AUTOStraßenverkehr prüft Kindersitze (7/2014): „Hier sind die Großen sicher“

AUTOStraßenverkehr - Heft 16/2014

Was wurde getestet?

Es wurden fünf Kindersitze aus der Gruppe II-III (Kindergarten- bis Schulalter) einem Crashtest unterzogen. Ein Sitz erhielt das Urteil „empfehlenswert“, zwei Sitze wurden mit „bedingt empfehlenswert“ und zwei weitere mit „nicht empfehlenswert“ beurteilt. Als Testkriterien wurden die Wahrscheinlichkeit schwerer Verletzungen sowie die Wahrscheinlichkeit von Verletzungen an Kopf, Hals und Brust herangezogen.

  • Chicco Oasys 2/3 Fixplus

    • Typ: Kindersitz;
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe II-III (15 bis 36 kg);
    • Nur Isofix-Befestigung: Ja

    „empfehlenswert“

    „Der Chicco Oasys verfügt zwar über eine Isofix-Halterung, diese fixiert aber lediglich den Sitz im Auto. Das Kind wird vom Dreipunktgurt des Fahrzeugs gehalten. Das Kopfteil ist in der Höhe und die Rückenlehne in der Breite verstellbar, sodass er für Kinder von drei bis zwölf Jahren passt. Im Crash überzeugt er mit niedriger Belastung für den Sechsjährigen-Dummy.“

    Oasys 2/3 Fixplus

    1

  • Britax Römer Kidfix XP Sict

    • Typ: Kindersitz;
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe II-III (15 bis 36 kg);
    • Nur Isofix-Befestigung: Ja;
    • Vorwärtsgerichtet: Ja

    „bedingt empfehlenswert“

    „Der Römer Kidfix XP SICT verfügt als einziger Sitz im Test über ein Element, das den Gurt im Schulterbereich am Dummy hält und durch seine Polsterung das Verletzungsrisiko senken soll. Die Konstruktion kann beim Crash jedoch nicht verhindern, dass die Belastungswerte auf Hals und Brust leicht im gelben Bereich liegen - das entspricht einem mittleren Verletzungsrisiko.“

    Kidfix XP Sict

    2

  • Cybex Solution Q-Fix

    • Typ: Kindersitz;
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe II-III (15 bis 36 kg);
    • Nur Isofix-Befestigung: Ja;
    • Vorwärtsgerichtet: Ja

    „bedingt empfehlenswert“

    „Wer die Kopfstütze beim Cybex Solution Q-Fix verstellt, ändert gleichzeitig den Abstand der Seitenteile. Das ist komfortabel, allerdings entsteht so ein relativ großer Freiraum zwischen Kind und Seitenpolster. So besteht die Gefahr, dass der Gurt verrutscht. Abgesehen von einer leicht erhöhten Belastung im Brustbereich schneidet der Sitz im Crashtest unauffällig ab.“

    Solution Q-Fix

    2

  • Baby Relax Manga

    • Typ: Sitzerhöher;
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe II-III (15 bis 36 kg);
    • Nur Isofix-Befestigung: Nein;
    • Vorwärtsgerichtet: Ja

    „nicht empfehlenswert“

    „Billig, leicht und dennoch sicher? Einfache Sitzerhöhungen sind bei Eltern von Schulkindern beliebt. Wie der Test zeigt, geht man damit aber ein hohes Risiko ein. Mangels Führung ist es zum einen meist Zufall, ob der Gurt in der optimalen Position anliegt. Obwohl das im Versuch der Fall ist, schlägt der Kopf beim Crash auf dem Oberschenkel auf.“

    Manga

    4

  • Concord Transformer XT Pro

    • Typ: Kindersitz;
    • Gruppe nach Körpergewicht: Gruppe I-III (9 bis 36 kg);
    • Nur Isofix-Befestigung: Ja;
    • Vorwärtsgerichtet: Ja

    „nicht empfehlenswert“

    „... Hier befindet sich die Gurtführung vergleichsweise weit außen, sodass der Schultergurt nicht über das Schlüsselbein, sondern über das Schultergelenk verläuft. Beim Aufprall rutscht der kleine Passagier aus dem Gurt und schlägt mit dem Kopf auf dem Unterschenkel auf. ...“

    Transformer XT Pro

    4

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