Mit dem Chapter präsentiert Giro einen Helm für die Skifahrer, der sich in seiner Passform von anderen Modellen dieses Herstellers deutlich abhebt. Dennoch sollte man ihn durchaus einmal aufsetzen, denn sowohl in der Verarbeitung als auch in seinen Funktionen kann der Vollschalenhelm klasse Ergebnisse vorweisen.
Dieser Helm ist schon seit Längerem ein Verkaufsschlager von Giro. Auch das Modell für die Wintersaison 2010/2011 unterstreicht, warum dies so ist. Der G9 lässt sich sehr bequem tragen und punktet auch sonst mit seinen durchdachten Features. Insbesondere das integrierte Ventilationssystem weiß zu gefallen. Allerdings sind die Öffnungen zur Belüftung am Helm etwas kompliziert zu handhaben.
An der Passform des Halbschalenhelms von Alpina gibt es nichts zu bemängeln. Der Chief 10 L.E. sitzt perfekt. Auch der Tragekomfort ist ordentlich. Unterstrichen wird dieser durch die sehr gute Belüftung des Helms. So sorgen insgesamt 12 Belüftungsöffnungen, die zum Teil auch regulierbar sind, dafür, dass einem nicht zu warm wird. Trotz Ohrenklappen hört man als Helmträger immer noch sehr gut. Die Verarbeitung ist ordentlich.
Dank des überaus praktischen Verstellsystems lässt sich der Hypersonic für die optimale Passform in Umfang und Höhe millimetergenau justieren. Zusätzlich sorgen das niedrige Gewicht sowie die angenehm weiche Polsterung des Helm für höchsten Tragekomfort. Das Innenfutter befördert die Feuchtigkeit gut nach außen und hat zudem eine antibakterielle und antiallergische Wirkung. Auch bei anderen Ausstattungsmerkmalen ist der Allrounder gut aufgestellt.
Salomons Prophet Custom Air bietet sich als zuverlässiger Partner für die alpinen Skifreuden an. Der Helm sitzt komfortabel, schützt den Kopf gut gegen die Kälte und sieht in Sachen Design schön sportlich aus. Die Belüftung, die sich über neun regelbare Schlitze individuell anpassen lässt, zeigt sich in der Praxis als sehr wirksam. Dabei lässt auch die Handhabung nichts zu wünschen übrig.
„Federleicht, kuschelig gepolstert, anatomisch perfekt. Man merkt dem Helm seine Herkunft an. Egal, ob Belüftungsregler oder Justierung am Kopfumfang, die Mechaniken sind intelligent und solide …“
Bestens gelungen ist Poc am Frontal in seiner Version für die Wintersaison 2010/11 die Klimatisierung des Helm. Die via Schieber verstellbaren Belüftungsöffnungen sorgen für angenehmes Klima im Inneren, jedoch hätte der Schieber auch gern eine Nummer größer ausfallen können. Der nicht gerade leichte Vollschalenhelm bietet nur beschränkte Verstellmöglichkeiten, sodass er sich nur für Köpfe eignet, die seiner Passform entgegenkommen.
Alpinas Vollschalenhelm Scara lässt eigentlich keine Wünsche offen. Die Passform ist stimmig und lässt sich durch ein Drehrad präzise einstellen. Auch das Klimamanagement kann sich wirklich sehen lassen. Die Lüftungskanäle sind groß und leiten die Luft gut ins Innere des Helms. Für zusätzlichen Komfort sorgt das Innenfutter, wobei sich die Ohrpolster separat abnehmen lassen. In der Damen-Version wird es hier sogar noch etwas flauschiger. Der Kinnriemen lässt sich problemlos mit Handschuhen bedienen. Ein Helm mit einem geringen Gewicht, der besonders dem sportlichen Fahrer gefallen könnte.
Ein klasse Modell stellt Bollé mit dem B-Style vor. Der 390-Gramm-Helm lässt sich super einstellen und bietet eine angenehme Polsterung sowie eine gute Akustik. Belüftungsöffnungen sorgen für ein angenehmes Helmklima. Leider kann man diese nicht verschließen. Die Ohrenklappen lassen sich zum Waschen abnehmen. Allerdings ist der Halbschalenhelm ohne sie nur eingeschränkt tragbar.
