Kaffee portionsweise in einer entsprechenden Pad- oder Kapselmaschine zuzubereiten kann ganz schön ins Geld gehen. Jede Tasse kostet hier, je nach Modell, zwischen 10 und 40 Cent. Deutlich attraktiver sind in diesem Fall normale Kaffeemaschinen, die mit Pulver befüllt werden, wie etwa die Schnellkoch-Kaffeemaschine von Arendo. Der Clou: Der Kaffee wird direkt in den mitgelieferten Thermobecher gebrüht, mit dem er auf Reisen gehen kann.
Maximal 300 Milliliter Kaffee
Ausgelegt ist die Maschine auf maximal 300 Milliliter Kaffee, mehr passen weder in den Wassertank noch in den Thermobecher hinein. Praktisch und zugleich höchst erfreulich: Der Thermobecher hält dicht und kann daher ohne Bedenken im Rucksack oder in einer Tasche für unterwegs verstaut werden. Unter Umständen kann sogar daran gedacht werden, die Maschine selbst mit auf Reisen zu nehmen. Das Gewicht von etwas mehr als 700 Gramm sowie Abmessungen von 23 x 16 x 15 Zentimeter laden förmlich dazu ein.
Kleinere Schwächen
Wie den zahlreichen Kundenrezensionen zu entnehmen ist, macht die Arendo im Großen und Ganzen einen guten Job. Der Kaffee soll zwar nicht ganz so kräftig und vollmundig sein wie bei einer der gängigen Padmaschinen beziehungsweise Kapselmaschinen. Dafür ist, wie eingangs schon erwähnt, eine Tasse bei weitem nicht so teuer, weil normales Pulver verwendet wird. Diese wird in einen Dauerfilter eingefüllt, der super exakt in seiner Halterung sitzen muss. Andernfalls kleckert die Maschine. Mit etwas Feingefühl und Übung klappt diese Aufgaben jedoch, wie die meisten Kunden versichern, zumindest mit der Zeit. Bei einigen Modellen gab ferner der An-/Ausschalter Anlass zur Kritik, er begann mit der Zeit zu streiken. Und auch die Verarbeitung insgesamt ließ bei einigen Kunden Zweifel an der Langlebigkeit der Maschine aufkommen.
Erfolgsmodell
Doch Kritik an der Arendo wurde letztendlich nur von verhältnismäßig wenigen Kunden geäußert, bei den Internethändlern stellt sie unter den 1-Tassen-Filtermaschinen eines der Erfolgsmodelle dar. Die kleineren Schwächen verblassen spätestens beim Anblick der Anschaffungskosten, sie belaufen sich nämlich auf lediglich 15 bis 20 Euro (Amazon). Hält die Maschine nur ein bis zwei Jahre durch, lässt sich im direkten Vergleich zu einer Padmaschine beziehungsweise Kapselmaschine also mächtig Geld sparen – ein Anreiz, der schon viele Kunden überzeugt hat, die regelmäßig, aber immer nur portionsweise Kaffee trinken.