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klettern prüft Kletterzubehör (9/2014): „Crashtest“

klettern - Heft 9/2014

Inhalt

Sie sind dafür zuständig, dass auf harte Moves keine harte Landung folgt - und das möglichst über Jahre hinweg. Wir haben ... Crashpads von 20 Herstellern im Langzeittest ausgiebig besprungen und geschleppt. Und verraten Euch nun, wo ihr am besten landet.

Was wurde getestet?

Im Langzeitcheck befanden sich 21 Crashpads. Es wurden keine Noten vergeben. Bei 18 Modellen dienten Sicherheit, Dämpfung, Handling und Transport als Prüfkriterien. Zudem wurden 3 Sample-Versionen begutachtet.

  • Beal Double Air Bag

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote

    „... je nach zu erwartender Fallhöhe gibt es eine härtere und eine weichere Seite, für letztere kann das Tragesystem abgenommen werden. Doch ist selbst die ‚harte‘ Variante ziemlich weich abgestimmt, so dass für Boulderer ab 60 kg schon bei mittleren Stürzen der Durchschlagschutz problematisch ist. Schade, denn die Materialien sind hochwertig, das Tragesystem ist der Größe angemessen. ...“

    Double Air Bag
  • Black Diamond Impact Crash Pad

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote – Preistipp

    „... Alle Tester zeigten sich mit Dämpfung, Durchschlagschutz und Handling zufrieden, und bei Testende waren, hinsichtlich der Performance, noch keine Einbußen zu beklagen. Für Riesensprünge ist das Impact nicht ausgelegt, im normalen Gebrauch bis fünf Meter Blockhöhe oder als Parcour-Pad schlägt es sich aber wacker.“

    Impact Crash Pad
  • Black Diamond Mondo

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote – Empfehlung

    „... nach 30 Bouldertagen konnten wir keine Ermüdung feststellen, Dämpfung und Durchschlagschutz sind bestens. Sonst ist alles wie gewohnt: Der Falz lässt sich mit zwei Velcrostreifen fixieren, dazu gibt's vier Positionierschlaufen und verstaubare Schulterträger für kurze Transporte. Die Hüftflosse sitzt allerdings immer noch etwas tief, und das Format ist nicht gerade tauglich für dichte Wälder.“

    Mondo
  • Cassin Domino

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote

    „... Die fünf Schaumstoffschichten sorgen für prima Dämpfung sowie besten Durchschlagschutz - außer im angeschrägten Falz. Bei unglücklichen Fußlandungen besteht hier die Gefahr umzuknicken oder gar durchzuschlagen. Dank Velcrostreifen lässt sich das Domino mit anderen Pads verbinden, Materialien und Verarbeitung sind sehr gut. Die eng ansetzenden, weichen Schultergurte bieten wenig Tragekomfort ...“

    Domino
  • DMM Dyno

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote

    „... Die dreilagige Schaumstoffkonstruktion ist ziemlich hart abgestimmt, so dass trotz nur 9 cm Dicke auch größere Stürze gut abgefangen werden. Nur in der Mitte nicht dauerhaft, denn die Oberseite des Tacos wird innen geknickt, was den Knick auf Dauer zur Schwachstelle macht.“

    Dyno
  • DMM Spot 2

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote – Empfehlung

    „... Die dreilagige Schaumstoff-Konstruktion des 100 x 100 x 7 cm großen und 3,1 kg schweren Pads ist hart abgestimmt und bietet auch bei normalen Stürzen genügend Dämpfung und Durchschlagschutz. Dank Umhängegurt lässt es sich über der Schulter tragen oder am Hauptpad fixieren. Dazu gibt's eine robuste Hülle und einen verstaubaren Schuhabstreifer.“

    Spot 2
  • Edelrid Mantle II

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote

    „... Das Tragesystem ist höhenverstellbar, der Preis für diese aufwendige Kombination sensationell. Die Performance leider nicht so sehr. Die offenzellige Schaumschicht fällt zu dünn aus, weshalb die Dämpfung suboptimal ist, und auf Felsen spürt man schon aus mittleren Fallhöhen den Untergrund. Das Ballistic Nylon ist zudem ziemlich rutschig.“

    Mantle II
  • Five Ten 5.10 Crash Pad

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote

    „... Das Tragesystem funktioniert prima. Dämpfung und Durchschlagschutz sind für nur 8 cm Dicke gut, außer bei ungünstigen Fußlandungen im Falz - hier bewirkt die durchgängige Schicht oben die Gefahr umzuknicken, weil die beiden Hälften etwas hochklappen können.“

    5.10 Crash Pad
  • Mad Rock R3

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote

    „... Liegen die Nähte auf einer Felskante, ist ein Durchschlagen hier wahrscheinlich. Auch sonst sorgt die durch die Kammern wellige Fläche für erhöhte Bänderriss-Gefahr. Ansonsten wäre alles top: super robuste Materialien, tolle Verarbeitung und das beste Tragesystem im Feld.“

    R3
  • Mammut Crashiano Pad

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote – Empfehlung

    „...Die dreilagige Schaumstoffkonstruktion mit einem durchgehenden Schaum oben bietet beste Dämpfung und sehr guten Durchschlagschutz auch bei großen Stürzen. Ein Flap mit integrierter Tasche dient im Einsatz auch zum Schutz des guten Tragesystems vor Schmutz. ...“

    Crashiano Pad
  • Mantle Crashpad 3 Foulder

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote

    „... Anfangs bot es eine gute Mischung aus Dämpfung und Durchschlagschutz, aber bereits nach 10 Bouldertagen wurden die Schaumstoffe deutlich weicher. Auch rutschte die Velcro-Aufhängung der Schultergurte nach wenigen Tagen durch, der Hüftgurt setzt zu breit an und ist wirkungslos. Zudem wären Positionierschlaufen an allen Seiten nötig. Dank Velcro-Streifen lassen sich mehrere Pads verbinden ...“

