Bilder zu Nvidia GeForce GTX 690

Nvi­dia GeForce GTX 690 Test

  • 5 Tests
  • 8 Meinungen

  • 4 GB
  • Küh­lung: Aktiv

Sehr gut

1,2

Unsere Note basiert auf Tests und Meinungen.Wie wird die Note berechnet?

Im Test der Fach­ma­ga­zine

    • Erschienen: 10.09.2012 | Ausgabe: 20/2012
    • Details zum Test

    ohne Endnote

    „Die GeForce GTX 690 ist die schnellste erhältliche Grafikkarte ... ist für Extremspieler gedacht, die aktuelle DirectX-11-Spiele in Auflösungen ab 2560 x 1600 Bildpunkten oder über mehrere Monitore verteilt ruckelfrei genießen möchten ...“

  • ohne Endnote

    2 Produkte im Test

  • 88 von 100 Punkten

    Preis/Leistung: „ungenügend“, „Gold-Award“

    Platz 1 von 2

    „Extrem teure, aber auch brutal schnelle Grafikkarte mit mehr als genügend Leistung für jedes Spiel. Der Lüfter arbeitet allerdings viel zu laut, zudem ist ein starkes Netzteil zwingend Voraussetzung.“

    • Erschienen: 03.05.2012
    • Details zum Test

    ohne Endnote

    • Erschienen: 03.05.2012
    • Details zum Test

    ohne Endnote


Kun­den­mei­nun­gen

5,0 Sterne

8 Meinungen in 1 Quelle

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Unser Fazit

Uner­war­te­ter Dop­pel­schlag

Am 29. April 2012 verkündete Nvidias CEO Mr. Huang auf dem LAN/Nvidia Game Festival in Shanghai überraschend die kurzfristige Auslieferung der GTX 690 mit zwei Kepler-Grafikeinheiten. Ganz im Gegensatz zur bislang üblichen Veröffentlichungsstrategie ist diesmal Nvidia schneller als AMD und setzt die Entwickler der kommenden Radeon HD 7990 deutlich unter Druck.

Optisch erinnert der neue Super-Bolide an den Motorsport, da die ganze Oberfläche im Aluminium-Look mit beinahe komplett freiliegenden Kühllamellen silbern glänzt. Der zentral positionierte Einzellüfter ist tief in die Lamellen eingebettet und bekommt einiges zu tun. Die beiden 8-Pin-Stromanschlüsse liefern 300 Watt und hinzu kommen die 75 Watt des PCI-Slots. Rechnet man den Verbrauch zweier Einzel-GPU-Karten im SLI-Verbund hoch, kommt man ungefähr auf diesen Verbrauchswert. Folglich sollte man ein Netzteil mit wenigstens 650 Watt bei hoher Effizienz im PC installiert haben. Die beiden vollwertigen GK104-Grafikchips bieten dem User die Nutzung von 3072 CUDA-Kernen, sowie 128 Textureinheiten pro Kern und 32 ROPs. Die alte PCI-Express-2.0-Schnittstelle war schon beim Vorgängermodell ein Flaschenhals für den Datenfluss und so musste der NF2000-Brücken-Chip dem PEX 8747 von PLX weichen, der die Möglichkeiten des PCI 3.0 eröffnet. Jetzt können insgesamt 48 Lanes genutzt werden, die sich mit je 16 Lanes auf die jeweilige GPU und da Bus-Interface verteilen. Bei Kerne können wie die GTX 680 auf jeweils 2.048 MByte GDDR5-Arbeisspeicher zugreifen, die über einen 256 Bit breiten Datenbus kommunizieren. Anstatt der gewohnten 1.006 MHz Kerntaktung arbeiten die die Grafikchips mit nur 915 MHz. Theoretisch könnte der Turbo dann die Leistung auf 1.019 MHz anheben.

Nvidia zeigt auf seiner Webseite eine Performance-Grafik, die eine Steigerung um 75 Prozent gegenüber einer GTX 680 belegen soll, was sich aber bei genauer Betrachtung nur vereinzelt bewahrheitet – das macht aber nichts, denn die Ergebnisse sind beeindruckend: Bei einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Bildpunkten bei 4xAA und 16xAF sowie Maximum-Details fliegt Skyrim mit 130 Bilder Pro Sekunde über den Bildschirm und auch Battlefield 3 glänzt noch mit 80 FPS und das Ressourcen fressende Crysis 2 bietet noch einen Spielkomfort von knapp 60 FPS.

Ab dem 7. Mai 2012 soll dann der Bolide über die bekannten Partner wie Asus, MSI und Co erhältlich sein – wie viel Geld man dafür in die Kasse legen muss, ist leider noch unbekannt.

von Christian

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