Schneeschieber

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Ratgeber zu Schneeschaufeln

Schneeschaufeln und Schneewannen

Tests der letzten Jahre haben gezeigt, dass sich Schneeschaufeln (manchmal auch Schneeschieber genannt) aus Aluminium gegen die Holz- und Kunststoff-Konkurrenz oft durchsetzen können. Die Schneeschaufeln sind nicht nur in puncto Gewicht Modellen aus Holz überlegen, sondern erweisen sich meistens auch als robuster beim Einsatz gegen nassen, feuchten und schweren Schnee. Erstaunlich schlecht wiederum schnitten dafür in einigen Fällen die als besonders stabil geltenden „klassischen“ Modelle aus (Sperr-) Holz ab.

Während bei den Schneeschieber aus Holz die Schaufeln relativ verschleißarm sind und damit eigentlich eine lange Lebensdauer versprechen, halten leider bei etlichen Modellen die aus Metall oder Kunststoff gefertigten Gleitschienen in der Praxis meistens nicht lange durch. Die Konsequenz sind Absplitterungen und eine erschwerte Gleitfähigkeit des Gerätes auf unebenen Untergründe. Bei einer Aluminiumschaufel hingegen führt selbst der Bruch/Verlust der Gleitschiene zu keiner nachhaltigen Beeinträchtigung der Funktionalität. Außerdem können Alu-Modelle mit ihren scharfen Kanten in der Regel gut dafür eingesetzt werden, vereiste Flächen aufzubrechen.

Die Erfahrung zeigt ferner, dass Holzschaufeln weniger biegsam sind und auch eine geringere Schlagfestigkeit an den Tag legen. Wer sich einen Schneeschieber aus Holz zulegt, sollte daher insbesondere auf eine hohe Metallqualität und robuste Montage der Gleitschiene achten. Noch leichter als Alu-Schneeschaufeln sind Modelle aus Kunststoff. Auch sie stellen in Tests in der Regel eine gute Praxistauglichkeit unter Beweis, eignen sich auf jeden Fall für leichten Pulverschnee, kommen aber teilweise auch mit nassem/feuchtem Schnee zurecht. Besonders preisgünstige Pressholzschaufeln dagegen sind häufig von minderer Materialgüte und vor allem Verarbeitung, insbesondere an der „Sollbruchstelle“ jeder Schneeschaufel, dem Übergang von Stiel und Schaufel. In diesen Fällen spielt es dann auch keine Rolle mehr, dass die Holzstiele meistens sehr stabil sind.

Ergonomisch geformte Stile sowie D-Griffe oder Y-Griffe erhöhen merklich die Handhabung einer Schneeschaufel, insbesondere dann, wenn der Schnee nicht nur zur Seite geschoben, sondern zu einem größeren Haufen aufgetürmt werden soll/muss. Vor allem Letztere sollten daher beim Kauf einer Schneeschaufel ein entscheidendes Kriterium sein. Eine hochgezogene Seitenführung der Schaufelfläche wiederum verhindert effektiv, dass der Schnee beim Anheben von der Schaufel rutscht – es lohnt sich also, auf dieses scheinbare Detail besonders achtzugeben.

Das Gros der Schneeschaufeln ist 50 Zentimeter breit und reicht für Gehwege & Co vollkommen aus. Müssen hingegen größere Flächen geräumt werden, sollte die Anschaffung einer Schneewanne in Betracht gezogen werden. Mit ihren bis zu 80 Zentimeter breiten, flach auf dem Boden aufliegenden Schaufeln lassen sich größere Mengen von Schnee in einem Rutsch beseitigen. Dank eines u-förmigen Bügels lassen sich die Schneewannen mit beiden Händen recht komfortabel schieben, einige Modelle verfügen sogar über zusätzliche Gleitrollen. Letztere können sich allerdings auch leicht als Hindernis herausstellen, falls der Untergrund nicht befestigt oder der Schnee zu tief ist und die Rollen einsinken oder sogar blockieren. Schneewannen werden fast ausschließlich aus verzinktem Stahlblech hergestellt und sind daher robust und langlebig.

Autor: Wolfgang

Produktwissen und weitere Tests zu Schnee-Schaufeln

Schipp, schipp, hurra! SURVIVAL MAGAZIN 2/2012 - Beim Graben zeigt sich, dass die teureren Modelle stabiler sind. Als Schwachpunkte entpuppten sich neben dem Gelenk beim Herbertz-Faltspaten auch ein zu schwach dimensioniertes Schaufelblatt beim SOG 08-N. Der Gerber Gorge brach sogar am Befestigungswinkel vom Schaufelblatt einfach ab - an dieser Stelle ist das Material sehr dünn. Den größeren Testprobanden ist eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit gemein, was vor allem am großen Schaufelblatt liegt.

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Schneeschaufeln

Hochwertige Schneeschieber bestehen in der Regel aus bruchfestem Laubholz mit einer Metall-Bodenkante. Günstigere Modelle nutzen Aluminium oder Kunststoffschilde. Sie erfordern zwar weniger körperlichen Einsatz, nutzen sich jedoch schneller ab oder brechen leichter. Wer körperliche Arbeit möglichst ganz vermeiden möchte, greift dagegen zur motorisierten Schneefräse. Winterzeit... Schneeräumzeit. Wohl nichts dürfte Hausbesitzer am Winter mehr nerven als die eigentlich so beschaulich anzusehende Schneepracht. Wenn sie doch nur nicht Wege und Auffahrten bedecken würde! Denn in Deutschland besteht Räumpflicht, um eine Entfernung des Schnees kommt somit niemand herum – es sei denn, er beauftragt eigens dafür einen Räumdienst. Wem dies jedoch zu teuer ist, der muss wohl selbst Hand anlegen. Hierbei leisten in der Regel grobe Schneebesen hervorragende Dienste, soll nur lockerer Neuschnee weggefegt werden. Doch bei dicken Schneedecken oder auch Nassschnee müssen diese schnell kapitulieren, dann bleibt nur der Griff zum robusten Schneeschieber. Hochwertige Schneeschaufeln werden hierbei in der Regel aus bruchfestem Laubholz gefertigt, wobei die Bodenkante aus Metall besteht. Auf diese Weise sind Holzschaufeln hervorragend vor Abnutzung geschützt. Sie eignen sich gleichermaßen hervorragend zum Wegschieben von lockerem Pulver- wie auch schwerem Nassschnee. Gleichwohl ist das Gewicht dieser Schneeschieber nicht zu verachten. Viele Käufer greifen daher zu den modernen Modellen aus Aluminium oder Kunststoff. Beide Typen haben gemein, dass sie sehr leicht zu handhaben sind und praktischerweise auch noch meist weniger kosten. Sie neigen jedoch zu individuellen Problemen: Aluminiumschneeschieber sind zum Beispiel sehr weich und nutzen sich daher an der Bodenkante sehr schnell ab. Dies verringert ihre Einsatzeffizenz: Es bleiben flache, festgedrückte Schneehäufchen übrig, die extrem rutschig sind. Kunststoffschneeschieber wiederum verformen sich leicht und können bei starkem Frost sogar splittern. Wer dagegen körperliche Arbeit wenn möglich gänzlich vermeiden möchte, kann sich auch eine motorisierte Schneefräse zulegen. Die jedoch ist meist so teuer, dass man sich beinahe schon wieder einen Schneeräumdienst leisten könnte, dem man die Arbeit gänzlich überlässt...