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Produktdaten:
Bau­form: Frei­ste­hend
Unter­bau­fä­hig: Ja
Was­ser­ver­brauch pro Jahr: 3360 l
Strom­ver­brauch pro Jahr: 291 kW/h
Ener­gie­ef­fi­zi­enz­klasse: A+
Anzahl der Maß­ge­de­cke: 12
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Einschätzung unserer Autoren

Hanseatic WQP12-9250C

Durs­ti­ges Bud­get­mo­dell ohne Luxus­high­lights

Stärken
  1. vielfältige Programmauswahl mit separater Vorspülfunktion
  2. kurze Laufzeiten
  3. Halbe-Menge-Taste
Schwächen
  1. keine Trocknung im Kurzprogramm für leicht verschmutztes Geschirr
  2. vergleichsweise laut
  3. kaum Sicherheitsextras
  4. keine Restzeitanzeige und Startzeitvorwahl

Verbrauch

Wasser & Strom

Klassische Budget-Modelle wie der Hanseatic sind im Unterhalt oft teurer. Allerdings – und das ist ihm zugutezuhalten – ist der Abstand zu den sparsamsten Marktmitbewerbern nicht dermaßen groß, dass sich ein Kauf absolut nicht rentieren würde. Auf die Spülhäufigkeit kommt es an: Wenignutzer profitieren von seinem unschlagbar günstigen Preis.

Spülen & Trocknen

Spül- und Trocknungsleistung

Beim Spülen kommt er ohne Fehl und Tadel weg. Starker Schmutz zieht auch schon im 60-Minuten-Programm den Kürzeren. Härtefälle lassen sich gesondert vorspülen. Einschränkungen werden einzig und allein im Hinblick auf seine Trocknungskraft formuliert. Der Expressspülgang für Gläser und Tassen sieht sogar überhaupt keine Trocknungsphase vor.

Programmdauer

Der Otto-Eigenbau ist flink. Selbst die wesentlich teureren Markenspüler von Bosch oder Miele hinken ihm hinterher und spülen im Intensiv- und Energiesparprogramm im Schnitt etwa eine halbe Stunde länger. Im Kurzspülgang fürs Kaffeegeschirr ist er mit 40 Minuten mit der Markenkonkurrenz in etwa gleichauf.

Lautstärke

Lautstärke

Dass er trotz der hohen Geräuschspitzen von fast 50 dB(A) von den Verbrauchern mit Komplimenten umspült wird, nährt den Verdacht, dass der geringe Preis die Toleranzschwelle anhebt. Tatsächlich bündelt sich die Norm heute knapp unter der 45-Dezibel-Marke, die Leisesten erzeugen sogar weniger als 40 dB(A).

Sicherheit & Bedienung

Sicherheit

Insbesondere mit Blick auf die Sicherheitsextras rächt sich die Ersparnis. Weder besitzt das Gerät eine Tastensperre noch einen umfangreichen Wasserschutz, der über den üblichen Standard-Sicherheitsschlauch hinausgeht. Falls Du den Spüler gerne unbeaufsichtigt arbeiten lässt, empfehle ich Dir einen Blick auf die die Modelle von Siemens oder Bosch.

Be- und Entladen

Das Geschirr nimmt der Hanseatic anstandslos auf. Punkte büßt er aber wegen seiner störrischen Glashalter im Oberkorb ein, da sie sich nicht vollständig herunterklappen lassen. Sind die Halter hochgeklappt, lässt sich der Oberkorb nicht mehr richtig einfahren, selbst wenn er tiefergelegt wird.

Bedienkomfort

Käufer loben ihn als äußerst umgänglich. Doch wirklich gut beraten ist nur, wer auf die Grundfunktionen abzielt. Ausgeschaltet werden muss er noch händisch, eine Startzeitvorwahl besitzt er nicht und die Statusanzeige ist nur ein schwacher Ersatz für die fehlende Restzeitanzeige. Immerhin macht er mit einem Piepton bei Spülende auf sich aufmerksam.

Weitere Einschätzung
Hanseatic WQP12-9250C

Keine Extras erwar­ten

Der Hanseatic WQP12-9250C ist ein klassisches Budget-Modell: Es bietet für wenig Geld grundlegende Funktionen, verzichtet aber auf jeden Bedienkomfort und zeigt sich auch im Unterhalt teurer als die bessere Konkurrenz. Allerdings – und das muss man dem Gerät zugute halten – ist der technische Abstand zu den Mittelklassemodellen nicht dermaßen groß, dass ein Kauf deshalb unlukrativ würde. Mit 1,02 kWh Stromverbrauch je Durchlauf erreicht der WQP12-9250C immerhin die Energieeffizienzklasse A+.

