MotorradABENTEUER prüft Action-Cams (4/2012): „Kleine Kameras für das große Kino“

MotorradABENTEUER - Heft Nr. 3 (Mai/Juni 2012)

Was wurde getestet?

Gerade für Reiseenduro- oder Offroad-Fahrer kann es interessant sein, die Reise oder den Trip durchs Gelände auf Video festzuhalten. Ein normaler Camcorder ist während der Fahrt denkbar ungeeignet. Eine Alternative sind daher Helmkameras, die zum einen klein und leicht und zum anderen auch robuster gegenüber Staub und Wetter sind. Welche Qualitäten diese Kameras besitzen, soll der Vergleich von neun Modellen offenbaren. Einer besonderen Begutachtung wurden die Bild- und Tonqualität sowie die Befestigung unterzogen. Endnoten wurden nicht vergeben. Vier Modelle erhielten eine Empfehlung.

  • ACME CamOne infinity

    • Full-HD : Ja

    ohne Endnote – Empfehlung

    „Die CamOne Infinity vermag zu überzeugen. Diese Kamera lieferte in dem Test mit die besten Bild- und Tonaufnahmen. Sie überzeugt auch durch ihre gute Verarbeitung (Gehäuse aus Aluminium) und durch viele Einstellmöglichkeiten. Wer diese Kamera aber nicht nur am Helm, sondern auch an anderen Stellen am Motorrad platzieren möchte, braucht Ideen.“

    CamOne infinity
  • Actionpro SD20F

    • Full-HD : Ja

    ohne Endnote

    „Die Actionpro ist eine gute Kamera, die für das Geld ordentliche Aufnahmen liefert.“

    SD20F
  • Contour +

    • Full-HD : Ja

    ohne Endnote

    „Sehr handlich, lässt sich einfach bedienen und liefert gute Aufnahmen. Über einen PC oder Mac bietet diese Kamera viele Einstellmöglichkeiten. ... Allerdings ist der Preis recht hoch.“

    +
  • Drift Innovation Drift HD

    • Full-HD : Ja

    ohne Endnote – Empfehlung

    „Sehr gut verarbeitet, bietet zudem sehr gute Bilder. Sie lässt sich sehr flexibel einsetzen und der Bildschirm ermöglichte eine schnelle Ausrichtung. Bei Tonaufnahmen zeigt die Drift leichte Schwächen, da sie leise Geräusche (Gespräche) nur ‚dünn‘ wiedergibt. Hier könnte ein externes Mikrofon Abhilfe schaffen. Die Kamera lässt sich mit Handschuhen nur über die Fernbedienung betätigen.“

    Drift HD
  • GoPro HD Hero2 Outdoor Edition

    • Full-HD : Ja

    ohne Endnote – Empfehlung

    „Die Hero 2 überzeugt durch ihre sehr gute Bild- und Tonqualität. Beim Wechsel von Lichtverhältnissen reagiert sie etwas langsam. Das Anbringen der Gopro am Motorrad mit dem wasserdichten Gehäuse ist zeitintensiv, da die Kamera genau ausgerichtet werden muss. Das Display, das es optional gibt, kann dabei gute Dienste leisten.“

    HD Hero2 Outdoor Edition
  • Midland XTC300VP4

    • Full-HD : Ja

    ohne Endnote – Empfehlung

    „Die Midland XTC 300 ist eine Kamera ohne Schnickschnack, die sich zudem einfach bedienen lässt und auch gute Ergebnisse bietet. Das wasserdichte Gehäuse ermöglicht auch den Einsatz in extremer Umgebung.“

    XTC300VP4
  • Oregon Scientific ATC9K

    • Full-HD : Ja

    ohne Endnote

    „Die Oregon ATC9K ist eine sehr robuste Kamera, die Einiges wegstecken kann und auch Dreck und Nässe nicht übel nimmt. Allerdings könnten Bild- und Tonqualität besser sein. Viele Einstellmöglichkeiten. Interessant auch der G-Sensor, der Beschleunigungen aufzeichnet, die per Diagramm abgerufen werden können.“

    ATC9K
  • Rollei Bullet HD lite

    ohne Endnote

    „Sie ist mit die robusteste Kamera in diesem Test und hat wirkliche Nehmerqualitäten. Ihre Bildqualität ist ausreichend, allerdings müssen bei der Tonqualität schon Abstriche gemacht werden. Für extreme Einsätze ist diese Helmkamera bestens vorbereitet.“

    Bullet HD lite
  • V.I.O. POV.HD

    ohne Endnote

    „Die POV ist die teuerste Kamera im Test, liefert aber nicht das beste Bild. Video- und Tonaufnahmen sind gut, obwohl das Bild zu dunklen Ecken neigt. Schön ist die Loopfunktion ... Allerdings erreichen die 4 Mignon-Batterien die in der Anleitung angeführten 6 bis 8 Stunden Laufzeit bei Weitem nicht. Überzeugt hat die POV durch ihre hohe Flexibilität bei der ‚Platzwahl‘.“

    POV.HD

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