„Der Style-Leckerbissen mit ausgetüfteltem Belüftungssystem und 9 regulierbaren Öffnungen sowie eine komfortable Passform. Die Polsterung ist sportlich hart, aber ausreichend. Top: integrierte, …“
„Der Sensor ist ein guter, leichter Helm. Praktisch sind die Schieber zur Belüftungsverstellung, die getrennt voneinander sind. Nur die Brillenfixierung muss besser sein, wir haben eine Brille fast …“
Pocs Synapsis fällt dank seines exquisiten Designs sofort ins Auge. Der Vollschalenhelm erfreut durch eine hervorragende Verarbeitung und schöne Details, wie z.B. das abnehmbare Visier oder abnehmbare Ohrpolster. Negativ ist allerdings die Diskrepanz im Gewicht. Die Angaben des Herstellers entsprechen in keinster Weise der Realität.
„Der Wed'ze ist im Preis nicht zu schlagen. Und auch er erfüllt die Norm für Skihelme (EN 1077). Wenn er mal den Berg runterrollt, ist das auch kein Riesen-Verlust.“
Ein Skihelm sollte weder zu groß noch zu klein sein. Doch was sich in der Theorie so einfach anhört, ist in der Praxis nicht leicht zu ermitteln – die optimale Passform. Ein kleiner Trick bei der Anpassprobe kann beim Kauf eines Skihelms zum gewünschten Erfolg führen.
Bei der ersten Anprobe kippt man den nicht mit dem Kinnriemen befestigten Helm auf einer gedachten Linie durch die Ohren abwechselnd stirn- und nackenwärts. Gleitet der Helm über die Haare, ist er noch zu groß. Erst wenn sich bei der Drehung die Kopfhaut spürbar mitbewegt – ohne dass dabei natürlich Druckschmerzen auftreten –, sitzt der Skihelm optimal. Die Anprobe sollte daher immer bei einem relativ großen Helm beginnen und sich nach und nach der idealen (kleineren) Größe annähern.
Einige Skihelme können anschließend noch mit einer Feinjustierung zusätzlich angepasst werden (Kopfband-System). Diese Feineinstellung sollte allerdings nicht dazu benutzt werden, einen de facto zu großen Helm „passend“ zu machen. Übrigens: Tests haben gezeigt, dass Helme mit einem weiten Einstellbereich unter Belastung leichter verrutschen als Helme ohne Kopfband-System.
Passgenau mit Brille
Außerdem ist es ratsam, die Skibrille zur Anpassprobe die Skibrille mitzunehmen oder beides zusammen zu kaufen. Denn nur eine Brille, die möglichst bündig mit dem Helm abschließt, verhindert auch, dass über einen Spalt Schnee oder Regen eindringen. Die Erfahrung zeigt, dass nicht jeder Helm mit jeder Brille kombinierbar ist. So kommt es beispielsweise vor, dass der Helm zu weit in die Stirn reicht und daher die Brille auf die Nase drückt.
Die meisten Skihelme besitzen zudem noch eine zweckmäßige, außen angebrachte spezielle Halterung gegen das Verrutschen der Skibrille. Sie besteht entweder aus einer Lasche, die mittels eines Druckknopfes das Halterungsband der Skibrille fixiert, oder aus einem festen Bügel, einer Plastikhalterung beziehungsweise einer Einkerbungen als Führung. Die zweite Version gilt gemeinhin als die praktischere und sichere Methode.
Modell mit gepolstertem Kinnriemen
Ein weiteres praxisnahes Detail sollte ebenfalls bei der Passprobe nicht vergessen werden: der Kinnriemen. Der Verschluss (Schnapp- oder Rasterschloss, letzteres mit einfacherer Längenanpassung) sollte auch mit dicken Skihandschuhen noch problemlos geöffnet werden können. Außerdem sollte er sich von alleine öffnen, wenn sich der Skifahrer – unglücklicherweise – an einem Hindernis verheddert und mit dem Kinnriemen hängen bleibt. Die Notöffnung schützt vor Kehlkopfverletzungen – was leider nicht bei jedem Helm gewährleistet ist, wie Tests zeigen. Vor dem Kauf gilt es auch zu beachten, dass der Kinnriemen fest mit dem Helm verbunden und mindestens 15 Millimeter breit ist. Riemen mit Polsterung gelten vielen Skifahrern als komfortabler als Modelle ohne.
