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Im Test der Fachmagazine
Erschienen: 30.01.2012 |
Ausgabe: 4/2012
Details zum Test
ohne Endnote
„... Wer die kompakten Maße und die Rack-Tauglichkeit zu schätzen weiß, findet in dem RS212 somit ein sparsames und einigermaßen leises Multifunktions-NAS für spezielle Anwendungszwecke - muss allerdings Abstriche bei der Speicherkapazität machen.“
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Unser Fazit
23.11.2012
Synology Rack-Station RS212
Für den kleinen Serverschrank
Einen NAS-Server (Network Attached Storage) im 19-Zoll-Rackformat zu kaufen macht für viele kleinere Firmen Sinn, die bereits einen kleinen Serverschrank mit der entsprechenden Hardware betreiben. Der Hersteller bietet mit seinem RackStation RS212 den kleinen Einstieg mit einer weniger teuren Lösung an, die man bei amazon schon für rund 400 EUR erhalten kann.
Technische Ausstattung
Der Rackmount-Server RS212 ist nur eine Höheneinheit hoch und nur rund 290 Millimeter tief. Dadurch eignet sich das NAS-Gehäuse auch für die Montage in kleineren Wandgestellen ohne Führungsschlitten. Alle Anschlüsse sind frontseitig untergebracht und nur das Stromkabel wird an der Rückseite eingesteckt. Über dem Power-Button sind die Status-LEDs positioniert und ein I/O-Panel bietet einen eSATA-Port, einen Anschluss für die serielle Konsole, zwei USB 2.0-Buchsen und zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse, die von FailOver und LinkAggregation unterstützt sind. Auf der rechten Schmalseite sind drei Lüfter zu erkennen, die in 40 Millimeter Größe ausgelegt sind und mit 28 dB sehr leise arbeiten. Die beiden Hotswap-Einschübe können 2,5- und 3,5-Zoll-Festplatten aufnehmen, die an einen SATA2-Controller angeschlossen werden. Eine Maximalbestückung von 8 TByte mit speziellen NAS-Festplatten, die für den Dauerbetrieb mit größerer Wärmeentwicklung ausgelegt sind, ist möglich. Die Daten können hardwareseitig mit einem Modul verschlüsselt werden. Auf der Prozessor-Seite ist ein 1,6 GHz Single-Core installiert, der von 256 MByte DDR3-Speichermodulen unterstütz wird.
Bedienung und Performance
Dank des sehr einfach zu bedienenden DiskStation Managers (DSM), der vom Hersteller speziell entwickelt wurde, fällt die Inbetriebnahme in den Minutenbereich und kann von jedem Laien vorgenommen werden. Für weiterführende Konfigurationen im Profieinsatz können alle Feinseinstellungen vorgenommen werden. Die RackStation ist weniger für den Multimedia-Einsatz konzipiert, da der Prozessor auch etwas schwachbrüstig anmutet. Jedoch im normalen Datenverkehr zeigt der NAS-Server seine Stärken und schreibt in einem RAID1-Verbund die Daten mit rund 53 MByte/s auf die Platten und kann mit über 108 MByte/s wieder auslesen.
Kaufempfehlung
Alle Rackmounts sind von hause aus etwas teurer, bieten aber den großen Vorteil einer sauberen Unterbringung im Serverschrank. Für kleine Firmen und PC-Enthusiasten kann sich die Anschaffung der Rackstation RS212 durchaus lohnen.