Tourenfahrer prüft Kamerataschen (8/2013): „Fragile Fracht“

Tourenfahrer - Heft 9/2013

Inhalt

Rucksäcke sind die wohl bequemste und flexibelste Transportlösung für die Foto-Ausrüstung. Wir haben zwölf verschiedene Modelle für einen Praxis-Test geschultert.

Was wurde getestet?

Auf dem Prüfstand befanden sich zwölf Kamerataschen. Eine abschließende Benotung blieb aus.

  • Benro Ranger Pro 600N

    • Typ: Fotorucksack

    ohne Endnote – Empfehlung

    „Der geräumige ‚Ranger‘ wartet mit einem sehr guten Tragekomfort auf. Das Gurtsystem ist angenehm gepolstert und verteilt die Last dank der ergonomisch geformten Rückenpartie gleichmäßig. ... Über die Front ist der Zugriff auf den gesamten Inhalt möglich, die seitliche Klappe ermöglicht einen schnellen Griff zur Kamera ... Den Sturztest haben alle Gläser heil überstanden.“

    Ranger Pro 600N
  • Boblbe-e ProCam 500XT

    • Typ: Fotorucksack

    ohne Endnote

    „Der hochpreisige Hartschalen-Rucksack ist dank gummierter Reißverschlüsse auch ohne Regenhülle ein Bollwerk gegen Wasser und Staub. Beim Sturztest wird der robuste Eindruck bestätigt. Alle Gläser bleiben unbeschädigt. Das Tragesystem ist komfortabel, vor allem der gut sitzende Hüftgurt konnte uns überzeugen. ...“

    ProCam 500XT
  • Clik Elite Cloudscape

    • Typ: Fotorucksack

    ohne Endnote

    „Beim ‚Cloudscape‘ liegt der Fokus auf Flexibilität und Mobilität. ... es handelt sich um einen wertigen Outdoorrucksack mit einem kleinen integrierten Fach für eine DSLR-Kamera und maximal einem weiteren kompakten Objektiv oder Blitz. Beim Sturztest geht prompt ein Glas zu Bruch, dafür weiß das Leichtgewicht in Sachen Tragekomfort und Wasserresistenz vollauf zu überzeugen. ...“

    Cloudscape
  • Crumpler Jackpack Full Photo

    • Typ: Fotorucksack

    ohne Endnote

    Ein einfacher Rucksack mit genug Platz für Anfänger und Fortgeschrittene. Das Material ist widerstandsfähig und schützt auch bei Regen. Der Komfort ist durchschnittlich und bei Stürzen kann die Ausrüstung beschädigt werden. Nichts für Profis, aber gut für Hobby-Fotografen. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

    Jackpack Full Photo
  • Cullmann Garda SportsPack 400

    • Typ: Fotorucksack

    ohne Endnote

    „Der ‚Garda Sportpack‘ ist eine Kombination aus ‚normalem‘ Rucksack und Kameratasche. Während im oberen Teil Platz für diverses Gepäck ist, befindet sich im unteren Drittel das eigentliche Fotofach. Ein seitlicher Zugang erleichtert das Zücken der Kamera. ... Das Tragesystem ist komfortabel, der Rückenteil leicht belüftet. Beim Sturztest geht ein Glas zu Bruch.“

    Garda SportsPack 400
  • Kalahari Kapako K-71

    • Typ: Fotorucksack;
    • Material: Baumwolle

    ohne Endnote

    „Der hochwertige ‚Kapako‘ ist Rucksack und Slingshot zugleich und bietet somit ein breites Einsatzspektrum. Zugriff auf das Material gewährleisten zwei seitliche Klappen sowie der große Zugang an der Front. ... Das Tragesystem gefällt nicht hundertprozentig, da der Hüftgurt nicht gepolstert ist. Die Schutzwirkung hingegen ist absolut überzeugend. ...“

    Kapako K-71
  • Kata D-Light 3N1-10 DL

    • Typ: Fototasche, Fotorucksack

    ohne Endnote

    „... der schicke Kata verfügt über Slingshot- und Rucksackfunktion. Der Zugriff erfolgt seitlich, die Kamera ist somit im Handumdrehen aus dem Rucksack gezogen. ... Das Innenfach ist durch einen Reißverschluss getrennt und somit sehr flexibel. Während er leichte Schauer auch ohne Regenhülle verkraftet, hinterlässt der Kata nach dem Sturztest etliche Scherben.“

    D-Light 3N1-10 DL
  • Lowepro Flipside 500 AW

    • Typ: Fotorucksack;
    • Material: Polyester, Nylon

    ohne Endnote – Empfehlung

    „... Das Tragesystem ist für das hohe Gewicht einer professionellen Ausrüstung ausgelegt und verteilt die Last angenehm auf Schultern und Hüfte. Der Kamera-Zugriff erfolgt über den passabel belüfteten Rückenteil des Rucksacks. Das Außenmaterial ist wasserabweisend, bei Regen sollte aber rechtzeitig zur Hülle gegriffen werden. Beim Sturztest bleibt der Inhalt unversehrt.“

    Flipside 500 AW
  • Lowepro Rover Pro 35L AW

    • Typ: Fotorucksack

    ohne Endnote

    „Der flexible ‚Rover Pro‘ schaut nicht nur aus wie ein Wanderrucksack, er ist es auch. Und zwar mit all den Vorteilen in Sachen Material, Tragesystem und Verarbeitung ... Die Rückenlänge ist zwischen 40 und 48 cm einstellbar. Dahinter verbirgt sich das 35 Liter fassende Hauptfach, in dem auch der herausnehmbare Kamerablock verstaut wird. Der Sturztest verursachte keine Schäden im Inneren.“

    Rover Pro 35L AW
  • Ortlieb Day-Shot

    • Typ: Fotorucksack

    ohne Endnote

    „... Der tipptopp verarbeitete ‚Day Shot‘ ist von Haus aus wasserdicht. Beim Tragesystem geht Ortlieb einen Mittelweg zwischen Rucksack und Slingshot. Der Wechsel zwischen Rucksack und Umhängetasche funktioniert einwandfrei, geht aber auf Kosten des Tragekomforts ... im Sturztest hat uns der Ortlieb-Rucksack überzeugt, die Gläser bleiben unbeschädigt.“

    Day-Shot
  • Petrol Bags DSLR Cam N' Go

    • Typ: Fotorucksack;
    • Material: Nylon

    ohne Endnote

    „Großer Rucksack für das volle Aufgebot an Foto-Equipment. Das Tragesystem ist den hohen Anforderungen an einen solchen Rucksack gewachsen und verteilt das Gewicht optimal. Das rote Innenleben hilft, den Überblick zu behalten. ... Den Sturz von der Sitzbank überstehen alle Gläser unbeschadet. Nur bei Regen sollte umgehend zur Hülle gegriffen werden, da im Test auch Spritzwasser schnell einen Weg ins Innere findet.“

    DSLR Cam N' Go
  • Tamrac Expedition 7x

    • Typ: Fotorucksack

    ohne Endnote

    „Hier findet alles Platz, und in Sachen Verarbeitung, Platzangebot und Tragesystem macht der ‚Expedition‘ seinem Namen alle Ehre. Auch nach langer Tragezeit überzeugen die Gurte mit hohem Komfort. ... Der Zugang zur Ausrüstung erfolgt per gummiertem Reißverschluss über die Front. Nicht nur bei Regen, sondern auch im Sturztest stellt der Tamrac seine Nehmerqualitäten unter Beweis.“

    Expedition 7x

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