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3 Tests
ohne Note
26 Meinungen
Kapazität Wassertank: 0,9 l
Milchaufschäumer: Ja
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AEG Favola LM5400 im Test der Fachmagazine

  • „durchschnittlich“ (56%)

    Platz 5 von 8

    „Mit Milchaufschäumer für Mixgetränke wie Cappuccino ausgestattet. Kaffee schmeckt vergleichsweise säuerlich, verbrannt, bitter mit leicht metallischer Note. Dauer erste Tasse etwa 107 Sekunden.“

  • „befriedigend“ (2,7)

    Platz 5 von 8

    „Für Latte-Fans. Ist mit einem Milchaufschäumer für Mixgetränke wie Latte macchiato, Cappuccino und Co. ausgestattet. Sensorisch überzeugen die dazugehörigen Kapseln von Lavazza allerdings weniger. Sie schmecken vergleichsweise säuerlich, verbrannt, bitter und haben eine leicht metallische Note.“

  • ohne Endnote

    7 Produkte im Test

    „Für Italienliebhaber, mittleres Preissegment bei der Maschine, Kapseln teuer.“

Kundenmeinungen (26) zu AEG Favola LM5400

3,1 Sterne

26 Meinungen in 1 Quelle

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3,1 Sterne

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Einschätzung unserer Autoren

Favola LM5400

Für Milch­schaum ist Hand­ar­beit gefragt

Unter einem rein technischen Blickwinkel betrachtet, gleicht die LM5200 dem Schwestermodell LM5400 wie ein Ei dem anderen – mit einer Ausnahme. Die Favola-Espresso-Maschine aus dem Hause AEG, die in Kooperation mit dem italienischen Kaffeeröster Lavazza vertrieben wird, besitzt nämlich keinen zusätzlichen Milchaufschäumer. Wer daher mehr als nur Espresso trinken möchte, muss für den dafür gegebenenfalls benötigten Milchschaum Hand anlegen.

Ausstattung

Wie bei jeder Kapsel-Kaffeemaschine liegt auch bei der AEG der größte Anreiz darin, dass sie quasi auf Knopfdruck Espresso herstellt – ohne große Vorbereitung, geschweige denn Barista-Künste. Lediglich die Kapsel muss eingelegt werden, anschließend lässt sich noch die Tassenfüllmenge je nach Wunsch einstellen, und los geht’s: Binnen kürzester Zeit läuft eine Tasse Espresso in die Tasse. Der Auslauf selbst kann in der Höhe verstellt werden, eine sinnvolle Zusatzfunktion. Außerdem lässt sich der Tassenbereich beleuchten, eine Funktion, die insbesondere frühmorgens im Halbdunkel der Küche wichtig sein kann. Die verbrauchten Kapseln werden automatisch beim erneuten Öffnen des Kapselhalters in einen Behälter ausgeworfen, in dem Platz für 12 leere Kapsel vorhanden ist. Der Wassertank wiederum kann mit fast 1 Liter Wasser befüllt werden. Eine Dampfdüse rundet das Paket ab.

Fast ausschließlich sehr gute Bewertungen & Fazit

Konzipiert ist die Maschine – die Kooperation mit Lavazza legt das gewissermaßen unmittelbar nahe – für die sogenannten „A Modo Mio“-Kapseln des italienischen Kaffeerösters. Über deren Geschmack lässt sich kaum streiten – es gibt schlicht und einfach Fans und Gegner. Ausprobieren ist angesagt, am Besten auf einem Promo-Stand des Herstellers, wie er ab und zu zum Beispiel in Elektromärkten aufgebaut wird. Die Funktionsweise der Maschine wiederum ist ohne Fehl und Tadel. Das bestätigen nicht nur die Kundenbewertungen, sondern auch die Stiftung Warentest, die das Schwestermodell LM5400 näher unter die Lupe genommen und für gut befunden hat. Bei der 5200-er-Version fehlt allerdings der zusätzliche, semi-integrierte Milchaufschäumer, der einen sehr guten Schaum herstellt. Wer die Mühe einer händischen Zubereitung scheut, muss aber deutlich tiefer in die Tasche greifen. Für die Favola LM5400 von AEG werden derzeit nämlich rund 110 EUR (Amazon) fällig, während „Handwerker“ für die 5200-er lediglich 77 EUR (Amazon) hinblättern müssen. Übrigens: Die Kapseln gibt es nahezu überall und nicht nur, wie etwa beim Nespresso-System, in ausgesuchten Shops – für nicht gerade wenige Kunden ein wichtiges Argument für das Modell von AEG.

