Stärken
Schwächen
Der Ugreen BT501 (45008) unterstützt aptX, aptX HD und aptX Adaptive – und lässt sich per USB-C direkt an PS5, Switch oder PC anschließen. (Bildquelle: amazon.de)
Bluetooth-Adapter im Test: Woran erkennt man gute von schlechten Geräten?
Im Bereich der Klangqualität und Tonübertragung können Käufer meist wenig falsch machen. Unabhängig vom Preis zeigen die meisten Adapter kaum Verzögerungen oder Einbußen bei der Qualität. Eine Ausnahme sind sehr preiswerte Einsteigermodelle, bei denen gelegentlich Störgeräusche auftreten können. Diese fallen beim Musikhören jedoch kaum ins Gewicht. Besonders vorteilhaft sind Geräte, die den aptX-Codec unterstützen. Dieser sorgt für Musikstreaming in CD-Qualität, vorausgesetzt auch das Wiedergabegerät ist mit aptX kompatibel. Tipp: Bei älteren Empfängern sollte man auf die Bluetooth-Version achten, da ab Version 4 eine deutlich größere Reichweite und eine höhere Störsicherheit geboten werden – Geräte mit Version 3 sind heute kaum noch zu empfehlen.Die Handhabung wird von Testern meist als unkompliziert beschrieben. Die Adapter verfügen über wenige Tasten und Befehle, wodurch auch Einsteiger problemlos klarkommen. Kritik gibt es höchstens bei Modellen, die sich nach dem ersten Pairing nicht automatisch mit dem Smartphone verbinden. Positiv hervorgehoben wird häufig auch NFC. Über diesen Standard gelingt die Verbindung mit dem Mobiltelefon schneller und einfacher, vorausgesetzt das eigene Smartphone unterstützt NFC.
Wer etwas mehr investiert, erhält zusätzliche Funktionen. So lassen sich etwa Geräte wie der Philips AEA2700 mit mehreren Smartphones gleichzeitig koppeln – praktisch für Familien oder Partys. Manche Bluetooth-Adapter kombinieren zudem Sender- (Transmitter) und Empfängerfunktionen (Receiver) in einem Gerät. So können sie Musik nicht nur empfangen, sondern auch senden, was zum Beispiel ermöglicht, den Ton vom alten Fernseher auf Bluetooth-Kopfhörer zu übertragen.
Für maximale Flexibilität sind Modelle mit diversen Anschlüssen empfehlenswert. Die besten Geräte verfügen neben einem Klinkenanschluss auch über Cinchbuchsen sowie optische oder koaxiale Audioausgänge. Einfachere Varianten bieten meistens nur den Standard-Klinkenausgang.
Darüber hinaus ist es sehr praktisch, wenn ein längeres Klinkenkabel im Lieferumfang enthalten ist. So findet man leichter einen unauffälligen Platz für den Empfänger im Zimmer.
Stationäres High-End: Der Advance Paris WTX-1100 ist ein HiFi-Bluetooth-Empfänger mit aptX HD, externer Antenne sowie digitalen und analogen Ausgängen. (Bildquelle: amazon.de)
Wie lässt sich der Klang verbessern und Störgeräusche reduzieren?
Es gibt eine Vielzahl von Ursachen für Klangstörungen. Im Folgenden fassen wir die wichtigsten Tipps zusammen, die sich einfach im Alltag umsetzen lassen.- Der Adapter sollte möglichst frei stehen, also nicht durch Hindernisse abgeschirmt werden. Steckt er etwa hinter der Stereoanlage, können so Hindernisse für das Tonsignal entstehen.
- Die Tonqualität verbessert sich, wenn die Lautstärke an der Audioquelle wie dem Smartphone hoch eingestellt wird und anschließend erst am Wiedergabegerät reguliert wird. So geht unterwegs vom Sender zum Empfänger weniger Qualität verloren.
- Tritt es zu Aussetzern beim Ton, hilft eine geringere Entfernung zwischen Smartphone und Adapter. Mehr als zehn Meter Abstand sollten möglichst vermieden werden.






















