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Produktbild Philips W732
Produktbild Philips W732

Phi­lips W732

  • 4,3"
  • 2400 mAh

ohne Endnote

Aktuell gibt es nicht genug Tests oder Meinungen für eine Note.

Unser Fazit

Touch­s­creen-​Handy für 13 Stun­den Dau­er­te­le­fo­nie

Touchscreen-Handys sind sicherlich eine feine Sache: einfach zu bedienen, hübsch anzuschauen und mit dem richtigen Betriebssystem der perfekte Alltagsbegleiter dank einer schier endlosen App-Welt. Doch die modernen Allzweckgeräte haben einen großen Nachteil: Ihre Ausdauer fällt in der Regel mehr als mau aus. Kommt man mit einem Smartphone trotz stundenlanger Nutzung über einen Arbeitstag, darf man sich schon glücklich schätzen. Doch die meisten Handys erlauben nicht einmal dies.

Philips: Experte für Langläufer

Mit Philips gibt es auf dem Weltmarkt einen einsamen Streiter für Vieltelefonierer. Die Handys des Unternehmens gelten als ausgesprochen ausdauernd und erzielen nicht selten Sprechzeiten von zwölf Stunden oder Standby-Zeiten von bis zu einem Monat. Davon kann man als Smartphone-Kunde nur träumen, und genau da liegt der Haken. Bislang hatte Philips zwar durchaus hübsch anzuschauende Geräte im Angebot, aber eben kein wirklich brauchbares Smartphone – zumindest keines mit der geradezu legendären Philips-Ausdauer. Das ändert sich nun mit dem Philips W732.

10,5 Stunden Internet-Browsing!

Das Gerät läuft mit Android 4.0 Ice Cream Sandwich und besitzt einen starken Akku mit satten 2.400 mAh Nennladung. Dieser soll das Mobiltelefon mit seinem 4,3 Zoll großen Touchscreen dazu befähigen, nicht weniger als 13 Stunden Dauergespräche zu erlauben. Selbst das Internet-Browsen am hell strahlenden Bildschirm soll für unglaubliche 10,5 Stunden möglich sein. Da muss selbst ein Motorola RAZR Maxx die Waffen strecken, das mit seinem Riesenakku von 3.300 mAh auf eine Ausdauer von 7,5 Stunden beim Browsen kommen soll. Dessen Telefoniezeit soll mit 20 Stunden zwar nochmal größer ausfallen, doch bei einem Smartphone interessiert die meisten dann eben doch die aktive Nutzungszeit am Display...

Einfach, aber solide ausgestattet

Natürlich darf man die Geräte vom Ausstattungslevel her nicht miteinander vergleichen. Während das Motorola RAZR Maxx ein Highend-Handy ist, präsentiert sich das Philips W732 zurückhaltender. Das Display löst zum Beispiel nur 480 x 800 Pixel auf (540 x 960 beim RAZR Maxx), der Prozessor arbeitet mit einem einzelnen Kern á 1 GHz Taktrate (zwei Kerne á 1,2 GHz beim RAZR Maxx). Aber das W732 besitzt ansonsten alles, was ein gutes Smartphone auszeichnet: GPS, HSPA und WLAN, eine 5-Megapixel und einen Media Player. Und nicht zuletzt handelt es sich um ein Dual-SIM-Gerät für die Nutzung zweier SIM-Karten. Und damit dürfte das W732 ausgesprochen attraktiv werden: Ein Android-Smartphone mit Endlos-Ausdauer und Dual-SIM-Fähigkeit? Gekauft.

Leider gibt es das Gerät vorerst nur in China. Weitere Vermarktungspläne sind unbekannt. Das stört aber nicht weiter, denn da das Gerät das hierzulande genutzte HSPA unterstützt und bei Android die Lokalisierung umgestellt werden kann, könnte man auf Importe über Dritthändler hoffen.

von Janko

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