AEG LM 5400MR Lavazza A Modo Mio

Ein­fa­che Milch­schaum­zu­be­rei­tung

In der Version LM5400 ist die Favola-Kapselmaschine von AEG mit einem integrierten Milchaufschäumer ausgestattet. Er macht es denkbar einfach, köstliche Milchkaffeespezialitäten herzustellen, und zwar aus frischer Milch. Über die Qualität des Espressos dagegen gehen die Meinungen stark auseinander.

Kooperation mit Lavazza

Die Maschine entstammt einer Kooperation des Herstellers AEG mit Lavazza, einem italienischen Hersteller von Espresso, der den meisten bekannt sein dürfte – und zwar nicht nur unter den Espresso-Gourmets, sondern auf breiter Front. In der Maschine lassen sich ausschließlich Lavazza-Kapseln verwenden, die Auswahl ist lange nicht so groß wie beim Marktführer und damit größtem Konkurrenten, nämlich dem Nespresso-System. Angelockt vom guten Namen Lavazza, hat jedoch mittlerweile auch die AEG in Deutschland eine eigene Fangemeinde gefunden, die sich teilweise in den höchsten Tönen lobend über die Qualität des Espressos aus der Kapsel ausspricht – ganz im Gegensatz zu den Geschmackstestern der Stiftung Warentest. Sie empfanden erstaunlicherweise den Geschmack des Espressos als leicht „metallisch“, außerdem sei er bitterer und schmecke „verbrannt.“ Die Maschine musste, unter anderem deswegen, eine Abwertung gegenüber den beiden Nespresso-Modellen von De Longhi und Krups hinnehmen (alle Testergebnisse der Stiftung Warentest).

Kinderleichte, zuverlässige Bedienung

In Sachen Bedienung dagegen lieferte die AEG einen sehr soliden Auftritt ab. In Highlight ist dabei der seitlich angebrachte Milchaufschäumer. Er setzt sowohl einen Quirl als auch eine Dampfdüse ein, zwei „Programmtasten“ lassen die Wahl zwischen Milchschaum für Cappuccino oder Latte Macchiato zu. Der Milchschäumer soll zuverlässig arbeiten und ein sehr gutes Ergebnis abliefern. Zudem lassen sich Schaumbehälter wie auch Düse und Quirl leicht reinigen.

Fazit

Die beiden konträren Parteien verdeutlichen die Crux, der sich interessierte Kunden prinzipiell gegenüber sehen: Während sich die Maschine selbst in der Regel kaum voneinander unterscheiden, trifft das auf den Kaffee selbst leider nicht zu. Den Lavazza-Fans ist der Nespresso häufig zu wenig kraftvoll, umgekehrt kann der Lavazza auch „bitter“ schmecken – bevor man sich für ein System entscheidet, heißt es also unbedingt: Probieren! Zudem sollte die Auswahl an Kapseln in Rechnung gestellt werden. An der Maschine selbst dagegen gibt es kaum etwas auszusetzen, in einigen Punkten ist sie sogar besser als so manches Nespresso-Modell, etwa in der Lautstärke. Zur Zeit müssen für die AEG rund 140 EUR (Amazon) veranschlagt werden.

Passende Bestenlisten

Datenblatt zu AEG Favola LM5400

Max. Tassen pro Brühvorgang 1
Bedienung über Display fehlt
Technische Daten
Kapazität Wassertank 0,9 l
Leistung 1300 W
Ausstattung
Milchaufschäumer vorhanden
Abnehmbarer Wassertank vorhanden
Höhenverstellbarer Auslauf vorhanden
Kaffeestärke einstellbar fehlt
Tassenfüllmenge einstellbar vorhanden
Abschaltautomatik vorhanden

Weitere Tests & Produktwissen

Duell der Systeme

Stiftung Warentest 10/2013 - Auch aus der Maschine mit den teuersten Hülsen im Test (45 Cent) läuft nur mittelmäßiger Espresso: Der kleine Schwarze von FrancisFrancis schmeckt stärker verbrannt als die Konkurrenz und säuerlicher. Getränke aus den Nespresso-Geräten überzeugen dagegen durch intensives und stark geröstetes Aroma. Auch die Crema ist bei beiden feinporig, fest und beständig. Fast durchweg positiv fällt der Sensoriktest bei den Padmaschinen aus. Alle brühen starken Kaffee ohne störende Fremdaromen. …weiterlesen