Buffalo Linkstation Live LS-XL Test

(Festplatte-NAS)
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Link-Station Live LS-XL
Produktdaten:
  • Typ: NAS mit Festplatte(n)
  • Speicherplatz: 1024 GB
  • SATA: Nein
  • M.2: Nein
  • LAN
  • DisplayPort: Nein
  • Mehr Daten zum Produkt
Gut 2,0 1 Test 11/2011
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Produktvarianten:
  • Linkstation Live LS-XL (1TB)

Test mit der Durchschnittsnote Gut (2,0)

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Ausgabe: 1 Erschienen: 11/2011
Produkt: Platz 2 von 5 Seiten: 6 mehr Details

„gut“

„Plus: Fernzugang, Funktionalität, Netzwerk-Papierkorb.
Minus: schwacher Lesetransfer, Energiesparmodus.“

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zu Buffalo Linkstation Live LS-XL

Einschätzung unserer Autoren

Linkstation Live LS-XL (1TB)

Mini-Cloud für Privatnutzer mit Geduld

Da nicht jeder ein Kontingent in einer Cloud anmieten möchte, bietet der Hersteller jetzt für die meisten NAS-Geräte seiner Produktpalette die Live-Funktion an, die aus der Netzwerkfestplatte eine private Cloud macht. Trotzdem sollte man seine Erwartungen in punkto Performance nicht zu hoch ansiedeln, da man jedes Mal via Web Access mit der Buffalo-Webseite verbunden wird und diese wie ein Flaschenhals auf den Datenfluss wirkt.

Alle jene kostenlosen Angebote wie Dropbox, Telekom-Cloud und Co leiden unter der Langsamkeit der Datentransfers – ja selbst Klicks auf der Webseite können zur Geduldsprobe ausarten. Das kann dem Nutzer auch auf der Buffalo-Webseite so ergehen und elende Wartezeiten verderben den Spaß am Datenaustausch. Die LinkStation Live wird mit drei Festplatten Kapazitäten von 1 TByte, 2 TByte und 3 TByte angeboten. Die Ausstattung ist spartanisch, da außer der Stromversorgung nur ein RJ45-Port für das Netzwerkkabel angeboten wird. Den heißbegehrten USB-Anschluss sucht man vergebens. Mit anderen Worten: Will man beispielsweise ein Video mit 800 MByte Größe auf die Festplatte schaufeln, ist man auf das Internet angewiesen und muss seine Daten über das Buffalo-Portal auf die im eigenen Zimmer stehende NAS übertragen – na dann gute Nacht und viel Spaß beim Warten. Mit einem USB-Anschluss wäre die Festplatte ruck zuck gefüllt und stände dem Netz mit seinen Inhalten zur Verfügung. Die LS-XL ist übrigens das einzige Gerät ohne USB aus der Produktpalette. Trotzdem soll man rund 150,- für das NAS bezahlen.

Aus „Sicherheitsgründen“ (O-Ton des Herstellers) lässt sich das Gehäuse nicht öffnen und ein Austausch der Platte ist somit ausgeschlossen. Das Gerät muss bei einem Defekt komplett eingeschickt werden, damit der Hersteller Manipulationen seitens des Besitzers ausschließen kann. Wenn man sich an all dem nicht weiter stört, kann man von überall einen Datenaustausch via FTP, http/https, SMB/CIFS und AFP durchführen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man mit dem PC, Pad oder Smartphone auf die freigegebenen Daten zugreifen möchte – diverse Apps stehen dafür zur Verfügung.

Sicherlich gibt es elegantere Backuplösungen als diese mit einer LinkStation übers Netz laufen zu lassen – man stelle sich vor wie lange ein 50 GByte großes Full-Backup einer Systempartition an Zeit benötigen würde. Kommentar überflüssig.

Autor: Christian