Mac Audio Elite 3000

  • 40 Meinungen

  • Ste­reo-​Sys­tem
  • 10 h
  • Ohne aptX

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Unser Fazit

Klangkraft zum Mitnehmen

Angenehm einfach in der Nutzung, aber technisch nicht ganz aktuell, zeigt sich die portable Bluetooth-Box Mac Audio BT Elite 3000. Zunächst zum Erfreulichen: In dem kompakten Gehäuse hat man einen Verstärker mit einer beachtlichen Ausgangsleistung von 10 Watt untergebracht - und mit zwei Lautsprechern zusammengeführt. Nicht in einer Stereo-Anordnung, sondern als klangstarkes Mono-Zwei-Wege-System. Tieftöner und Hochtöner wurden zudem um einen passiven Radiator ergänzt, der Bässe deutlicher hervortreten lässt. Abhängig vom Content und der Signalqualität kann tatsächlich beeindrucken, was dabei mit digitaler Akustik-Aufbereitung herauskommt. Als Audioquellen dürfen außer etwa Smartphones oder Tablets auch Geräte ohne Bluetooth-Modul wie manche MP3-Player dienen, ein zusätzlich integrierter AUX-Analog-Eingang mit 3.5-Millimeter-Klinkenbuchse ermöglicht es. Der fest eingebaute Lithium-Ionen-Akku liefert bis zu zehn Stunden Energie.

Uralte Bluetooth-Version

Aufzuladen ist der Akku per beiliegendem USB-Kabel. Ein USB-Netzadapter gehört allerdings nicht zum Set. Erwerber müssten sich diesen also selbst beschaffen, wenn nicht vorhanden. Und falls nicht der USB-Port beispielsweise eines Notebooks angezapft werden kann. Die Funk-Kopplung mit einem Bluetooth-fähigen Device klappt in der Regel zwar problemlos, den Pairing-Assistenten NFC braucht es nicht. Jedoch handelt es sich um die uralte Bluetooth-Version 2.1. Immerhin mit EDR, was der Datenrate ein bisschen auf die Sprünge hilft. Von neueren Lösungen, die bei Funk-Übertragungen zur Reduzierung von Komprimierungsverlusten beitragen, etwa aptX oder für die iPhone-Fans wenigstens AAC-Streaming-Support, können Anspruchsvollere hier hingegen nur träumen. Will man die eigentlich recht guten Lautsprecher mal richtig fordern, dann empfiehlt sich der AUX-Klinkeneingang. Vielleicht lenkt das interne Mikrofon von den Mankos ab, in Kombination mit bestimmten Mobiltelefonen erlaubt es die Verwendung der Box als Bluetooth-Freisprech-Einrichtung.

Trostpflaster Design

Lautsprecher-Hardware und DSP-Abstimmung machen Spaß. Über Klangnuancen muss bei einem Preis von rund 80 Euro nicht diskutiert werden. Der Signalweg Bluetooth gestattet es halt nicht, die Sound-Potentiale angemessen auszuschöpfen. Grundsätzlich wäre das Kistchen als Begleit-Entertainer in der Freizeit oder im Büro dennoch vorstellbar, das Design mit dem organisch eingefügten Trageriemen ist ja ziemlich gelungen. Doch ob die hübsche Stoffabdeckung lange überlebt? Zudem ist der Akku nicht austauschbar. Leider auch nicht so leicht beim Bang & Olufsen BeoPlay P2, für um die 140 Euro trotzdem die praktischere und wohltönendere Wahl.

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