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Typ: Elek­tro­mo­tor­rad
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Elmoto HR-2 (2 kW) im Test der Fachmagazine

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    4 Produkte im Test

    „... Im schmalen Sattel des Elmoto kommt Freude auf. Die Reifen haften bis in tiefe Schräglagen sicher, die Bremsen verzögern gut und leicht dosierbar. Nur das Fahrwerk wirkt trotz großer Federwege etwas störrisch. Den Ampelsprint geht das Elmoto etwas gemütlicher an als erhofft, einmal in Schwung geht's munter weiter. ...“

    • Erschienen: September 2010
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    „... Je enger die Kurven, desto flotter fährt das freche Öko-Bike. Handlich wie ein Fahrrad, schlägt es Haken wie ein Hase. Bei Topspeed allerdings wird es kippelig. Und auf Buckelpisten äußerst unruhig. ...“

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    29 Produkte im Test

    „Stärken: Völlig easy zu fahren; Relativ große Reichweite; Hoher Coolness-Faktor.
    Schwächen: Serienbereifung mit wenig Grip; Nur Solobetrieb möglich.“

    • Erschienen: September 2010
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    „Plus: Sehr leicht; Kinderleicht zu fahren; Extrem hoher Auffälligkeits- und Coolnessfaktor; Supergünstig im Unterhalt; Führerscheinklasse B oder M ...
    Minus: Nur Solobetrieb möglich; Gabel spricht bockig an ...“


    Info: Dieses Produkt wurde von 2Räder in Ausgabe 10/2011 erneut getestet mit gleicher Bewertung.
    • Erschienen: August 2009
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    „... nach einigen Metern kommt es so richtig in Schwung und beschleunigt auf der Ebene munter bis auf knapp 50 km/h. Bergab mit Rückenwind können es 70 km/h werden. Und bergauf gibt sich das E-Bike erstaunlich tapfer. ...“

Kundenmeinung (1) zu Elmoto HR-2 (2 kW)

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  • 1. Woche mit dem Elmoto

    von Tornaldinho
    • Vorteile: gutes Handling, gut ausleuchtendes Licht, Bequemlichkeit, gute Beschleunigung
    • Geeignet für: Stadtverkehr, Kurzstrecke, enge Kurven
    • Ich bin: Allround

