RoadBIKE prüft Fahrradhelme (4/2011): „Aber sicher!“

RoadBIKE - Heft 5/2011

Inhalt

Sind die Lebensversicherung für Rennradfahrer: Im Road-Bike-Test beweisen 18 Helme, vom Einsteigerprodukt bis zum Top-Modell, dass sie nicht nur schützen können.

Was wurde getestet?

Im Test waren 18 Fahrradhelme unterschiedlicher Benutzer- und Preisklassen, darunter befanden sich 6 Einsteiger-, 6 Mittelklasse- und 6 Oberklassemodelle. Testkriterien waren Belüftung, Anpassbarkeit, Tragekomfort und Verarbeitung.

Im Vergleichstest:
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6 Einsteigermodelle im Vergleichstest

  • Alpina Vektor

    • Geeignet für: Herren;
    • Einsatzbereich: Rennrad

    „sehr gut“

    „Der Helm sitzt eher hoch und gefällt mit recht gleichmäßiger Belüftung. Ordentliche Verarbeitung. Verstellrad sehr weit oben, deshalb schwer zu bedienen.“

    Vektor
  • Bell Solar

    • Geeignet für: Herren;
    • Einsatzbereich: City, Trekking, Rennrad

    „sehr gut“

    „Solider Helm, der sehr angenehm sitzt und sauber verarbeitet ist. Das Drehrad ist nur mit Druck von oben zu bedienen, dafür gibt es Abzug. Wirksame Belüftung.“

    Solar
  • Bontrager Quantum

    • Geeignet für: Herren;
    • Einsatzbereich: City, Trekking, Rennrad

    „sehr gut“

    Mithilfe eines Verstellrings kann der Helm in Höhe und Weite sehr gut angepasst werden. Beim Tragen ist das Gewicht deutlich zu merken. Auch fällt der Radhelm im Volumen etwas größer aus. Bei der Belüftung besteht noch Verbesserungspotenzial, sie ist aber zufriedenstellend. Das Visier der Bontrager lässt sich bei Bedarf abnehmen. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

    Quantum
  • Carrera Sport Daytona

    • Geeignet für: Herren;
    • Einsatzbereich: City, Trekking, Rennrad

    „sehr gut“ – Kauftipp

    „Trotz leichtem Druck an der Stirn gefällt die Passform. Schiebescharniere unter dem Ohr funktionieren, Abzug für hakeligen Ratschenverschluss. Gute Belüftung.“

    Daytona
  • Lazer Neon

    • Geeignet für: Herren;
    • Einsatzbereich: Trekking, Rennrad

    „sehr gut“

    „Helmschale in Einheitsgröße ist breit und drückt oben. Der Verstellring sitzt gut, bei enger Einstellung Druck auf Stirn. Sehr gute Belüftung, Klappscharniere schwergängig.“

    Neon
  • Scott Watu

    • Geeignet für: Unisex;
    • Einsatzbereich: City, Trekking, Rennrad

    „sehr gut“

    „Top verarbeitet und sehr gut belüftet. Individuelle Einstellungen nicht optimal, da nur in Einheitsgröße verfügbar und Drehrad mit grober Rasterung. Visier im Lieferumfang.“

    Watu

6 Mittelklassemodelle im Vergleichstest

  • Catlike Vacuum

    • Geeignet für: Unisex;
    • Einsatzbereich: City, Trekking, Rennrad

    „sehr gut“

    „Helm mit top Belüftung. Schön tief sitzender Verstellring, der etwas ziept. Druck auf die Stirn. Schieber statt Klappscharniere funktionieren tadellos. Mit Visier.“

    Vacuum

    1

  • Cratoni C-Bolt

    • Geeignet für: Herren;
    • Einsatzbereich: City, Trekking, Rennrad

    „sehr gut“

    „Belüftung vorn und an den Seiten knapp ‚sehr gut‘. Saubere Verarbeitung. Schwer bedienbares Verstellrad und dicke Bänder machen das Einstellen schwierig.“

    C-Bolt

    1

  • Giro Monza (2011)

