Für wen eignet sich das Produkt?
Hervorragend ist vor allem die Helligkeit des Beamers Optoma X402. Deshalb lohnt sein Einsatz überall dort, wo keine vollständige Abdunklung im Vortragsraum zur Verfügung steht oder diese nicht angebracht ist, weil gleichzeitig gelesen oder geschrieben werden soll. Die Darstellung von Grafiken und Präsentationen steht im Mittelpunkt, bei hochauflösenden Inhalten müssen Abstriche gemacht werden. Außerdem verfügt er über Steuerungsmöglichkeiten via Netzwerk.
Stärken und SchwächenMit maximal erreichbaren 4.200 Lumen ist der Lichtstrom ausreichend stark, um beispielsweise selbst bei Tageslicht auf eine große Leinwand ein gut erkennbares Bild zu projizieren. Bei der maximalen Bilddiagonale von annähernd 8 Metern sollte der Raum wenigstens etwas abgedunkelt sein. Bei kleineren Leinwänden schafft der Beamer im Normalfall stets eine gute Darstellung. Die Auflösung des Bild enthält ungefähr ein Drittel der Bildpunkte von Full-HD. Filme in dieser Qualität damit vorzuführen, lohnt kaum, bei Texten und Grafiken spielt die grobe Pixelung im Grunde keine Rolle. Bei voller Helligkeit hält die verwendete Lampe 3.000 Stunden. Das ist etwas unter dem Durchschnitt. Hier wird der hohen Leuchtkraft Tribut gezollt. Angemessen zeigt sich die Auswahl an Anschlüssen. Alle wichtigen Arten sind dabei, um aktuelle und ältere Geräte anzusteuern. Der LAN-Anschluss dient der Wartung. Das ist zum Beispiel sinnvoll, wenn er Teil eines großen, firmeninternen Netzwerks ist.
Preis-Leistungs-VerhältnisEs wird schwer, die von Amazon geforderte Summe von knapp 650 Euro weiter zu unterbieten. Insbesondere die starke Lampe gibt hier den Ausschlag. Wer deren Helligkeit für ansprechende Präsentation und Vorträge benötigt, macht mit diesem Beamer von Optoma nichts falsch. Rein von der Bilddarstellung her könnte ein Blick auf das Modell Optoma X400 lohnenswert sein, das 100 Euro niedriger angesetzt wird.