    Crashpad 3 Foulder
  • Marmot Crashpad

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote

    „... bei der Murmeltier-Matte sorgt ein Flap für die Abdeckung des Tragesystems im Einsatz. Bleibt die Frage, warum letzteres nicht auf der Aufsprungseite platziert wurde, um den Innenknick und damit die Schwächung der Schaumstoffe in der Mitte zu vermeiden. Abgesehen von dieser Schwachstelle sind Dämpfung und Durchschlagschutz gut. Knicken und Schließen der Matte gestalten sich allerdings schwierig ...“

    Crashpad
  • Metolius Boss Hogg

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote – Empfehlung

    „... Dämpfung und Durchschlagschutz gut, für Highballs ist das Pad aber nur bedingt zu empfehlen. Sonst gibt's kaum etwas zu meckern. Material und Verarbeitung sind prima, die Teppichoberseite sorgt für saubere Sohlen. Das Tragesystem ist angemessen, der Doppel-Flap praktisch, nur Positionierschlaufen an den Längsseiten wären wünschenswert.“

    Boss Hogg
  • Moon Climbing Saturn Crash Pad

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote – Empfehlung

    „... Die zweilagige Taco-Konstruktion ... bietet erstklassige Dämpfung. Dito der Durchschlagschutz, einzig an den Ecken wird's ein bisschen weicher. Die Flap-Abdeckung, für das auf der Aufsprungseite angebrachte Tragesystem, ist gut zu bedienen und dient zudem als Fußabstreifer. Die Schultergurte sind okay, gepolsterte Hüftflossen wären allerdings kein Luxus - ebenso wie vier statt nur zwei Positionierschlaufen.“

    Saturn Crash Pad
  • Ocun Paddy Dominator

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote – Empfehlung

    „Die FTS-Konstruktion mit senkrechten Schaumröhren in einem offenzelligen Schaumstoffblock sorgt für höchsten Durchschlagschutz bis an den Rand, für Leichtgewichte fällt die Dämpfung dafür etwas gering aus. ... Neben zwei Tragegriffen sind auch vier Positionierschlaufen geboten, nur die Schultergurte sind nicht die bequemsten.“

    Paddy Dominator
  • Ocun Paddy Incubator

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote

    „... Die Falze der Flügel sind ... die Schwachstellen des 210 x 100 x 10 cm großen und 8,5 kg schweren Pads - hier besteht bei ungünstigen Ladungen Umknickgefahr. Ansonsten sind Dämpfung und Durchschlagschutz prima. Gepäck kann nicht in der Matte transportiert werden.“

    Paddy Incubator
  • Red Chili Crash Pad Standard

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote – Preistipp

    „... Dämpfung und Durchschlagschutz sind gut, das Gewicht fällt trotzdem gering aus. Negativ schlägt sich die Dicke nieder, wenn es darum geht, das Pad zu positionieren - es lässt sich schlecht greifen und besitzt keine seitlichen Schlaufen. Auch der Tragekomfort ist suboptimal, da die Velcro-Fixierung der Schultergurte nicht lange hält und letztere nach einiger Zeit durchrutschen.“

    Crash Pad Standard
  • Singing Rock Face

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote

    „... für kleine bis mittlere Stürze bietet das Singing Rock-Pad ... ordentliche Dämpfung und Durchschlagsicherheit. Die Antirutsch-Beschichtung auf der Unterseite funktioniert, alle Materialien sind solide, die Buckles gut zu bedienen. Das Tragesystem ist ausreichend, ein Gurt unten wäre wünschenswert, damit man beim Transport nichts verliert.“

    Face
  • Snap Climbing Wrap

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote – Empfehlung

    „Das Wrap dämpft und schützt sensationell. 24 Schaumstoff-/Luftzellen zwischen den geschlossenzelligen Schichten dämpfen kleine Plumpser sanft, bei harten Fußlandungen machen sie dicht. Bei langfristiger Geschlossen-Lagerung leiden die Kammern in der Mitte etwas, erholen sich aber nach einiger Zeit wieder. ... Die Aufhängung der Schultergurte wurde verbessert, der Tragekomfort ist aber nach wie vor suboptimal. ...“

    Wrap
  • Trangoworld Crash Pad Veider 5.0

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote

    „... sehr gute Dämpfung und ... Durchschlagschutz. Wäre da nicht der Falz, wo die Luftmatten kontruktionsbedingt die Hülle nicht ganz ausfüllen, weshalb hier Umknick- oder gar Durchschlaggefahr besteht. Hier fehlt eine Fixiermöglichkeit an der Unterseite. Das Handling ist gut (unsere Testmatte hatte an allen Ecken Positionierschleifen), das Tragesystem okay.“

    Crash Pad Veider 5.0
  • Wild Country Big Air Bouldermatte

    • Typ: Crashpad

    ohne Endnote

    „... Die Abstimmung der hochwertigen Schaumstoffe ist sehr hart, so dass kleine Plumpser eher unsanft gebremst werden. Hülle und Verarbeitung sind ebenfalls sehr robust. Außer zwei Tragegriffen gibt es keine Positionierschlaufen, bei 10 cm Dicke ist das aber verschmerzbar. Nervig ist, dass man das auf der Oberseite angebrachte Tragesystem zum Abnehmen/Anbringen komplett durch zwei Schlaufen ziehen muss.“

    Big Air Bouldermatte

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