    • Geeignet für: Herren;
    • Einsatzbereich: Trekking, Rennrad

    „sehr gut“

    „Super Belüftung. Tolle Anpassungsmöglichkeiten: Kleines, aber sauber laufendes Verstellrad, höhenverstellbarer Verstellring. Teilweise unsaubere Spritzgusskanten.“

    Monza (2011)

    1

  • Kask K50 Evo

    • Geeignet für: Unisex;
    • Einsatzbereich: Trekking, Rennrad

    „sehr gut“

    „Angenehm sitzender Helm, auch durch höhenverstellbares Verschlusssystem. Scharfkantiges, aber gut bedienbares Verstellrad. Belüftung sehr gleichmäßig verteilt.“

    K50 Evo

    1

  • KED Paganini Race

    • Geeignet für: Herren, Damen;
    • Einsatzbereich: Rennrad

    „sehr gut“ – Kauftipp

    „Superleichter, komfortabler Helm. Dazu spitze in der Belüftungswertung. Griffiges Verstellrad mit gelungenen Abstufungen. Preis-Leistungs-Sieger im Test.“

    Paganini Race

    1

  • Abus Tec-Tical

    • Geeignet für: Unisex;
    • Einsatzbereich: City, Trekking, Rennrad

    „gut“

    „Sehr gute Noten in Tragekomfort und Verarbeitung. Abzug bekommt der Tec Tical für umständlichen Ratschenverschluss. Belüftung nur im vorderen Stirnbereich.“

    Tec-Tical

    6

6 Oberklassemodelle im Vergleichstest

  • Met Sine-Thesis

    • Geeignet für: Unisex;
    • Einsatzbereich: Trekking, Rennrad

    „überragend“ – Testsieger

    „Hervorragend belüftet, sehr gute Verteilung des Luftstroms. Gelpads etwas gewöhnungsbedürftig. Top Verarbeitung. Verstellrad sitzt etwas weit oben, läuft sauber.“

    Sine-Thesis

    1

  • Casco Ares Road

    • Geeignet für: Herren;
    • Einsatzbereich: Trekking, Rennrad

    „sehr gut“

    „Recht kleine Helmschale, die aber komfortabel sitzt. Belüftungswerte vorn sehr gut. Leichter Druck auf Stirn. Weit oben sitzendes Verstellrad, das wenig überzeugt.“

    Ares Road

    2

  • Giro Prolight

    • Geeignet für: Unisex

    „sehr gut“

    „Leichtester Helm im Test, reduzierte Anpassungsmöglichkeiten. Verstellring in 3 Stufen anpassbar. Angenehmes luftiges Tragegefühl. Knapp ‚sehr gute‘ Belüftung.“

    Prolight

    2

  • Lazer Helium

    • Geeignet für: Unisex;
    • Einsatzbereich: Trekking, Rennrad

    „sehr gut“

    „Klasse Roll-System oben auf dem Helm, der sehr satt sitzt. Helmschale wirkt massiv. Neuartiger Magnetverschluss am Kinn. Bänder verdrehen leicht. Fällt groß aus.“

    Helium

    2

  • Specialized S-Works Prevail

    • Geeignet für: Herren, Damen

    „sehr gut“

    „Passform überzeugt auf ganzer Linie. Verstellmechanismus funktioniert in Höhe und Weite tadellos. Ohne Klappscharnier. Mittelmäßige Belüftung kostet Testsieg.“

    S-Works Prevail

    2

  • Uvex fp 3

    • Geeignet für: Herren;
    • Einsatzbereich: Rennrad

    „sehr gut“

    Das Modell von Uvex besticht durch seine qualitativ hochwertige Verarbeitung. Dank des handlichen Einstell-Rades ist auch die individuelle Anpassung des Helms, die auch in der Höhe möglich ist, kein Problem. Allerdings arbeiten die Klappscharniere etwas hakelig. Sitzt der Radhelm fest auf dem Kopf, kann er vorn und hinten leicht drücken. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

    fp 3

    2

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