Abstand zur Energie sparenden Konkurrenz nicht allzu groß

Das ist zwar nicht mehr zeitgemäß, der Abstand zur Konkurrenz beträgt aber nur etwas mehr als 10 Prozent. Das macht im Jahr etwa 35 kWh aus, was bei den aktuellen Strompreisen etwas weniger als 10 Euro entspricht. Selbst nach einem Dutzend Jahren Betriebszeit ist man also noch weit von dem preislichen Unterschied in Höhe von 250 bis 300 Euro entfernt – schließlich ist der WQP12-9250C mit seinen 300 Euro nur etwas mehr als halb so teuer wie gehobene Mittelklassemodelle der Energieeffizienzklasse A++.

Wasserverbrauch dagegen deutlich erhöht

Sicherlich: Da wäre noch der deutlich höhere Wasserverbrauch. Ziehen die besagten Mittelklassemodelle nur 10,0 Liter aus der Leitung, sind es hier 12,0 Liter. Topgeräte liegen sogar bei 6,5 bis 8,0 Litern – die Umwelt wird es einem also nicht danken. Rein vom finanziellen Standpunkt her spielt das aber kaum eine Rolle, denn Wasser ist in Deutschland vergleichsweise billig und eine gefüllte Badewanne je Woche macht ein Vielfaches dessen aus. Das wird für viele Menschen also auch kein Gegenargument sein.

Teilweise störender Lärmpegel

Bliebe noch der Lärmpegel. Hier hat der Hanseatic WQP12-9250C in der Tat einen klaren Nachteil, der nicht wegzudiskutieren ist. Mit 49 dB(A) arbeitet er um satte 40 Prozent lauter als der Lärmpegel einer ruhigen Wohnung mit leisem Radio oder anderen vergleichbaren Geräuschen. Sprich: Man hört den Geschirrspüler deutlich. Es ist also sicher nichts für Wohnküchen. Und auch auf Extras muss man verzichten: Der Geschirrspüler liefert nicht einmal so etwas wie eine Restzeitanzeige oder eine Startzeitvorwahl. Hier heißt es, mit den rudimentären Programmen auskommen und auf Komfort pfeifen. Aber für 300 Euro kann man auch kaum eine Sonderausstattung erwarten...

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Datenblatt zu Otto Hanseatic WQP12-9250C

Bauart
Bauform Freistehend
Unterbaufähig vorhanden
Verbrauch
Energieeffizienzklasse A+
Stromverbrauch pro Jahr 291 kW/h
Wasserverbrauch pro Jahr 3360 l
Leistung
Anzahl der Maßgedecke 12
Lautstärke 49 dB
Trockeneffizienzklasse A
Art der Trocknung Wärmetauscher
Dauer des Eco-Programms 165 min
Dauer Schnellprogramm 40 min
Sicherheit
Aquastop vorhanden
Vollwasserschutz fehlt
Programme & zuschaltbare Optionen
Eco vorhanden
Automatik fehlt
Intensiv vorhanden
Glas vorhanden
Schnellprogramm vorhanden
Nachtprogramm / leise spülen fehlt
Vorspülen vorhanden
Maschinenpflege fehlt
Halbe Beladung vorhanden
Programmverkürzung / Expresstaste vorhanden
Hygienefunktion fehlt
Intensivzone fehlt
Glanztrocken fehlt
Extra trocken fehlt
Ausstattung & Bedienkomfort
Ausstattung
Beladungserkennung fehlt
Abschaltautomatik fehlt
Innenraumgestaltung
Höhenverstellbarer Oberkorb unbeladen höhenverstellbar
Umklappbare Teller- oder Tassenhalter im Unterkorb
Besteckkorb vorhanden
Besteckschublade fehlt
Weiterer Bedienkomfort
Display-Anzeigen Programmablaufanzeige
Dosierassistent fehlt
Signalton bei Programmende vorhanden
Innenbeleuchtung fehlt
Maße
Höhe 85 cm
Breite 60 cm
Tiefe 60 cm

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