PC Magazin/PCgoAusgabe: 10/2011Erschienen: 09/2011
Inhalt
Im Büro sind sie nicht mehr wegzudenken. Multifunktionsgeräte können aber nicht nur Office-Dokumente verarbeiten: Sie drucken Fotos, scannen direkt an einen USB-Stick, fertigen PDFs an und im WLAN sind sie auch heimisch. Aber wie gut sind sie wirklich?
Was wurde getestet?
Im Test befanden sich sieben Drucker.
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„... Die Installation wurde Vorbildlich gelöst, selbst die Einbindung in ein vorhandenes WLAN dürfte keinerlei Probleme verursachen. Im Test mussten wir allerdings die Treiber und Firmware des Prospect updaten, bevor ein Drucken vom USB-Stick bzw. ein Scannen auf den USB-Stick möglich war. Die Druckqualität im Fotodruck und bei Büroausdrucken von Briefen und Grafiken ist gut bis sehr gut. ...“
„... Der Canon MG5250 ist im Fotodruck beheimatet und weniger für den klassischen Büroeinsatz geeignet, schon deshalb, weil er kein FAX hat. Die Installation ist problemlos und recht schnell erledigt. Grundsätzlich gefällt der MG5250 im Aufbau sehr gut. Das untere Papierfach füllt man mit Normalpapier für tägliche Korrespondenz und die rückwärtige Papierzufuhr kann man für Fotopapier reservieren. Das teure Hochglanzpapier lässt sich so schnell wechseln oder wegnehmen ...“
„... Die Installation ist ein wenig langwierig, aber letztlich ohne Probleme verlaufen. Die Ausstattung des HP ist sehr gut. Neben einem automatischen Dokumenteneinzug gibt es eine Duplexeinheit, die dem Papiersparen zuträglich ist. Ein Speicherkartenleser ist genauso vorhanden wie ein USB-Stick-Anschluss, von dem Fotos und PDF-Dokumente gedruckt werden können. Das Scannen auf USB-Stick beherrscht der HP auch. ...“
„Die Inbetriebnahme des Kodak-Druckers benötigt je nach System durchaus eine gute halbe Stunde. Nicht alle Anweisungen in der Setup-Routine sind schlüssig. ... Gut gefällt dagegen das relativ fortschrittliche Einscannen von Fotos, sie werden automatisch zugeschnitten und ausgerichtet. Beim Speichern wird ein automatischer Name mit fortlaufender Nummer generiert, allerdings teilt man das dem Anwender nicht mit. ...“
„Begeisterung kommt beim C310a nicht auf. Im Test fiel das Betriebssystem des Displays zeitweise aus, OCR-Scans hat der Multi verweigert und mit Ausstattung konnte der ‚Premium‘ auch nicht gerade glänzen. Insgesamt erschien uns das Produkt reichlich unausgegoren. Wer auf HP schwört, kann natürlich auf ein Software- bzw. Treiber-Update hoffen. Das Druckwerk ist mit dem des C410b identisch, modern und prinzipiell für schnelle und hochwertige Ausdrucke gerüstet. ...“
„... Er hat für alle Formate lediglich eine Zuführung. Fotopapier auf Normalpapier aufzulegen, um beispielsweise nur ein A4-Bild zu drucken, ist problematisch. Der Brother neigt dazu das Normalpapier mit einzuziehen. ... Erstaunlich gut ist die Druckqualität von Fotos geworden - früher eine Schwachstelle bei Tintenmultis von Brother. Geblieben ist allerdings das langsame Drucktempo.“
„Der Pixma MX410 ist für deutlich unter 100 Euro zu haben. Für seine Größe und die edle Optik scheint das sehr günstig zu sein. Geeignet ist dieser Pixma allerdings nur für Büros, in denen wenig gearbeitet wird, da der SW-Seitenpreis mit knapp 9 Cent sonst zu schnell hohe Folgekosten verursachte. ... Dennoch hat uns das Ergebnis der Druck-, Scan- und Kopierqualität gefallen. Die Bedienung erfordert ein wenig Gewöhnung, das Panel könnte mehr direkte Funktionstasten verkraften. ...“
Wie werden Drucker in Vergleichstests geprüft?Nicht nur bei der Stiftung Warentest, sondern auch bei so ziemlich allen anderen Testzeitschriften ist die Druckqualität eines der wichtigsten, wenn nicht sogar das wichtigste Qualitätsmerkmal eines Druckers. Während die meisten Drucker heutzutage einfache Textdokumente sauber zu Papier bringen,
Testumfeld: Im Vergleichstest befanden sich insgesamt 20 Tintenstrahldrucker, darunter ein Modell ohne Farbdruck. 12 Modelle erhielten die Endnote „gut“ und acht Drucker wurden für „befriedigend“ befunden. Als Testkriterien dienten Drucken, Kopieren, Scannen, Tintenkosten, Handhabung, Vielseitigkeit und Umwelteigenschaften.