„Medions Erazer kann uns bei Verarbeitung, Lautstärke und Ausstattung nicht überzeugen - da bietet die gleichteure 1.500-Euro-Konkurrenz deutlich mehr. Die Leistung stimmt aber.“
Unser Fazit
08.01.2013
Medion Erazer X-5373
Das sah schon mal deutlich besser aus
Die Erazer-Serie zielt speziell auf die Anwendergruppe der Gamer und PC-Enthusiasten ab und konnte bislang auch optisch überzeugen. Jedoch häufen sich mit dem Erazer X5373 die Angebote des Herstellers in einem tumben Klavierlackgehäuse, das einem 300-EUR-PC entspricht immer stärker. Von einem Gamer-PC für satte 1.500 EUR kann man jedoch deutlich mehr an Ausstattung erwarten, auch wenn auf der Performance-Seite alles in Ordnung ist.
Technische Ausstattung
Behält man die Zielgruppe für einen Gamer-PC im Auge, kann man das Gehäuse einfach nur noch vergessen, da selbst eine werkzeuglose Montage, die in einem PC-Gehäuse der untersten Klasse bereits Standard ist, auch hier nicht anzutreffen ist. Auch die Erweiterbarkeit über das Mainboard ist durch das installierte Micro-ATX-Board stark eingeschränkt, was ein Gamer oder PC-Enthusiast auf jeden Fall fordert. Hinzu kommt die Bemerkung der Tester von GameStar, die bei ihrem Exemplar kreuz und quer herumhängende Kabel im Gehäuse vorfanden – das geht heutzutage überhaupt nicht mehr. Auch bei der Auswahl der Grafikkarte hat man nur auf die Kosten geschielt und die berühmt, berüchtigte Referenzversion der GTX 680 verbaut, die einem unter Last fette 3,2 Sone (!) um die Ohren haut. Wenn man bedenkt, dass eine vergleichbare Gigabyte oder Asus GTX 680 unter Last mit 0,5 Sone arbeitet, erübrigt jeglicher Kommentar. Da tröstet der hochkarätige Rest der Hardware auch nicht mehr so richtig. Leistungseinbußen muss man mit dem Intel Core i7-3770K und den dazugehörigen 16 GByte DDR3-Arbeitsspeicher nicht befürchten. Während andere Hersteller wie beispielsweise Ultraforce ihre CPUs gleich ab Werk mit Garantie übertakten (4,2 GHz), hält sich Medion bedeckt und bleibt beim Standardtakt von 3,5 GHz. Weitere Unterstützung auf der Performance-Seite wird von einer 128 GByte großen SSD erbracht, die von einer 2 TByte großen Festplatte unterstützt wird.
Unterm Strich
Eine gute Gaming-Performance ist heutzutage nicht mehr ausreichend, um Anschaffungskosten von 1.500 EUR für einen PC zu rechtfertigen. Hier war Medion mit seiner Erazer-Serie schon einmal deutlich präsenter und konnte bei der Zielgruppe punkten – mit dem X5373 wird es eher nicht der Fall sein.
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