Auf der photokina 2010 wird mancher nicht schlecht gestaunt haben: Die Qualität der dort gezeigten Stative hat spürbar zugenommen. Neue Hersteller machen den Traditionsmarken mit Hightech Materialien und cleveren Features Konkurrenz. DigitalPHOTO hat zwölf Top-Stative bis 400 Euro aufgeklappt und getestet.
Was wurde getestet?
Getestet wurden zwölf Stative. Als Bewertungskriterien dienten Handhabung, Verarbeitung, Stabilität und Funktionalität.
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„Minimalismus auf höchstem Niveau. Feisol positioniert sich mit edlem Carbon-Design, hochwertigen Materialien und exzellenter Verarbeitung als ernstzunehmender Gitzo-Rivale. Selbst bei um 90 Grad abgewinkelten Beinen steht das robuste, leichte Profistativ felsenfest. Top-Höhe: 194mm.“
„Das kleinste Modell aus der 190CX-Serie wiegt nur knapp 1,3 kg, dennoch reich an Features: Seine Mittelsäule lässt sich im Handumdrehen seitlich wegschwenken. Die griffig geformten Klemmverschlüsse und die Winkelversteller mit Drückmechanismus machen einfach Spaß.“
„Frisches Design und gute Ideen haben uns hier überzeugt. Die Beine lassen sich nach Druck auf die schicken Tasten spreizen, und nach Dreh an den eleganten Drehverschlüssen ausziehen. Das Stativ ist sehr gut verarbeitet und insgesamt sehr steif und robust - wenn nur der hohe Preis nicht wäre.“
„Durchgehende Beinbepolsterung, riesige Klemmschellen. 182 Zentimeter Höhe überbrückt das leider auch recht sperrige Stativ - das ist in dieser Preisklasse rekordverdächtig. Weniger erfreulich ist das klobige Packmaß. Alles in allem ein sehr gutes und einigermaßen preiswertes Stativ.“
„Das Leichtgewicht ist ein angenehmer Reisebegleiter mit durchschnittlichen technischen Eckdaten und angemessener Verarbeitung. Die Mittelsäule wird über eine Kunststoff-Schraube höhenverstellt. Besser gelöst ist die abschraubbare, große Platte und die stabilen, leichtgängigen Beine.“
„Fünf (!) Beinsektionen und umkehrbare Beine ermöglichen bei diesem Dreibein das im Testfeld geringste Packmaß (40 cm). Allerdings sind die Beine baubedingt sehr dünn und etwas instabil. Sehr praktisch: Aus einem Bein und der Mittelsäule lässt sich ein Einbeinstativ bauen.“
„Wie von Induro gewohnt, ist dieses Stativ sehr stabil und zudem angenehm leicht und gut verarbeitet. Besonders die kräftige Verstellschraube für die gekerbte und umkehrbare Mittelsäule gefällt. Das robuste CT213 wirkt gefällig, aber leider auch etwas überteuert.“
„Mit einem Gewicht von 4260 Gramm eignet sich dieses robuste Aluminium-Modell vor allem für den Einsatz im Studio oder stationär on Location. Das Trapezsystem sorgt für perfekte Stabilität und schnelles Verstellen der drei Beine. Ebenfalls praktisch: die maximale Auszugshöhe von 191 cm.“
„Das eher günstigste Stativ im Gitzo-Programm ist im Vergleich zu seinen teuren Geschwistern relativ anfällig für Schwingungen. Sehr gelungen indes sind die großartigen Drehverschlüsse für den Beinauszug und die exzellente Flügelschraube für die Höhenverstellung der Mittelsäule.“
„Die Metallteile dieses exklusiven Reisestativs sind mit goldglänzendem Titan veredelt - das hebt es von den Mitbewerbern ab, die augenscheinlich aus derselben chinesischen Fabrik stammen. Die Beine lassen sich um 180 Grad klappen, so ist ein geringes Packmaß von 45 cm möglich.“
„Das neue, kompakte Mittelklasse-Modell 724CF hat uns etwas enttäuscht. Die Winkelklemmen an den Beinen wirken angesichts des hohen Preises zu klapprig. Clever ist hingegen die platzsparende Anordnung des Drehgriffs zur Fixierung der Mittelsäule unter dem Stativkreuz.“
„Während die Auszugsklemmen pro Bein etwas klein ausgefallen sind, wurden die Winkeljustierklemmen umso griffiger und großzügiger gestaltet. Zu beanstanden ist die Schraube aus Kunststoff, die die Mittelsäule justiert. Hier sollte Swarovski - wie auch beim Preis - noch nachbessern.“