Produktwissen und weitere Tests zu Rasierschäume/-gele
Sanft zum Mann test (Stiftung Warentest) 12/2004 - einreiben bei empfindlicher Haut lieber mit einem Aftershave-Balsam, der weniger Alkohol enthält. Manch einem reicht auch eine Allzweckcreme als Nachbehandlung. Rasierschaum: Knappe Sieger nach Punkten sind Nivea, Palmolive, Schlecker/AS und Wilkinson Sword. Wobei der Schaum von Schlecker mit 40 Cent pro 100 Milliliter besonders preiswert ist. Die billigsten „guten“ Rasierschäume bieten jedoch Penny und Lidl für jeweils 33 Cent pro 100 Milliliter an: Sie heißen Penny/ René Kern X-Act und
Besser mit Messer test (Stiftung Warentest) 7/2001 - Vor allem im Sommer wollen Frauen glatte Haut an Beinen und Achseln. Früher eher eine langwierige Prozedur, geht die Entfernung lästiger Haare heute mit verschiedenen Hilfsmitteln ganz schnell. Neben Rasur und Epilieren auch mit Mitteln der modernen Chemie: Cremes und Schäume. Das mit Letzteren die Prozedur schneller geht und die Wirkung länger vorhält, ist allerdings nur ein Gerücht. Mit Rasieren erzielt Frau dasselbe Ergebnis - nur schneller. Testumfeld: Im Test: 7 Cremes und Schäume zur chemischen Haarentfernung. Das Urteil: 6 x „gut“ und 1 x „befriedigend“.
Rasiergel: Gillette Series ÖKO-TEST 4/2009 - In eisblauem Zylinder kommt es daher, das Gillette Series Rasiergel mit Mandelöl l von Procter & Gamble. Darin soll die „Schutzformel für Ihre Rasur“ stecken. Tatsächlich hat das Labor keine problematischen Duftstoffe, Formaldehyd/-abspalter oder polyzyklische Moschus-Verbindungen gefunden. Einziger Wermutstropfen sind die enthaltenen PEG/PEG-Derivate, denn sie können die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen. Dafür gibt es eine Note Abzug. Die 200-ml-Packung kostet 2,85 Euro.
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Die Nassrasur verzeichnet eine steigende Tendenz in der Popularität bei Männern, aber auch bei Frauen ist sie zur Entfernung unliebsamer Körperbehaarung schon längst weder ein Tabuthema noch eine seltene Erscheinung. Damit eine Nassrasur aber auch das gewünschte Ergebnis erbringt, dafür ist neben einer scharfen Klinge vor allem ein guter Rasierschaum verantwortlich. Erst durch ihn quellen die (Bart-)Haare leicht auf, werden weicher und lassen sich damit leichter und vor allem schonender entfernen. Einige Männer schwören auch auf die Anwendung von Rasieröl unmittelbar vor dem Auftrag des Rasierschaums, da es die Barthaare zusätzlich aufrichtet. Rasiercremes zum Aufschäumen in der Hand und Fertigschaum aus Dosen sind zwar bei den Puristen unter den Nassrasierern nach wie vor verpönt, erfreuen sich aber wegen ihrer komfortablen Anwendung einer großen Beliebtheit. Nach einem kurzen Schütteln der Dose ist der Schaum bereits fertig zum Auftragen auf die Haut, während die Schaumherstellung im Tiegel oder mit dem Rasierschaumstift aufwändiger ist. Freunde dieses Verfahrens schätzen aber die "sahnigere" Konsistenz des handproduzierten Schaums. An Stelle eines Fertigschaum sind auch Gels im Handel, die nicht einmal mehr aufgeschüttelt werden müssen, sondern direkt auf die Haut aufgetragen werden. Für welche Form man sich letztendlich entscheidet, ist aber Geschmackssache beziehungsweise praktischen Erwägungen geschuldet. Insgesamt weniger verbreitet ist die Verwendung von Rasiercremes und -seifen, preisbewusste Käufer jedoch profitieren von ihrer größeren Ergiebigkeit. Je nach Hersteller werden sowohl Fertigschaum wie -gel auch mit unterschiedlichen hautpflegenden Substanzen und Essenzen versetzt, weswegen sie durch die Bank sehr hautverträglich sind. Relativ selten treten allergische Reaktionen auf, die sich jedoch durch einen Wechsel zu einem Produkt ohne Duftstoffe meistens vermeiden lassen. Allerdings ersetzen die Zusatzpflegemittel nicht die Pflege der Haut nach der Rasur, sondern verbessern primär die Gleitfähigkeit der Klinge.