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Unser Fazit
17.09.2013
Haier Pad Mini PAD D-85
Einsteigergerät mit Quad-Core-Power
Chipsätze mit vier Prozessorkernen waren vor ein bis anderthalb Jahren noch eine Besonderheit, die man nur Topmodellen zuschrieb. Wie schnell sich das Rad im Bereich der Consumer Electronics dreht, zeigt sich am neuen HaierPad Mini PAD-D85. Das Tablet soll ab Oktober 2013 für schlanke 179 Euro in den Verkauf gehen, überzeugt aber mit einer überraschend brauchbaren Ausstattung. Bemerkenswert ist dabei insbesondere der Quad-Core-Prozessor, der mit seinen 1,2 GHz Taktrate zwar nicht zu den stärksten gehört, für den Alltag aber allemal ausreicht.
Bewegt sich in der Größenklasse eines iPad Mini
Damit dürfte das Tablet des eigentlich eher für seine Haushaltsgeräte bekannten chinesischen Herstellers keine Probleme haben, eine ruckelfreie Bedienung zu ermöglichen. Das Gerät überzeugt zudem durch seinen geschickten Mittelweg zwischen Handlichkeit und ausreichend groß dimensionierten Bildschirm. Mit 7,85 Zoll bewegt sich das Gerät grob in der Größenklasse eines iPad Mini, fällt aber noch einen Tick schlanker und leichter aus. Das Display löst 1.024 x 768 Pixel auf und besitzt damit auch die gleiche Auflösung wie der berühmte Gegenpart.
Solide Multimedia-Ausstattung
Die restliche Ausstattung umfasst eine VGA-Frontkamera für Videochats, eine ordentliche 5-Megapixel-Rückkamera für Fotos und Videos und einen Mini-HDMI-Anschluss, damit Medieninhalte des Mini PAD-D85 auch auf Fernsehern und anderen externen Bildschirmen wiedergegeben werden können. Das Tablet punktet zudem mit einem hochwertigen Aluminiumgehäuse in der Farbe Metallic-Silber, was bei diesem Preis ebenfalls nicht selbstverständlich ist.
Zwei Versionen: WLAN oder WLAN+UMTS
Das mit Android laufende Tablet wird es als einziges der Mini-Modelle in zwei Versionen geben. Die reine WLAN-Version geht für die erwähnten 179 Euro über den Ladentisch, eine UMTS-Variante für Datentransfers via Mobilfunknetz wird es für 229 Euro geben. 50 Euro Aufpreis klingen nach einer Menge Geld, gleichwohl sind UMTS-Tablets in diesem Preissegment immer noch eine Seltenheit, weshalb das für viele Käufer ebenfalls in Ordnung gehen dürfte. Technisch unterscheidet sich die UMTS-Variante allerdings sonst nicht von dem WLAN-Modell.