    Dienstag war es da, und da das Wetter mitspielte kam mein Auto in der letzten Woche tatsächlich nur für eine Langstrecke zu Einsatz. Ansonsten habe ich schon satte 200 km zurückgelegt und es macht weiterhin richtig Freude!
    Doch zunächst mal zu meiner Kaufentscheidung für das Elmoto. Wie so oft zog ich los und wollte eigentlich Stiefel kaufen, kam aber mit Sandalen zurück. Passiert mir wirklich öfter. Gut ist ja auch nicht schlecht ein Bauchmensch zu sein. Eigentlich solltes es ja ein Motorrad werden, aber dann stolperte ich irgendwie über die Seite von Elmoto. Wow wie geil ist das denn!? durchzuckte es mich. Als der Verstand schließlich wieder einsetzte gings ans Hin- und herüberlegen. Ich gebe zu, zuerst habe ich natürlich die Euro, die ich sparen könnte gezählt. Gut immerhin kam ich auf 10 Euro / 100 km bei meiner üblichen Strecke gegen den Benzinverbrauch gerechnet. Aber da gabs noch mehr. Die Idee auf einem mountainbikähnlichen stylischen Gefährt durch die Stadt zu flizen und auch in akzeptabler Zeit zu meiner 15 km entfernten Arbeit zu cruisen, und das völlig lautlos - ja das hatte schon was. Also Händlersuche und Probefahrt ausmachen. In der Tat geriet ich in Reutlingen an eine Firma, die nicht, wie erwartet ein Zweiradhändler war, sondern, so viel wie ich verstanden habe, sich auf Gebäudetechnik spezialisiert hat. ... Zusätzlich waren sie gerade dabei einen Showroom für Elektromobilität aufzubauen. Was soll ich sagen, die Probefahrt dauerte 15 Minuten doch der Geschäftsführer nahm sich am Samstag volle 2 Stunden für mich Zeit. In der Tat lagen wir mit unseren Visionen nicht weit auseinander und ich forderte ein Angebot an.
    Gut zu Hause ging dann wieder das Rechnen los - wann hat es sich wohl amotisiert? Den Überlegungen Akkuleben 30000 km - Ersparnis gegenüber Benzin 3000 Euro - neuer Akku 1500 Euro - rentabel?... vielleicht nie ... standen dann folgende Fakten gegenüber: Auch Akkus werden günstiger, Null (zumindest lokale) Emission, erster Elektronaut in meiner Stadt, altes Auto schonen, mein persönlicher Beitrag zum Klimaschutz, etwas Idealismus darf schon sein, Pioniergeist, hoher Spassfaktor und letztlich vor der Eisdiele mächtig Eindruck schinden. Tja so wurden aus Stiefeln dann eben Sandalen. Bestellt und nach einer Woche war es da!
    Eine rein praktmatische Frage sollte bei der Kaufentscheidung dann doch eine wichtige Rolle spielen. Gibt es zu Hause die Möglichkeit das schicke Ding aufzuladen? Der Akku ist nicht herausnehmbar (grummel), also benötigt man eine Garage mit Steckdose, einen elektrisch erschlossenen Kellerraum oder eine Terasse und ein Verlängerungskabel (wie ich :-) ). Um das Elmoto auf die Terasse zu bugsieren bedarf es bei mir schon etwas an Geschick. Es wiegt zwar nur 50 kg ist aber eben auch kein Fahrrad. Doch mit Motorunterstützung und etwas üben gelingt es doch das Elmoto neben der Treppe und zwischen zwei Engstellen auf die Terasse zu schieben. Doch was macht jemand, der im dritten Stock wohnt? Vielleicht erreicht man eine größere Käuferschicht mit einem portablen Akku.
    Auf die Lebensdauer des Akkus insbesondere bzgl. der Leistungsabnahme, bin ich schon gespannt, kann aber nach einer Woche eben noch nichts sagen. Das Elmoto funktioniert hervorragend. Nach längerer Standzeit allerdings macht es erstmal einen ordentlichen Ruck und einen kleinen Satz nach vorne. Fällt nicht auf, wenn man draufsitzt, aber wenn man erst schieben muss, ist Feingefühl angesagt, sonst springt man hinterher - muss wirklich komisch aussehen :-).
    Sitzt man erstmal drauf - die Sitzbank ist immerhin 85 cm hoch - fährt es sich wie ein Fahrrad. Außer das Treten fällt natürlich weg. Locker schluckt es Bodenunebenheiten und hüpft auch mal einen Bordstein hoch. Die Bremsen müssen eingefahren werden, d.h. öfter mal bei 25 km/h abremsen, dann funktionieren sie tadellos. Vermutlich aufgrund der Federung und des wuchtigen Lenkers ist es mir noch nicht gelungen wie beim Fahrrad eine längere Strecke freihändig zu fahren. Das wird sofort mit einem überraschend großen Kippverhalten quittiert. Dafür ist es wendig und kann durchaus ein tolles Zweiradfeeling vermitteln. Kurven machen richtig Spass!
    Im Stand komme ich bei meiner Körperlänge von 170 cm nur mit den Zehenspitzen auf den Boden, habe aber nie das Gefühl unsicher zu stehen. Der andere Fuss ist auf der Fussraste. Kleinere Menschen möchte ich ermutigen es erst auszuprobieren. Entscheidend ist wohl die Beinlänge.
    Ein paar Messingaplikationen und das schöne große Glubschauge vorne als Scheinwerfer ggefallen mir besonders gut ein längeres Heck mit Fussrasten für die Sozia wäre noch besser! Irgendwie muss man ja auf die 195 kg mögliche Zuladung kommen.
    Ein LED-Scheinwerfer wäre besser und würde auch mehr hinter dem Konzept des Energiesparens stehen. Trotzdem: Ich habe jedenfalls nicht festgestellt, dass der Akku im Scheinwerferbetrieb merklich schneller entlädt.
    Das Styling ist wie immer Geschmackssache aber egal wie man fällt damit auf! Die Blicke meistens mit einem staunenden bis bewundernden Lächeln verbunden sind wirklich unbezahlbar. Ein netter Schwatz an der roten Ampel kann schon mal drei Grünphasen dauern. Besonders schön das Erlebnis, wenn man sich von hinten an eine Gruppe Radrennfahrer in Einheitslook heranpirschen kann und wartet bis sie ihren Hinterradschlecker bemerken. dann mit zwei Fingern locker Strom geben, freundlich grüßend vorbeiziehen und sich noch über die verschwitzten und angespannten Gesichter wundern. (Treten ist doch eigentlich schon völlig out!) Am meisten Spass macht es aber dann diese Gruppe immer wieder herankommen zu lassen und dann wieder davonzustromen :-D. (Gut zugegeben mit 45km/h kann man es nur mit einer AH-Gruppe aufnehmen aber schon bald merkt man, dass es garnicht so wichtig ist schnell von A nach B zu kommen ;-) )
