HP hat kürzlich ein Notebook namens Envy d6 vorgestellt – und ein Blick aufs Datenblatt weckt richtig Interesse. Besonders auffällig: Zur Ausstattung gehört ein Prozessor aus Intels aktueller Ivy Bridge-Reihe, der in allen Lebenslagen eine gute Figur abgibt.
Harte Jobs sind kein Problem
Konkret sind auf der Firmenhomepage derzeit drei Konfigurationen gelistet (dv6-7240sg, dv6-7201eg, dv6-7202eg) – und jede davon hat einen Core i7-3630QM im Gepäck. Positiv dabei: Der Prozessor verfügt über vier Kerne, bietet eine Taktrate von bis zu 3,4 GHz und bringt genügend Power mit, um auch härtere Jobs flott und schnörkellos zu erledigen – etwa die Konvertierung und Verschlüsselung von Daten. Als Grafik wiederum arbeitet serienmäßig eine Nvidia GeForce GT 630M, allerdings gibt es Unterschiede in Sachen Festplatte und Arbeitsspeicher. Letzterer umfasst zum Beispiel wahlweise vier, acht oder zwölf GByte RAM, die Speicherkapazität wiederum beträgt 500, 750 oder 1.000 GByte.WiDi als Option
Die beiden hochpreisigen Versionen bieten darüber hinaus einen Netzwerkbereich, der neben WLAN und Bluetooth auch Intels WiDi-Technologie umfasst. Konsequenz: Man kann den Desktop des Notebooks kabellos an einen Fernseher streamen. Die Anschlussleiste wiederum ist bei allen Konfigurationen identisch (u.a. Kartenleser, HDMI und drei mal USB 3.0). Bleibt schließlich noch das Display. Hier kann man sich entweder für die Kombination spiegelnde Oberfläche und mäßige Auflösung (1.366 x 768 Pixel) oder für eine matte Oberfläche und Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) entscheiden. Letzteres ist dabei zweifellos hochwertiger, dafür aber auch deutlich teurer.Unterm Strich weckt das HP Envy dv6 definitiv Interesse. Der Prozessor ist stark und die Grafik passabel, zudem sind sowohl die Anschlussleiste als auch der Netzwerkbereich auf der Höhe der Zeit. Wer Interesse hat, muss im Internet derzeit zwischen 800 und 1.200 EUR auf den Tisch legen.











