Schneeschieber

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Ratgeber zu Schnee-Schaufeln

Material und Form beeinflussen den Kraftaufwand erheblich

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. Holzgeräte sind verschleißarm, aber schwer und weniger schlagfest
  2. Metallschieber sind robust, langlebig und eignen sich auch für Eis
  3. Modelle aus Kunststoff sind noch leichter als Metall, aber häufig anfällig an den Gleitschienen aus Metall

Schneehexe Die klassische Schneehexe: ein Schneeschieber mit einer Wanne aus verzinktem Stahlblech und einem umlaufenden Stahlrohrbügel. (Bildquelle: amazon.de)

Wie beurteilen Testmagazine manuelle Schneeräumgeräte?

Tests zeigen, dass sich Schneeschaufeln (auch Schneeschieber genannt) sowie Schneewannen (Ihnen vielleicht auch als Schneehexen bekannt) aus Aluminium bzw. Stahlblech gegen die Holz- und Kunststoff-Konkurrenz oft durchsetzen können und Ihnen das doch eher lästige Schneeräumen etwas einfacher machen. Schneeschaufeln aus Alu sind denen aus Holz nicht nur in puncto Gewicht überlegen, sondern erweisen sich meistens auch als robuster beim Einsatz gegen nassen, feuchten und schweren Schnee. Erstaunlich schlecht wiederum schneiden in einigen Fällen dafür die als besonders stabil geltenden „klassischen“ Modelle aus (Sperr-)Holz ab.

Materialqualität und Funktionalität - was sollte ich beachten?

Während bei den Schneeschiebern aus Holz die Schaufeln relativ verschleißarm sind und Ihnen damit eigentlich eine lange Lebensdauer versprechen, halten leider bei etlichen Modellen die aus Metall oder Kunststoff gefertigten Gleitschienen in der Praxis meistens nicht lange durch. Die Konsequenz sind Absplitterungen und eine erschwerte Gleitfähigkeit des Gerätes auf unebenen Untergründen. Bei einer Metallschaufel hingegen führt selbst der Bruch bzw. Verlust der Gleitschiene zu keiner nachhaltigen Beeinträchtigung der Funktionalität. Außerdem können Sie Alu- oder Stahlblechmodelle mit ihren scharfen Kanten in der Regel gut dafür einsetzen, vereiste Flächen aufzubrechen.

Die Erfahrung zeigt ferner, dass Holzschaufeln weniger biegsam sind und auch eine geringere Schlagfestigkeit an den Tag legen. Wenn Sie sich einen Schneeschieber aus Holz kaufen möchten, sollten Sie daher insbesondere auf eine hohe Qualität und die robuste Montage der Metall-Gleitschiene achten. Noch leichter als Alu-Schneeschaufeln sind Modelle aus Kunststoff. Auch sie stellen in Tests in der Regel eine gute Praxistauglichkeit unter Beweis und eignen sich auf jeden Fall für leichten Pulverschnee. Mit ihnen kommen Sie teilweise auch mit nassem, feuchtem Schnee gut zurecht. Besonders preisgünstige Pressholzschaufeln dagegen sind häufig von minderer Materialgüte und Verarbeitung, insbesondere an der Sollbruchstelle jeder Schneeschaufel, dem Übergang von Stiel und Schaufel. In diesen Fällen spielt es dann keine Rolle mehr, dass die Holzstiele meistens sehr stabil sind.

Das Design ist prägend für die Handhabung

Ergonomisch geformte Stiele sowie D-Griffe oder Y-Griffe erhöhen merklich den Bedienkomfort einer Schneeschaufel. Und zwar insbesondere dann, wenn Sie den Schnee nicht nur zur Seite schieben, sondern zu einem größeren Haufen türmen müssen. Eine hochgezogene Seitenführung der Schaufelfläche verhindert effektiv, dass Ihnen der Schnee beim Anheben von der Schaufel rutscht. Es lohnt sich also, wenn Sie auf diese scheinbaren Details besonders Acht geben.

Effektivität: Auf die Größe und die Form kommt es an

Das Gros der Schneeschaufeln ist 50 Zentimeter breit und reicht für Gehwege & Co. vollkommen aus. Müssen Sie hingegen größere Flächen räumen, ziehen Sie am besten die Anschaffung einer Schneewanne bzw. Schneehexe in Betracht. Mit ihren bis zu 80 Zentimeter breiten, flach auf dem Boden aufliegenden Schaufeln können Sie größere Mengen an Schnee in einem Rutsch beseitigen. Dank eines u-förmigen Bügels lassen sich die Schneewannen mit beiden Händen recht komfortabel schieben, einige Modelle verfügen sogar über zusätzliche Gleitrollen. Letztere können sich allerdings auch leicht als Hindernis herausstellen, falls der Untergrund nicht befestigt oder der Schnee zu tief ist und die Rollen darin einsinken oder sogar blockieren.

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Schneehexen

Hochwertige Schneeschieber bestehen in der Regel aus bruchfestem Laubholz mit einer Metall-Bodenkante. Günstigere Modelle nutzen Aluminium oder Kunststoffschilde. Sie erfordern zwar weniger körperlichen Einsatz, nutzen sich jedoch schneller ab oder brechen leichter. Wer körperliche Arbeit möglichst ganz vermeiden möchte, greift dagegen zur motorisierten Schneefräse. Winterzeit... Schneeräumzeit. Wohl nichts dürfte Hausbesitzer am Winter mehr nerven als die eigentlich so beschaulich anzusehende Schneepracht. Wenn sie doch nur nicht Wege und Auffahrten bedecken würde! Denn in Deutschland besteht Räumpflicht, um eine Entfernung des Schnees kommt somit niemand herum – es sei denn, er beauftragt eigens dafür einen Räumdienst. Wem dies jedoch zu teuer ist, der muss wohl selbst Hand anlegen. Hierbei leisten in der Regel grobe Schneebesen hervorragende Dienste, soll nur lockerer Neuschnee weggefegt werden. Doch bei dicken Schneedecken oder auch Nassschnee müssen diese schnell kapitulieren, dann bleibt nur der Griff zum robusten Schneeschieber. Hochwertige Schneeschaufeln werden hierbei in der Regel aus bruchfestem Laubholz gefertigt, wobei die Bodenkante aus Metall besteht. Auf diese Weise sind Holzschaufeln hervorragend vor Abnutzung geschützt. Sie eignen sich gleichermaßen hervorragend zum Wegschieben von lockerem Pulver- wie auch schwerem Nassschnee. Gleichwohl ist das Gewicht dieser Schneeschieber nicht zu verachten. Viele Käufer greifen daher zu den modernen Modellen aus Aluminium oder Kunststoff. Beide Typen haben gemein, dass sie sehr leicht zu handhaben sind und praktischerweise auch noch meist weniger kosten. Sie neigen jedoch zu individuellen Problemen: Aluminiumschneeschieber sind zum Beispiel sehr weich und nutzen sich daher an der Bodenkante sehr schnell ab. Dies verringert ihre Einsatzeffizenz: Es bleiben flache, festgedrückte Schneehäufchen übrig, die extrem rutschig sind. Kunststoffschneeschieber wiederum verformen sich leicht und können bei starkem Frost sogar splittern. Wer dagegen körperliche Arbeit wenn möglich gänzlich vermeiden möchte, kann sich auch eine motorisierte Schneefräse zulegen. Die jedoch ist meist so teuer, dass man sich beinahe schon wieder einen Schneeräumdienst leisten könnte, dem man die Arbeit gänzlich überlässt...