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Unser Fazit
04.09.2014
AEG Ultra Flex UFPARKETT
Saugkraftregelung hilft Strom sparen
Beutellose Staubsauger, bei denen sich manuell die Saugkraft regulieren lässt, sind nicht häufig anzutreffen – was zur Folge hat, dass man bei den meisten Modellen gezwungen ist, immer mit Maximalstärke zu saugen. Ist eine Regulierungsmöglichkeit dagegen vorhanden, wie etwa beim UltraFlex UFPARKETT, kann der Staubsauger nicht nur auf den jeweiligen Grad der Verschmutzung flexibel eingestellt werden, man spart auch Strom. Die Einstufung des aus dem Hause AEG stammenden Staubsaugers in die Energieeffizienzklasse „D“ muss also in der Praxis relativiert werden. Mitunter verbessert sich das Gerät nämlich um mindestens eine Stufe.
Kompaktsauger mit vergleichsweise dezenten Geräuschen
Beutellosen Staubsaugern eilt außerdem der Ruf voraus, ziemlich laut zu sein – und in den meisten Fällen sind sie es tatsächlich, selbst neuere Modelle. Der AEG jedoch stellt auch in dieser Hinsicht eine Ausnahme dar. Laut Hersteller wird er lediglich maximal 76 dB(A) laut, für einen Zyklonsauger ein sehr guter Wert, der sich auf dem Prüfstand mittlerweile sogar bestätigen ließ. Zwar darf der AEG nicht explizit „leise“ genannt werden, die Arbeitsgeräusche sollen jedoch angenehm dezent sein. Zudem ist er mit knapp über sieben Kilogramm recht leicht und kompakt gebaut, was sich natürlich positiv auf die Handhabung auswirkt. In Räumen mit vielen Hindernissen lässt er sich komfortabel manövrieren. Sehr erfreulich in puncto Handhabung ist schließlich auch das Netzkabel. Es verschafft dem Staubsauger nämlich einen üppigen Aktionsradius von 12 Metern.
Effiziente Bodendüsen
Ausgeliefert wird der AEG mit einer umschaltbaren Kombidüse und einer zusätzlichen Hartboden-/Parkettdüse. Beide erwiesen sich in den ersten Testreihen als sehr effizient bei der Schmutzaufnahme, wobei insbesondere die Hartbodendüse zu glänzen wusste. Auf Teppichböden wiederum konnte die Kombidüse mit dieser überzeugenden Leistung zwar nicht ganz mithalten. Dieser Leistungsabfall betrifft allerdings nahezu alle Zyklonsauger und kann daher dem AEG streng genommen nicht zum Vorwurf gemacht werden, zumal die Saugergebnisse insgesamt immer noch als gut einzustufen sind.
Fazit
Highlight des Staubsaugers ist jedoch – trotz der unterm Strich sehr guten Performance – die Saugkraftregulierung. Denn aus Erfahrung wird jeder sofort zustimmen, dass Staubsauger im Alltag nicht ständig auf der höchst möglichen Leistungsstufe eingesetzt werden. Auf Hart-/Glattböden zum Beispiel fahren die meisten den Saugkraftregler ein paar Stufen herunter – und sparen damit mächtig Strom. Bei halber Kraft jedoch begnügt sich der AEG mit nur noch rund 700 statt 1.200 Watt, womit er sich eigentlich eine Hochstufung in der Effizienzklasse verdient hätte. Bei einer Kaufentscheidung sollte daher nicht nur der offizielle Eintrag auf der Plakette des EU-Energielabels in Betracht gezogen werden, sondern die zukünftigen Aufgaben, die den rund 280 Euro (Amazon) teuren Staubsauger erwarten.