LG IPS236V Test

  • 4 Tests
  • 41 Meinungen

  • 23"
  • IPS
  • 1920 x 1080 (16: 9 / Full HD)

Gut

2,2

Unsere Note basiert auf Tests und Meinungen.Wie wird die Note berechnet?

Im Test der Fach­ma­ga­zine

  • „gut“

    Platz 2 von 6

    „Plus: preisgünstige IPS-Technologie; Pivot-Funktion (Hochkantstellung); viele Anschlussmöglichkeiten; integrierter Lautsprecher.
    Minus: guter Kontrast ist nicht gewährleistet.“

  • „gut“ (1,7)

    Preis/Leistung: „sehr gut“

    Platz 6 von 8

    Bildqualität (40%): „sehr gut“;
    Multimedia (25%): „sehr gut“;
    Funktionen (25%): „befriedigend“;
    Verarbeitung (10%): „befriedigend“.

  • „gut“ (1,7)

    Preis/Leistung: „sehr gut“

    Platz 6 von 8

    „Sehr preiswerter Monitor ohne echte Schwächen, jedoch etwas schlicht verarbeitet.“

    • Erschienen: 25.05.2011
    • Details zum Test

    „befriedigend“ (3 von 5 Sternen)


Kun­den­mei­nun­gen

3,8 Sterne

41 Meinungen in einer Quelle

5 Sterne
15 (37%)
4 Sterne
9 (22%)
3 Sterne
12 (29%)
2 Sterne
5 (12%)
1 Stern
0 (0%)

3,8 Sterne

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Unser Fazit

In Win­deseile vom Prak­ti­kan­ten zum unbe­fris­te­ten Mit­ar­bei­ter

Der Flatron IPS236V hat es geschafft, innerhalb der Redaktion von Testberichte.de vom Praktikanten zum unbefristeten Mitarbeiter aufzusteigen – und zwar in Windeseile. Denn quasi als ein Praktikum auf Zeit war nämlich der Praxistest angesetzt, den der Monitor von LG innerhalb des Redaktionsteams kursieren sollte. Doch das verbaute IPS-Panels, dem dabei natürlich hauptsächlich die Aufmerksamkeit galt, wusste die Tester so schnell von sich zu überzeugen, dass der Bildschirm nun einen festen Platz im Redaktionsalltag eingenommen hat.

Denn zugegeben: Die Skepsis war anfänglich nicht gerade klein. Kann ein Monitor, der knapp über 200 Euro kostet, tatsächlich mit einem hochwertigen IPS-Panel ausgestattet sein? Immerhin mussten bis etwa vor einem Jahr für Monitore mit dieser Flüssigkristalltechnologie noch ein paar Hunderter mehr draufgelegt werden. Doch eine viel wichtigere Frage brannte der Redaktion unter den Nägeln: Lohnt es sich, angesichts von Preisen um die 120 bis 150 Euro für einen 23-Zöller mit einem herkömmlichen TN-Panel, die höheren Investitionskosten zu investieren.

Die Antwort fällt zwiespältig aus, nämlich Ja und Nein. Nein, wenn die Ansprüche sehr hoch sind, also wenn ein farbkritisches IPS-Panel, etwa für Fotoarbeiten, für wenig Geld erwartet wird. Wie ein ausführlicher Test des Fachportals Prad.de nämlich erst kürzlich gezeigt hat, kann der Flatron diesen Ansprüchen technisch nicht ganz gerecht werden – wer Näheres darüber wissen will, sei an dieser Stelle auf den Online kostenlos lesbaren Test auf Prad.de verweisen.

Ganz anders jedoch fällt die Antwort aus, sobald die Messlatte nicht so hoch angesetzt wird, das heißt konkret: wenn der Wunsch nach einer möglichst guten Bildwiedergabe für Büro- und Multimedia-Anwendungen im Vordergrund steht. So darf sich etwa der LG das charakteristische Kennzeichen eines IPS-Panels, die sehr gute Blickwinkelstabilität, selbstbewusst zuschreiben. Im direkten Vergleich mit einem TN-Monitor von Iiyama fielen die aus nahezu allen Blickwinkel identische Farbwiedergabe sowie Kontraste des LG gleich am ersten Praktikumstag angenehm ins Auge. Versammeln sich etwa, was nicht selten vorkommt, drei Redakteure zu einer Besprechung vor dem Bildschirm, muss beim Flatron nicht mehr so eng zusammengerückt werden wie vormals vor dem alten TN-Bildschirm, damit jeder dasselbe Bild sieht – der Verlust an sozialer Nähe lässt sich angesichts der neuen Augenweide aber locker verschmerzen.