    Über eine Tatsache solle man sich jedoch als Elektronaut ständig bewusst sein: Man ist lautlos und schnell! Gerade Autofahrer unterschätzen gerne die Geschwindigkeit weil man ja doch als Fahrradfahrer wahrgenommen wird. So ist schnell ein riskantes Überholmanöver vorprogrammiert, bei dem man dem armen Kerl aber auch die Möglichkeit geben sollte sich wieder einzufädeln, als auf seine Geschwindigkeit zu pochen. Ebenso ergeht es den Fussgängern, die zudem das für sie außergewöhnlich schnell herannahende Fahrzeug nicht hören können. Immer damit rechnen, dass sie plötzlich über die Straße laufen. Auch beim Überholen von Radfahrern lieber einemal mehr rechtzeitig vorher hupen. Achja die Hupe qäckt eher, als dass man ihr einen schönen Sound zuschreiben könnte und eine lahme Ente ist das Elmoto sicher nicht. So eine Hupe hat es definitiv nicht verdient. Blinker wären auch nicht schlecht, auch wenn es gesetzlich gestattet ist Richtungsänderungen auch mit Handzeichen anzuzeigen. Gerade beim Rechtsabbiegen muss die Hand vom Gasgriff genommen werden - ungeschickt! Doch schießlich ist man Pionier und ich bin schon auf die Weiterentwicklungen gespannt. Die Akkus werden sicher besser und ermöglichen bald eine größere Reichweite. Für die üblichen Kurzstrecken in der Stadt oder eine schöne Tour außerhalb im Radius von 30 km reicht es locker. Selbst wenn die Akkuleistung mal merklich sinkt aber die Reichweite für die üblichen Strecken noch ausreicht, muss man nicht gleich einen neuen kaufen. Hoffentlich werden die Dinger auch billiger! Mit meinem Ladegerät dauert das Aufladen eines halbvollen Akkus noch immer 5 Stunden! Es gibt auch ein Schnellladegerät. Im Moment benötige ich keine kürzeren Ladezeiten aber warum werden die Schnellladegeräte nicht gleich ausgeliefert? Ein großer Preisunterschied dürfte doch nicht bestehen und es wäre mal ein Zeichen, dass nicht jede Neuanschaffung gleich mit einer langen Aufpreisliste verbunden ist! Das wäre mal richtig smart!
    Mal sehen vielleicht gibt es demnächst auch ein KERS (Energierückgewinnungssystem). Dann schlüge in jedem Elmoto auch noch ein Stück Formel 1!
    Seisdrum gerade auf Kurzstrecken bietet die Elektromobilität schon ein breites Angebot vom Pedelec ...über das E-Bike (Elmoto -yeah!), Rollern ... bishin zu richtig schnellen und stylisch aussehenden E-Motorrädern ... oder Autos, die jedoch noch eher elektrifizierten Einkaufskörbchen gleichen.
    Übrigens dürfte das Elmoto seine Farbpalette gerne erweitern. Es gibt weiß-grün, schwarz-weiß und schwarz-grün. Letzteres mit einem gelben Helm gibt den echten Jamaikalook. :-) Da aber nur das Akkusgehäuse in grün ist, sollte es nicht schwer sein weitere Farbangebote zumachen. Als BVB-Fan gefiele mir Schwarz-Gelb ;-) Ähnlich wie bei einem Nokiahandy der früheren Zeit könnte man einfach seine Akkuverkleidung austauschen und schwubs hat es eine ganz perönliche Note!
    Viele Kollegen stehen der Elektromobilität (wie ich bis vor kurzem auch) kritisch gegenüber. Vielleicht ist folgender Vergleich nützlich: Vor zwanzig Jahren waren Handys richtige Knochen und wurden nur von wenigen genutzt, heute sind sie klein und ein nicht mehr wegzudenkendes Massenmedium. Warum fahren sollen wir nicht schon in 20 Jahren (vielleicht auch viel früher) mit E-Mobilen mit einer akzeptablen Reichweite von 400 km herum? Ich denke das ist durchaus realistisch! Zudem könnten E-Mobile als Energiespeicher für die nachts zuviel erzeugte Energie aus regenerativen Energiequellen herhalten. So ist doch ein Nachteil der Regenerativen Energiequellen, dass man sie nicht wie herkömmliche Kraftwerke beliebig drosseln kann.
    Oft höre ich auch den Einwand, dass die Emission eben an einer anderen Stelle erzeugt wird. Doch glaube ich, dass die Emission in jedem Kraftwerk effizienter reduziert wird. Zudem habe ich nun auf Ökostrom umgestellt und födere mit ein paar wenig Euro mehr die Bereitstellung aus Wasserkraft. Die Alternative Auto kommt da deutlich schlechter weg.
    Ich denke das Zeitalter der Elektromobilität hat gerade erst (wieder) begonnen! Die ersten Elektrofahrzeuge fuhren schon vor 130 Jahren! Bald wird jede grüne Stadt, die etwas auf sich hält, auch kostenfreie Elektrozapfsäulen bereitstellen, die Energie aus regenerativen Energiequellen liefern. Tankstellen werden Austauschakkus bereitstellen und Elektromobile werden rollende Energiespeicher um Energiespitzen aufzunehmen. Träume, Visionen wer weiß?

    Bald nach 500 km gehts zum ersten Wartungsdienst. Muss das schöne Stück jedoch schon bald mal gründlich reinigen, der Dauerbetrieb hinterlässt schon deutliche Spuren es ist einfach zu schön um nur rumzustehen ;-) Werde weiter berichten!

    Liebe elektrische Grüße und viel Spass beim Stromen!

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Datenblatt zu Elmoto HR-2 (2 kW)

Typ Elektromotorrad
Nennleistung Bis 15 kW
Höchstgeschwindigkeit 45 km/h

Weiterführende Informationen zum Thema Elmoto HR-2 (2 kW) können Sie direkt beim Hersteller unter elmoto.com finden.

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