Autor: Wolfgang
Produktwissen und weitere Tests zu Ski-Helme
Salomon - SchützendLAND DER BERGE 7/2012 -
Die Passform des Prophet Custom Air wurde als angenehm empfunden. Sehr funk- tionell sind die neun Belüftungsschlitze, die eine spürbare Wirkung zeigen und mit einem handgriff geöffnet oder geschlossen werden können.
Nicht den Kopf riskierentest (Stiftung Warentest) 12/2012 -
Oben mit ist sicherer. Obwohl die Zahl der Skiunfälle in den vergangenen Jahren stetig abnahm, ist der Anteil der Kopfverletzungen leicht gestiegen. 6 400 deutsche Skifahrer mussten in der letzten Wintersaison nach einem Unfall im Krankenhaus behandelt werden. Das zeigt eine Auswertung des Versicherers Arag. Etwas mehr als 10 Prozent verletzten sich am Kopf, in der Vorsaison waren es 8,8 Prozent.
Auf Tour mit KöpfchenALPIN 1/2011 -
Die Anpassung mittels Aufpumpen ist gut! Die Belüftung ist ausgefeilt und funktioniert, die Verstellung ist leichtgängig. Der Ultrasonic pro ist unser Testsieger. Abgesehen von der etwas umständlichen Belüftungsverstellung mittels Pads ist der Helm ausgereift, bequem, hat einen weiten Verstellbereich und ist leicht. der sehr gut verarbeitet ist. Gut ist das abnehmbare Visier.
Sicher auf die Pistetest (Stiftung Warentest) 12/2009 -
Bei den meisten Modellen funktionierte das Anpassen auch mit Handschuhen. Die Helme wiegen zwischen 340 und 580 Gramm. Erstaunlich: Trotz dieses großen Unterschieds ähnelt sich das subjektive Gewichtsempfinden. Die Tester empfanden nur Smith und SH+ als etwas schwerer. Sauber und durchgelüftet Das Innenfutter ist bei den meisten Helmen zum Waschen herausnehmbar, was sich nach einem schweißtreibenden Skiurlaub durchaus empfiehlt.
Gut behütettest (Stiftung Warentest) 1/2008 -
Gut behütet Skihelm statt Pudelmütze: Die Profis unter den Abfahrtsläufern tragen ihn selbstverständlich. Auch die Kinder in den Skischulen sieht man praktisch nicht mehr ohne Helm. Selbst Snowboarder finden die Hartschalen dank trendiger Designs nicht uncool. Da mit zunehmendem Gedränge auf den Pisten der Skiregionen Stürze und Kollisionen an der Tagesordnung sind, hilft ein guter Helm jedem Ski- und Snowboardfahrer, Kopfverletzungen zu vermeiden.
DriftenSkiMAGAZIN 4/2012 (Oktober) -
Übung "Schrägfahren - gegendrehen - Ski plan anstellen und drehen": Gleiches aus der Schrägfahrt versuchen und wieder den Umfang der Skidrehung variieren. Übung "Kurve fahren - gegendrehen - Ski plan andrehen": Und wiederum die gleiche Übung aus der Kurvenfahrt versuchen: im Wechsel Ski entlasten, plan stellen, drehen und im Oberkörper konsequent und dynamisch gegendrehen. Natürlich auch hier den Umfang der Skidrehung variieren. Das Andriften und Drehen bei etwa jeder dritten Kurve versuchen.
TourenplanungALPIN 11/2012 -
Folgende Bemerkungen können aber festgehalten werden: Bei Skitouren im Frühwinter fehlt oft noch der klassische Aufbau der Schneedecke im Sinne von ver- schiedenen (ungünstigen) Schichtungen. Die Schneedecke besteht aus einer Schicht, die auf nichts abgleiten könnte. Das skifahrerische Erlebnis hält sich in Grenzen. Nachdem es im Frühwinter häufig bitterkalt ist, bleibt der Schnee anfangs auch in allen Expositionen locker.
