Mit neuester Technik gegen schwebende Atemtröpfchen
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Stärken
Hocheffizienter Schwebstoff-Filter der HEPA-Filterklasse H14 (DIN EN 1822)
Fünstufige Filtration und Inaktivierung temperaturempfindlicher Erreger
Geeignet zur Reduzierung virushaltiger Tröpfchen in Innenräumen
Eingebauter CO2-Sensor vermeldet den Lüftungsbedarf
Schwächen
Reichlich lüften und Hygieneregeln bleiben weiterhin wichtig
In der Anschaffung verhältnismäßig teuer
Unser Fazit
19.02.2021
PAC 1080 AirControl
Mit neuester Technik gegen schwebende Atemtröpfchen
Stärken
Hocheffizienter Schwebstoff-Filter der HEPA-Filterklasse H14 (DIN EN 1822)
Fünstufige Filtration und Inaktivierung temperaturempfindlicher Erreger
Geeignet zur Reduzierung virushaltiger Tröpfchen in Innenräumen
Eingebauter CO2-Sensor vermeldet den Lüftungsbedarf
Schwächen
Reichlich lüften und Hygieneregeln bleiben weiterhin wichtig
In der Anschaffung verhältnismäßig teuer
PAC AirControl in drei Gerätevarianten
Was Miele mit seiner Technik-Offensive PAC AirControl da vorlegt, könnte uns zurück in eine Zeit vor der Corona-Krise katapultieren: Mit hohen Luftleistungen um die 1.600 m³/h – je nach Gerätevariante –, einem sechsfachen Luftwechsel pro Stunde und einer Fünfstufen-Filtration inklusive Hocheffizienzfilter der HEPA-Filterklasse H14 sollen die Luftreiniger bis zu 99,995 Prozent der aller Schwebstoffe, Viren und anderer Erreger aus der Raumluft filtern. Ein vollautomatischer Erhitzungsvorgang nach jedem Betrieb soll temperaturempfindliche Keime wie das Coronavirus inaktivieren, ohne dabei schädliche Nebenwirkungen zu produzieren. Mit PAC 1045, PAC 1080 und PAC 1200 stehen drei Modellvarianten für unterschiedliche Raumgrößen zur Verfügung. Sie sind besonders für den Einsatz in Räumlichkeiten geeignet, die keine ausreichenden Möglichkeiten zum Lüften bieten.
Filtert auch virushaltige Atemtröpfchen
Als die Stiftung Warentest sie sich zuletzt ins Labor schob, boten Luftreiniger genau die richtige Mischung für den Hausgebrauch: Sie konnten Pollen, Rauch und Formaldehyd unschädlich machen und manche davon sogar virushaltige Atemtröpfchen, die man für die Ansteckung mit Coronaviren verantwortlich macht. Nach einem Corona-Nachtest ein Jahr später fanden die Warentester ihre Testmuster aber dann doch etwas lahm: Auf Abscheidegrade von 99,995 Prozent, wie sie H14-Filterklassen erreichen, sei bei den Geräten der eingekauften Preisklasse nicht zu hoffen. Und selbst wenn sie diese Leistung erbringen könnten, würden die Luftreiniger nur noch sehr wenig Luft durch die feinporigen Filter pressen. Entsprechend lange würde es demnach dauern, bis die Raumluft sauber sei.
Sechsfache Luftwechselrate und automatische CO2-Messung
Genau in diese Lücke grätschen nun die Miele-Lüfter: Sie kombinieren einen Boost-Modus mit der höchsten HEPA-Filterklasse H14 und satten Volumenströmen und erreichen damit für die jeweils empfohlene Raumgröße – beim mittleren Modell PAC 1080 sind es 80 m² – einen sechsfachen Luftwechsel pro Stunde: genau jene Leistung, die man von einem wirksamen Covid-Lüfter etwa in Schulklassen und Kitas, Büros und Praxen erwartet. Auch mit der automatischen Messung des CO2-Gehalts der Luft und der verbundenen Automatikfunktion mit angepasster Lüfterleistung wird klar: Das ist die neueste Technik. Sie bohrt die zwar ebenfalls wirksame, aber auf Alltagsjobs beschränkte Soehnle- oder Philips-Vorstellung technisch so auf, dass sie die Konzentration der virushaltigen Aerosole in einem Raum auf ein weniger riskantes Niveau drücken kann.
Die Effizienz leitet sich vom Filter-Sättigungsgrad ab
Da die Luftreiniger relativ handlich sind – bei einer Höhe von 127 cm benötigt etwa das mittlere Modell PAC 1080 eine Stellfläche von 50 x 50 cm –, passen sie überall da, wo es auf den flexiblen Einsatz ankommt. Noch schöner wäre es freilich gewesen, hätte Miele gleich eine wartungsarme Technik entwickelt. Doch der Sättigungsgrad der Filter muss wöchentlich überprüft und, um den hohen Luftwechsel beizubehalten, die Gebläseeinstellung bei einem gesättigten Filter nach Maßgabe der Betriebsanleitung erhöht werden. Auch Schnäppchen sind die Miele-Lüfter zu Preisen zwischen ca. 2.800 und 5.200 Euro nicht, ähnlich wie der Trotec TAC V+, der in Fachkreisen als einer der ersten Covid-Lüfter und Erfolgsprojekt des Münchner Aerosolforschers Prof. Kähler gilt. Bedauerlich für die Konkurrenz, dass man auch den Miele mieten oder leasen kann. Ob nun die erste (von Trotec) oder neue Runde (mit den drei Miele-Varianten) dieser Exzellenzstrategien den Sieger bringen wird, müssen Tests erst noch zeigen.
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