Medikamente gegen Nikotinsucht

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Medikamente gegen Nikotinsucht

Nikotinsüchtige, die den festen Entschluss gefasst haben, dem Laster nicht weiter zu frönen, können die Entzugserscheinungen durch verschiedenartige Substitution (Pflaster, Kaugummi, Tabletten, Inhaler, Elektrozigarette) des begehrten Stoffes mildern. Da es rezeptfreie und verschreibungspflichtige Präparate gibt, sollte eine ausgiebige Beratung durch den Hausarzt im Vorfeld erfolgen. Krankenkassen und Hausärzte bieten vielerlei Programme an, die Unterstützung bei der Nikotinentwöhnung bieten. Geht man davon aus, dass mehr als 4.000 chemische Substanzen bei der Verbrennung des Tabaks freigesetzt werden, braucht es keine Fantasie, um über gesundheitliche Schäden nachzudenken. Je nach den Rauchgewohnheiten des Einzelnen entscheidet der Arzt, welche Dosierung und Darreichungsform die beste Hilfe bietet. Gelegenheitsraucher bis 10 Zigaretten pro Tag brauchen keine Nikotin-Ersatzpräparate, da es sich nur um eine lästige Gewohnheit handelt. Raucher mit einem regelmäßigen Konsum von durchschnittlich 20 Zigaretten haben noch gute Chancen bei Benutzung der Nikotin-Membranpflaster und -Kaugummis. Eine genauere ärztliche Überwachung benötigt der Nikotin-Süchtige bei einem Konsum von 40 Zigaretten und mehr. Hier können hoch dosierte Nikotingaben von 50 mg pro Tag und mehr über einen längeren Zeitraum eine wirksame Hilfe bedeuten. Unterstützend wirken auch Inhaler und Elektrozigaretten, die einerseits zusätzliches Nikotin an den Körper weitergeben, andererseits auch beruhigend wirken, da der Entziehende ein Ersatzmittel in den Fingern und im Mund hat. Soll die Aktion von Erfolg gekrönt werden, muss unbedingt eine psychische Betreuung und Überwachung erfolgen, die in professionellen Händen (Facharzt, Psychotherapeut) liegt – andernfalls ist der Rückfall schon vorprogrammiert.