Der perfekte KurzschwungSkiMAGAZIN 5/2012 (November) -
Diese sollen, wie die gesamte Skiachse, nicht mehr als etwa 45 Grad von der Falllinie abweichen. Klingt mutig, aber dies ist einer der Schlüssel zum Erfolg! Sensorische Rückmeldung: Ausrichtung der Skispitzen beziehungsweise der Skilängsachse im Verhältnis zur Falllinie visuell kontrollieren. 3) Intensive Vor-Rück-Bewegung "Den Ski am Schwungende freigeben", diesen Grundsatz hat man schon oft aus Expertenmund vernommen. Aber wie funktioniert das?
Sportlich, mondän - aber kein bisschen snobbySkiMAGAZIN 1/2013 (Januar) -
Schneekanonen wurden installiert, um auch in schneearmen Wintern lückenlosen Skispaß zu garantieren. Letzte Saison war es dann so weit. Crans-Montana feierte mit dem FIS-Rennen der Herren Ende Februar 2012 ein furioses Comeback im Weltcup-Zirkus. Als das Schweizer Urgestein Didier Cuche vor 12.000 begeisterten Zuschauern beim Super-G mit Bestzeit ins Ziel fuhr, war das "wie eine Punktlandung", so Philippe Rubod.
Steiles Gelände beherrschenSkiMAGAZIN 1/2013 (Januar) -
Das Fahren im steilen bis extrem steilen Gelände stellt für Könner und Experten unter den Skifahrern eine besondere Herausforderung dar - der besondere "Kick". Dabei lassen Steilhänge unterschiedlich große Radien und Fahrgeschwindigkeiten zu - je nach Sicherheitsanspruch und Vorlieben des Skifahrers. Diese besondere Geländesituation lässt sich durch die Umsetzung folgender Schwerpunkte souverän beherrschen, unabhängig von Tempo und Spuranlage.
Münchens winterliche Spielplätzenordic sports 2/2012 (März/April) -
Hat man die turbulente Münchner Großstadthektik erst einmal hinter sich gelassen, so taucht man bereits nach wenigen Kilometern in unberührte weiße Naturlandschaften ein. DIE ISARLOIPE BEI WALLGAU Das kleine Örtchen Wallgau ist beispielsweise für Interessierte des nordischen Skisports ein echter Begriff geworden. In der Heimat Magdalena Neuners, dem Werdenfelser Land, erstreckt sich zwischen sonnigen Flussauen und frostigen Waldstücken ein anspruchsvolles Loipengebiet.
Charmant & rasantALPIN 11/2012 -
Einige dieser Touren finden sich in Skiführern, besondere darf man sich aber selbst erarbeiten, viele Gipfel bleiben häufig den ganzen Winter über unbesucht. Die zentrale Lage am Schnittpunkt von Gurgltal, Inntal, Ötztal und Pitztal macht aus Imst einen idealen Ausgangspunkt für Touren in der umliegenden Umgebung.
Ihr weißen Gipfel, ihr einsamen Hänge, wir kommen!ALPIN 12/2012 -
Einträge in Tourenforen locken Skitourengeher auf Gipfel, auf die sie sich gar nicht trauen würden, wenn sie nicht am Vortag von den tollen Bedingungen gelesen hätten.
Der Powder-TurnSNOW 2/2011 -
5Der Außenski läuft weg: Du belastest während des Schwungs den Innenski. Meistens ist das mit Fehler Nummer zwei - zu weit hinten - verbunden. Du hast keine Kontrolle über den Ski. Der Ski fährt mit dir und nicht du mit dem Ski. Der Außenski schert tangential weg, meist ist ein Sturz die Folge. Abhilfe: Belaste beide Skier über den gesamten Schwungverlauf gleichmäßig. 6Oberkörper zu weit nach innen rotiert: Die kurven- äußere Schulter und der Oberkörper rotieren zu weit nach innen.
Wo die Profis trainierennordic sports 5/2011 -
Und auch in diesem Jahr, mit Blick auf die nordischen Ski-Weltmeisterschaften 2013, möchte der Deutsche Skiverband (DSV) wieder auf die bewährte Tradition vertrauen. Doch nicht nur Profisportler sind von Obergoms überzeugt - die Kombination aus Schneesicherheit und Schönheit macht das Hochtal im Kanton Wallis auch zu einem beliebten Feriendomizil. Langlaufvergnügen gewährt die Traditionsloipe Goms. Sie hält rund 82 Kilometer klassisch gespurter Loipen aller Schwierigkeitsstufen bereit.
