AEG Vox­tel Smart 3

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ohne Endnote

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Unser Fazit

Teu­rer Schuss in den Ofen

Grundsätzlich ist es ja sehr zu begrüßen, dass nun endlich auch die Hersteller von Schnurlostelefonen erkennen, dass man mit dem Android-Betriebssystem ausgesprochen praktische, interaktive Geräte bauen kann. Doch leider tun sich die Unternehmen unheimlich schwer damit, ein brauchbares Android-Schnurlostelefon zu bauen. Das zeigt ein weiteres Mal das AEG Voxtel Smart 3. Das Gerät ist unhandlich, überraschend schlecht ausgestattet und bietet bei weitem nicht die Funktionalität, die man erwarten dürfte.

Miserable Hardware-Ausstattung

Zentrales Problem ist wie so oft die Hardware im Inneren. Wenn moderne Smartphones selbst im unteren Mittelklasse-Bereich mit Dual-Core-Prozessoren, 1 Gigabyte Arbeitsspeicher und Android 4.1 aufwarten, dann kann es einfach nicht angehen, dass das Voxtel Smart 3 mit einem Single-Core-Prozessor, 256 Megabyte Arbeitsspeicher (!) und folgerichtig auch nur Android 2.3 an den Markt geht. Bei allem, was recht ist, aber insbesondere der Arbeitsspeicher hinkt mindestens drei, vier Jahre der Entwicklung hinterher. Dass sich Nutzer daher über einen ruckeligen und träge reagierenden Touchscreen beschweren, ist kein Wunder.

Kaum Apps verfügbar - oder lauffähig

Selbst Android 2.3 kann auf solche Hardware nicht flüssig laufen. Und angesichts der veralteten OS-Version ist es wiederum kein Wunder, dass nicht der offizielle App Store Google Play zugängig ist, sondern eine abgespeckte Drittvariante. Die gängigen großen Apps werden nur noch für Android 4+ optimiert und sind daher entweder gar nicht erst verfügbar oder laufen schlicht nicht auf dieser Firmware. Hinzu kommt, dass bei lediglich 2 Gigabyte internem Speicher kaum eine App überhaupt installiert werden kann.

Kleiner AB, schwacher Akku

Doch das AEG Voxtel Smart 3 hat nicht nur als Pseudo-Smartphone Schwächen. Es ist auch schlicht als Telefon kaum zu gebrauchen. So liegt die Ausdauer bei mageren fünf Stunden Sprechzeit – während sonstige Schnurlostelefone längst 12 oder gar 14 Stunden vorweisen können. Im Standby-Betrieb werden zudem anstatt der üblichen 100 bis 120 Stunden nur 40 Stunden erreicht. Das Mobilteil sollte also besser immer in der Ladeschale liegen. Und auch der Anrufbeantworter ist mickrig geraten: 14 Minuten Aufnahmezeit sind bei einem Premiumtelefon für satte 150 Euro schlicht eine Frechheit. Das gilt im Grunde für das ganze Gerät. In dieser Preisklasse gibt es richtig brauchbare Smartphones mit weitaus besserer Ausstattung.

von Janko

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