Die kugelförmige „Ball“-Konstruktion hat das aktuelle Flaggschiff DC52 im Wesentlichen zwar von der Vorgängerbaureihe DC37 übernommen. Am Lenksystem hat Dyson jedoch noch einmal etwas gefeilt, sodass der Staubsauger derzeit als der beweglichste und am leichtesten zu manövrierende Bodenstaubsauger des Herstellers gilt. Ein weiterer wichtiger Unterschied betrifft die Wartung. Beim Neuen entfallen nämlich die Reinigungszyklen für den Vormotorfilter. Über die vorbehaltlose Eignung für Allergiker, wie der Produktname verspricht, werden aber auch vermutlich bei diesem Modell die Meinungen der Kunden auseinander gehen.
Flexible Zyklonen
„Cinetic“ hat der Hersteller die neue Konstruktion der Zyklonen genannt, und dieser Name ist Programm. Sie bestehen nämlich aus einem weicheren Material als früher, sodass sie beim Saugen in Schwingung geraten und selbst kleinste Partikel nicht haften bleiben, sondern in den Staubbehälter fallen. Die Zyklonen sollen daher nicht mehr verstopfen können, außerdem benötigt der Staubsauger keinen Vormotorfilter mehr, was wiederum für die Wartung eine entscheidende Rolle spielt. Denn bei allen anderen beutellosen Staubsaugern muss dieser regelmäßig entnommen und ausgewaschen werden, bei häufiger Nutzung meist monatlich. Der Dyson ist derzeit daher das einzige Modell, dass mit dem Attribut „wartungsfrei“ für sich werben kann und jeglichen Gedanken an Filter überflüssig macht.Kein Verlass auf die Schwerkraft
Nicht ganz so einfach macht der Dyson dagegen die Leerung des Staubbehälters. Eigentlich sollte dessen Inhalt nämlich ganz von alleine dank der Schwerkraft in die Mülltonnen plumpsen, nachdem per Tastendruck der Boden des Behälters geöffnet wurde. Doch leider verhalten sich Staub, Schmutz und vor allem Haare allzu oft bockig und müssen manuell aus dem Behälter heraus gefischt werden. Speziell Hausstauballergiker empfinden das als Zumutung, und schrecken daher vor der Anschaffung eines Dyson nach wie vor eher zurück. Dabei kann der Staubsauger auf eine nahezu perfekte Abluft verweisen, in diesem Punkt erweist er sich also ohne Zweifel als Allergiker-geeignet. Die Entsorgung des Behälters kostet ihn dagegen Sympathiepunkte, oft ziehen Allergiker daher, je nach Heftigkeit der Allergie und auch Schmutzaufkommen, nach wie vor einen Beutelstaubsauger vor.
































