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Unser Fazit
15.09.2014
Classic C1 EcoLine Plus (SBAJ0)
Noch sparsamer ohne Abstriche bei der Saugleistung
Das „Plus“ im Produktnamen des Classic C1 EcoLine verdankt der Staubsauger seiner Sparsamkeit an der Steckdose. Gegenüber seinen beiden Kollegen in dieser „Einsteiger“-Baureihe von Miele ist das Gerät daher in puncto Energieeffizienz in die Klasse „A“ und nicht „B“ eingestuft. Kunden, die von diesem Vorzug profitieren möchten, müssen jedoch nicht mit schlechteren Saugleistungen rechnen.
Optimiertes Gebläse, keine Drosselung des Motors
Denn der sparsamere Umgang mit Energie beziehungsweise deren effizientere Umsetzung geht nicht auf das Konto einer einfachen Drosselung des Motors. Stattdessen wurde das Gebläse und damit das Luftleitsystem optimiert, wie der Hersteller betont. Dass an dieser Behauptung etwas dran sein muss, belegen die Bewertungen in den Saugprüfungen auf Hartboden und Teppich, die übrigens ebenfalls bei der Einstufung in die Energieeffizienzklasse berücksichtigt werden. In beiden Fällen erreichte der Miele die Klasse „D“, was wiederum bedeutet, dass er auf Teppichböden eine Klasse besser als die Basisversion in der C1-Baureihe ist, obwohl diese wiederum – auf den ersten Blick: paradoxerweise – eine um 100 Watt höhere Leistungsaufnahme erreicht. Die bessere Einstufung kann daher nur das Resultat einer technischen Optimierung der Luftstromwege sein.
„AirTeq“-Düse
Eine Rolle gespielt haben dürfte aber auch, dass die Plus-Version mit der „AirTeq“-Bodendüse ausgestattet ist, die von Miele speziell auf hohe Saugleistungen bei niedriger Leistungsstärke getrimmt wurde. In zahlreichen Kundenrezensionen kommt die auch separat lieferbare Bodendüse sehr gut weg, lediglich ihre Größe steht ab und zu in der Kritik. Beim Saugen unter Möbeln kann es nämlich deswegen zu Problemen kommen. Ein weiterer Vorzug der Düse ist ferner für viele Kunden, dass der Kippschalter zwar schwergängiger als bei der Standard-Kombidüse von Miele sein soll. Dafür rastet der Kippschalter fest ein, ein versehentliches Umschalten von alleine soll so gut wie nicht mehr vorkommen.
Fazit
Mit der „Plus“-Version spricht der Hersteller gezielt Kunden an, denen der Punkt „Energie“ sehr am Herzen liegt, und die deswegen auch bereit sind, etwas mehr Geld auf den Tisch zu legen. Wird der Staubsauger intensiv genutzt, können sich die höheren Anschaffungskosten natürlich auch mit der Zeit sogar amortisieren, zumal Miele-Staubsauger für gewöhnlich sehr alt werden, bevor sie in Rente geschickt werden. Der zusätzliche Obolus hält sich nämlich in Grenzen. Auf Amazon ist der Staubsauger derzeit mit 170 Euro gelistet. Er nähert sich aber auch schon mit großen Schritten der 150-Euro-Marke und damit der „Normalversion“ an, die bei rund 130 bis 140 Euro liegt. Kaufinteressierte sollten also beide Modelle miteinander vergleichen beziehungsweise im Blick behalten.