Genauso überzeugend präsentierte sich das IPS-Panel in puncto Schwarz- Weiß- sowie Farbwiedergabe, Detailschärfe und Kontrast – und zwar sowohl bei der Wiedergabe bewegter Bilder als auch bei Office-Anwendungen. Da es sich nämlich um einen Full-HD-Monitor mit 23 Zoll handelt, fallen Schriften und Symbole zwar recht klein aus. Trotzdem ermüden die Augen, selbst über längere Zeit, lange nicht so schnell wie bei einem TN-Panel – was übrigens, dies nur zur Ergänzung, natürlich auch den als Hintergrundbeleuchtung verbauten LEDs zu verdanken ist.

Schon nach relativ kurzer Zeit stand fest, dass der LG als fester Mitarbeiter in das Redaktionsteam aufgenommen werden soll. Eingepackt in ein schlichtes Gehäuse ohne Design-Schnickschnack, macht er auch äußerlich auf dem Schreibtisch eine gute Figur. Die Bedienung über berührungsempfindliche Tasten ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber genauso wenig ein Manko wie der etwas leicht erregbare Standfuß, grobe Schnitzer hingegen traten in den auf Alltagstauglichkeit ausgerichteten Praxistests nicht auf.

Fazit: Vor allem für User, die tägliche mehrere Stunden vor einem Monitor hocken (müssen), amortisieren sich die (etwa bei Amazon, 199 Euro) gegenüber einem TN-Panel um etwa 70 Euro höheren Mehrkosten schnell – zwar nicht in barer Münze, dafür aber in einem Plus an Wohlbefinden, wenn abends der Rechner ausgeschaltet wird. Die von Prad.de festgestellten technischen Schwächen des LG wiederum dürften für Durchschnittsuser keine gravierende Rolle spielen – wie gesagt, immer vorausgesetzt, dass keine farbkritischen Arbeiten anstehen.

von Wolfgang

Blick­win­kel­sta­bi­ler Moni­tor kurz vor dem Ver­kaufs­start

Noch im Februar 2011 soll mit dem IPS236V das erste Modell der IPS-6-Serie in Deutschland auf den Markt kommen, die der renommierte Hersteller LG Electronics bereits zur IFA 2010 in Berlin angekündigt und als Schaustück mit im Gepäck hatte. Der Monitor besitzt, wie der Produktname unschwer erkennen lässt, ein IPS-Panel, das gegenüber den normalerweise in Bildschirmen für den breiten Markt verbauten TN-Panels Vorteile in puncto Blickwinkelstabilität und Farbdarstellung bietet. Trotzdem soll der LG nicht viel teurer kommen als ein vergleichbarer 23-Zöller.

IPS-Panels werden eigentlich hauptsächlich für die Bildbearbeitung eingesetzt, da sie eine hohe Blickwinkelstabilität von 178 Grad bieten und sich daher selbst von der Seite oder von unten betrachtet die Farben und Kontraste nicht verändern. Außerdem bieten IPS-Panels eine relativ hohe Farbtreue. Bis vor Kurzem waren Monitore mit IPS-Panels für Heimanwender tendenziell eher unerschwinglich, erst neuerdings wagen sich einige Hersteller daran, die Paneltechnik für den Consumer-Markt weiterzuentwickeln – und vor allem günstiger zu machen.

Zu den Pionieren dieses erfreulichen Trends zählt LG Electronics. Der Hersteller hat in Eigenregie ein sogenanntes E-IPS-Panel entwickelt, das nicht nur die hohe Blickwinkelstabilität und Farbtreue bieten, sondern darüber hinaus auch noch schnell genug für Multimedia-Inhalte sein soll – was von Monitoren für die reine Bildbearbeitung nicht unbedingt behauptet werden kann. Erst dadurch aber werden IPS-Panels auch für Heimanwender wirklich interessant. Theoretisch lässt sich vor dem soeben angekündigten 23-Zöller aufgrund seiner schnellen Reaktionszeiten vielleicht sogar zocken.

Doch nicht nur deswegen darf man auf die ersten Tests des Monitors gespannt sein. Denn sollte es sich tatsächlich herausstellen, dass die Eigenentwicklung von LG die Qualitätsansprüche, die an ein IPS-Panel gestellt werden dürfen, auch nur annähernd erfüllt, wäre dem Hersteller ein großer Coup gelungen. Laut hauseigenem LG Blog soll der 23-Zöller nämlich für geradezu sensationell anmutende 249 Euro in den Verkauf starten. Dies sind zwar immer noch rund 100 Euro mehr als ein Low-Budget-Monitor mit 23 Zoll, aber deutlich weniger als zum Beispiel die IPS-Bildschirme des Konkurrenten HP wie etwa der HP ZR22W, der einen Zoll kleiner ausfällt und derzeit über Amazon für rund 290 Euro den Besitzer wechselt. Denn straßenbereinigt wird der LG langfristig das Budget sogar nur mit rund 200 bis 220 Euro belasten – gute Aussichten also für Multimedia-Fans, die endlich auch für vergleichsweise wenig Geld in den Genuss eines hochwertigen Monitors kommen wollen.

von Wolfgang

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