mit einem Preis von rund 1500 US-Dollar ist das kleinste der Qosmio-Serie nicht ganz billig und wird schon einige Schwierigkeiten haben, sich auf dem Markt zu behaupten. Oder zielt Toshiba eher mit seinem Spitzenmodel Q708 und einem Endpreis von 4.200 US-Dollar auf stinkreiche Edelgamer? Lassen wir uns in Kürze mit den ersten Benchmarks überraschen.
22.10.2008












