Herausforderer für den Platzhirsch mit überzeugender Hardware, aber wackeliger Software
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Unser Fazit
06.11.2024
VR-Herausforderer. Kabellos nutzbares VR-Headset, ähnlich Meta Quest. Stärken sind die gute Pass-Through-Funktion, bequeme Nutzung und Schnellladefunktion, während Exklusivtitel fehlen. Audio nur mit integrierten Lautsprechern oder Bluetooth.
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Stärken
klare Darstellung
gute Passthrough-Funktion
bequem am Kopf dank gleichmäßiger Gewichtsverteilung
Schwächen
wenige Exklusivtitel
durchwachsene Softwarebibliothek
Im Test der Fachmagazine
Erschienen: 30.09.2024
Details zum Test
4,5 von 5 Sternen
„Recommended“
Pro: bequemes, ausgewogenes Design; klassenbeste Leistung; einfach Einrichtung der Ganzkörperverfolgung.
Contra: Mangel an exklusiver Software; sehr unterschiedliche Qualität der Inhalte; seperat erhältliche Bewegungstracker. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.
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PICO 4 Ultra Virtual-Reality-Brille (2160 x 2160 px, 90 Hz)
Herausforderer für den Platzhirsch mit überzeugender Hardware, aber wackeliger Software
Stärken
klare Darstellung
gute Passthrough-Funktion
bequem am Kopf dank gleichmäßiger Gewichtsverteilung
Schwächen
wenige Exklusivtitel
durchwachsene Softwarebibliothek
Die Pico 4 Ultra richtet sich an VR-Interessierte, die Wert auf starke Hardware und Mixed-Reality-Funktionen legen und eine Alternative zum VR-Primus Meta Quest 3 suchen. Die Ultra-Version bietet beeindruckende Technik, darunter einen leistungsfähigen Snapdragon XR2 Gen 2-Chip und 12 GB RAM, was eine gute Zukunftssicherheit verspricht. Besonders hervorzuheben ist die verbesserte Pass-Through-Funktion durch zwei 32-MP-Kameras, die eine klare Darstellung der Umgebung ermöglichen. Auch die neuen ringlosen Controller bieten mehr Komfort, während optionale Motion Tracker das VR-Erlebnis erweitern.
Das Design bleibt nahe am Vorgängermodell Pico 4: Eine gut ausbalancierte Struktur mit dem Akkupack am Hinterkopf sorgt für angenehmes Tragen, auch bei längeren Sessions. Die integrierten Lautsprecher bieten ordentlichen Klang, obwohl ein Kopfhöreranschluss fehlt, was Bluetooth-Audio zur einzigen Option macht. Der magnetisch abnehmbare Gesichtsaufsatz könnte für regelmäßige Fitnessanwendungen hygienischer gestaltet sein, da die Polsterung nicht feuchtigkeitsabweisend ist. Eine leichte Verbesserung gegenüber der Pico 4 sind die erhöhte Helligkeit der LCD-Displays und die Akkulaufzeit von bis zu vier Stunden. Zudem kann der Akku dank Schnellladefunktion in nur einer Stunde vollständig geladen werden.
Trotz des technischen Fortschritts bleibt das Software-Angebot ein Schwachpunkt: Die Pico 4 Ultra hat zwar 650 VR- und 40 MR-Apps, aber sie kann bei Exklusivtiteln nicht mit Meta mithalten. Klassiker wie Beat Saber und Superhot fehlen, und selbst einige zuvor angekündigte Exklusivtitel wurden zugunsten der Meta Quest verfügbar gemacht. Nutzer können die Pico 4 Ultra jedoch als PC-Bildschirm nutzen und auch Steam VR spielen, was den Zugriff auf hochwertige VR-Inhalte erweitert.