02.03.2016
De Buyer UnbeschichteterWok aus Blaustahl
Dickwandige Ausführung für Puristen
Klickt man sich bei De Buyer über den Menüpunkt „Cuisson Acier“ (Stahl-Kochen) weiter zur Serie Blue Force hindurch bis zur Wokpfanne aus Blaustahl, präsentiert sich dem geneigten Kunden ein kurzer Text zur Steel-Blue-Qualität als extra stark sowie bläulich weiß durch eine thermische Behandlung. Das klingt einfach und trifft ins Herz von Puristen, die weder Tandwerk noch Beschichtungschemie für ihr Kochen benötigen. Schließlich geht es beim Pfannenrühren darum, innerhalb von kurzer Zeit so viel Hitze auf kleinteiliges Bratgut zu übertragen, dass dieses an der Oberfläche karamellisiert - mehr nicht. Kosten soll die unbeschichtete Wokpfanne knapp 50 Euro (Amazon).
Die richtige Pflege ist das A und O
Wie gut das funktioniert, ist erst in diversen Koch- und Verkaufsforen zu lesen. Dort scheint vor allem auf, dass die Bereitschaft, dieses Kochgerät regelrecht zu hätscheln, nicht zu gering sein sollte: Der blaue Stahl mit der weißlichen Oberfläche will eingangs von seiner Korrosionsschicht befreit und nach jedem einzelnen Garvorgang mit Fett eingesalbt werden. Vergisst man den Vorgang, rostet der Wok – und zwar recht zügig. Spülmittel wird ebenso wenig vertragen wie Spülmaschinengänge. Doch Qualität und Verarbeitung der 40 Zentimeter durchmessenden Wokpfanne bilden aus Nutzersicht offenbar Selbstverständlichkeiten für ein Produkt von De Buyer, dessen fast 200 Jahre alte Erfahrung sich in diesem Kochgerät wiederspiegelt. Dazu gehören seine dickwandige Ausführung und seine Fähigkeit, die Hitze großflächig-gleichmäßig zu verteilen.
Große Meinungsfreude zum „Einbrennen“
Wie nun das „Einbrennen“ zu erfolgen hat, stößt auf sehr viel mehr Meinungsfreude. Geht es hier nur um das initiale „Aufsaugen“ des Korrosionsschutzes mit Kartoffelschalen und kochendem Wasser – oder um das eigentliche „Einbrennen“, also darum, bei hoher Hitze und mit viel Salz produktionsbedingte Mirkoanhaftungen wegzureiben? Ein Blick in die Pflegeanleitung verrät: gemeint ist die Kartoffelmethode. Bemerkenswert, insbesondere mit Blick auf die geringe Budgetbelastung, sind Aufstellfläche und Induktionsfähigkeit, wobei Letztgenanntes nur zufällig modern wirkt, da Stahl von Hause aus magnetisch ist. Die 11-Zentiemeter-Boden ist den europäischen Herdarten geschuldet und beschränkt den Einsatz nicht auf die offene Flamme chinesischer Garküchen. Ein enorm praktisches Merkmal ist ferner der Gegengriff des vernieteten und nicht bloß angeschweißten Eisenstiels, der sehr dauerhaft mit dem Korpus verbunden ist. Die Empfehlung der Nutzer hat sie.
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