Pro­bi­ker RSX5 Test

  • 3 Tests
  • Inte­gral­helm
  • Werk­stoff: Fiber­glas
  • Dop­pel-​D-​Ver­schluss

Befriedigend

2,6

Unsere Note basiert auf Tests.Wie wird die Note berechnet?

Im Test der Fach­ma­ga­zine

  • 15 von 20 Punkten

    Preis/Leistung: 4 von 5 Punkten

    Platz 4 von 6

    „... je nach Kopfform recht bequem, bei langen Köpfen wird’s an der Stirn allerdings eng. Die Aerodynamik ist ein Schwachpunkt, die Belüftung mäßig und die Sonnenblende ein wenig wackelig. ... Zusammengefasst ist der RSX5 kein Billigheimer, sondern ein brauchbarer Tourenhelm ...“

  • „gut“ (2,5)

    Platz 3 von 11

    Unfallschutz (30%): „gut“ (2,4);
    Sicht/Visier (20%): „gut“ (2,3);
    Aerodynamik/Geräusch (20%): „befriedigend“ (3,0);
    Handhabung/Komfort (30%): „gut“ (2,5).

  • „befriedigend“ (61 von 100 Punkten)

    Platz 10 von 12

    „Die Sonnenblende funktioniert wirklich ganz ordentlich. Über den größten Teil des Rests legen wir aber lieber den Mantel des Schweigens. Nur so viel: In dieser Klasse gibt es Kaufalternativen.“


Unser Fazit

Nur die Son­nen­blende ver­dient Bei­fall

Auch wenn es der Name suggeriert: Der Probiker RSX5 bietet nicht viel, was dem Biker lieb und teuer ist. Bei einem Helmvergleich des Fachmagazins Motorrad unter zwölf Kopfschützern ab 150 EUR brach der Intergralhelm gegenüber der Konkurrenz erheblich ein – und zwar in mehreren Disziplinen.

Die Sonnenblende funktioniert...

Während die Liste der Kaufargumente recht übersichtlich ist, zieht sich die Lektüre der Mängelliste in die Länge. Die wenigen Ausstattungspunkte des Taiwanesen bestehen im Wesentlichen aus einer praxisgerechten Belüftungsstellung, einem einfachen Visierwechsel sowie einer einfachen Bedienung der Sonnenblende in Gestalt seiner großen Belüftungsschieber. Auch in der Punktewertung „Brillentauglichkeit“ zeigt er sich brauchbar. Genauso wichtig ist heute eine gut bedienbare Sonnenblende - und auch insoweit zeigt der Probiker ein positives Bewertungsbild, denn nach Motorrad-Erkenntnissen funktioniert sie wirklich gut (Motorrad 6/2013).

...doch es gibt zahlreiche Kritikpunkte

Klare Kritikpunkte finden sich zuhauf: Die Motorrad-Redakteure monierten nicht nur den extrem engen Ein- und Ausstieg, sondern auch den schlecht, weil zu weit hinten positionierten Kinnriemen und Verschluss. Auch bei der Passform patzt er: Statt den Kopf rundum gut und satt zu umschließen, biete er lediglich einen „undefinierten Sitz“ mit möglichen Druckstellen an Stirn und Hinterkopf. Brauchen kann man ihn offenbar gerade noch als vergleichsweise leichten Vertreter seiner Gattung, und auch im Labor schlug er sich recht tapfer. Doch ginge es nur um die nackte Schutzfunktion, erfüllen schon Mützen im zweistelligen EUR-Bereich diesen Anspruch. Auch wären da noch Aerodynamik-Schwächen schon ab Landstraßentempo sowie ein recht hohes Geräuschniveau.

Fazit

Mit einem lauwarmen „befriedigend“ beendete der Intergralhelm schlussendlich die Wertung der Motorrad in Heft 6/2013 – die nicht ohne Verzicht auf den Hinweis auskommt, dass man in der verorteten Helmklasse der allroundertauglichen Einsteigermodell sicherlich gute Alternativen finde. Fans der Marke werden das eine oder andere Auge zudrücken können, und wenn es der Probiker trotz aller Kritik sein soll: Erhältlich ist er für knapp 150 EUR, für Dekore muss man wie üblich ein paar Scheine mehr ins Budget einrechnen.

von Sonja

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