Souverän Tiefschnee fahren (II)SkiMAGAZIN 3/2012 (April/Mai) -
Mehr Informationen zum didaktischen Konzept der Lehrpläne finden Sie unter www.skimagazin.de/dslv.pdf PROBLEMFALL Zu starke Rücklage lässt die Ski nach hinten abtauchen und einen hohen Reibungs- und Drehwiderstand entstehen, der das Kurvenfahren erschwert. Außerdem ist es auf Dauer anstrengend, eine hecklastige Position zu halten. Abhilfe: Auch im Tiefschnee im Kurvenwechsel nach vorne bewegen, nur nicht so umfangreich wie auf der Piste, um etwas Druck am Schienbein zu spüren.
Sinnlich, sonnig, sportlichnordic sports 6/2011 -
Klare Luft pustet über weite Ebenen und imposante Berge. Die wohltuende Sonne steht am Himmel, und der Schnee knistert unter den Skiern. Das österreichische Hochplateau, circa 30 Kilometer westlich der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck, ist ein ideales Erholungsdomizil für Langläufer. IN GENUSSLOIPEN UNTERWEGS Rund 80 Loipenkilometer stehen in der Region zur Verfügung.
Aktiv mit Tobias Angerernordic sports 6/2011 -
Hier finden Langläufer, Skater und Skiwanderer ein sehr variantenreiches Revier. Glanzstück ist die Chiemgauer Marathon-Loipe mit einer Länge von 35 Kilometern. Sie verbindet die Wintersportorte Inzell, Ruhpolding und Reit im Winkl und führt streckenweise durch das Naturschutzgebiet Chiemgauer Alpen. In Schleching gleiten klassische Langläufer zudem in einer 25-Kilometer-Loipe, Skater können 20 Kilometer zurücklegen.
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Nicht nur unter sportlichen Fahrern oder Snowboardern liegen Skihelme im Trend, auch Gelegenheitsfahrer schützen sich mit ihnen immer häufiger gegen Unfallgefahren. Dabei ist der Skihelm auch ein guter Schutz gegen Wind und Kälte. Besonders hochwertige Modelle verfügen dabei zusätzlich noch über ein verstellbares Belüftungssystem.
Sicherheit geht vor, gerade auch beim Skifahren. Daher bietet ein Skihelm den besten Schutz vor Unfallverletzungen. Besonders bei Tourenfahrern und beim Racing, wo mit hohen Geschwindigkeiten gefahren wird, sollte unbedingt ein Skihelm getragen werden. Auch Snowboardern, die ebenfalls schnell unterwegs sind und zum Teil waghalsige Sprünge einlegen, nützt der Kopfschutz. Doch selbst bei Gelegenheits- und Freizeitfahrern lässt sich auf den Skipisten deutlich ein Trend zum sicherheitsbewußten Skifahren beobachten. Zudem bietet ein Skihelm auch Schutz vor Kälte. So kann er gleichzeitig Ersatz für wärmende Mützen sowie Wind- und Sonnenschutz bei allen Temperaturen sein. Bei modernen Herstellungsmethoden wird die Schale des Helms angepasst, indem sie direkt auf das Dämpfungsmaterial gespritzt wird. Gute Helme besitzen ebenfalls ein Belüftungssystem, das verstellbar ist. Vorteilhaft sind natürlich Farben, die sich deutlich von weiß oder grau abheben, damit der Träger von anderen Sportlern oder im Falle eines Unfalls besser gesehen wird. Auch bei den Kinderskihelmen gibt es eine große Auswahl. Bei vielen Modellen ist die Größe verstellbar, so dass der Helm auch in der kommenden Saison noch passt. Wichtig beim Kauf eines Skihelms ist, dass er weder zu groß noch zu klein ist und somit eine optimale Passform aufweist - der Helm darf auf keinem Fall beim Drehen des Kopfes rutschen. Der Helm passt, wenn sich die Kopfhaut beim Drehen um eine imaginäre Achse mitbewegt. Ist er zu klein, so kann das unter anderem zu Kopfschmerzen aufgrund des Druckgefühls führen.