Care­tero Dia­blo XL

  • Kin­der­sitz
  • Gruppe I-​III (9 bis 36 kg)
  • Iso­fix
  • Vor­wärts­ge­rich­tet

ohne Endnote

Aktuell gibt es nicht genug Tests oder Meinungen für eine Note.

Unser Fazit

Iso­fix-​Gene­ra­tio­nen­sitz mit Top-​Tether

Wer auf der Suche nach einem preislich attraktiven Generationensitz ist, der viele Jahre mit dem Kind mitwächst, wird bestimmt auch auf den Diablo XL gestoßen sein. Der Kindersitz umfasst die ECE-Gruppen I-III für Kinder bis zwölf Jahren oder einem Gewicht von 36 Kilogramm und wirkt auf den ersten Blick recht kompetent. Allerdings entstammt es den Werkhallen einer polnischen Firma, was Gewährleistung oder Ersatzteilbeschaffung erschweren könnte. Tests musst der Caretero bislang nicht absolvieren.

Soll die Kopfbelastungswerte verringern

Es handelt sich dabei um einen Sitz mit Isofixanbindung und Top Tether in der Gruppe I, einem Zusatzgurt für die Verankerung an einem dritten Punkt des Fahrzeugs, der sich im Auto meist hinter dem Rücksitz oder im Bereich des Kofferraums befindet. Ein solches System soll im Crashfall die Vorverlagerung des Kopfes und damit die Nackenbelastungswerte verringern. Das Unbehagen, was Crahstests von Testmagazinen zu solchen Top-Tether-Sitzen auslösen mögen, versuchen die Polen mit dem Hinweis zu eliminieren, dass sich der Sitz auch mit dem herkömmlichen Dreipunktgurt des Fahrzeugs anschnallen lässt.

Top-Tether mit erhöhtem Fehlbedienungsrisiko?

Tatsächlich gab es schon Top-Tether-Systeme, die beim Kindersitztest der „auto, motor und sport“ (4/2010) komplett versagten. Das Problem dabei waren allerdings nicht erhöhte Belastungswerte im Kopfbereich, sondern ein System-Komplettversagen durch eine zu starre Verbindung zwischen Sitz und Fahrzeug – mit der Folge, dass der Kindersitz durchgebrochen war. Allerdings lässt sich das Szenario etwas abmildern: Der Totalausfall besagter Sitze basierte auf einer ungünstigen Befestigung des Spanngurts im Kofferraum und auf einem sehr langen Hebelarm.

Aus Sicherheitsgründen nur mit Dreipunktgurt nutzen

Bleibt nur die Empfehlung, den Polen nur mit dem Dreipunktgurt zu nutzen, wobei in der unteren Gewichtsklasse zusätzlich der sitzeigene Gurt zum Einsatz kommt. Angesichts des zweiten Problems solcher Top-Tether-Modelle, das des erhöhten Fehlbedienungsrisikos, ist das ohnehin keine schlechte Idee. Die wichtigsten Merkmale eines Kindersitzes mit ECE-Zulassung bringt er jedenfalls mit. Noch dazu ist er mit einer großzügigen Sitz- und Rückenfläche ausgestattet, besitzt lange und weit nach vorne gezogene Seitenteile und diverse Verstellfunktionen für eine bequeme Fahrt – sogar eine regulierbare Sitzneigung. Kostenpunkt: 125 Euro (Amazon).

von Sonja

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