Blutzuckermessgeräte

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Produktwissen und weitere Tests zu Blutzuckermessgeräte

Bestechend genau test (Stiftung Warentest) 7/2012 - Messgenau- igkeit nur befriedigend, weil die Messergebnisse etwas stärker schwanken. Verwechslungsgefahr: Nutzer können die Blutzuckermaßeinheit (mg/dl oder mmol/l) umstellen. Messerinnerungen möglich. Kontrolllösung sowie Prüfstecker ("Check Strip") zum Gerätetest im Lieferumfang. Braucht schwerere, aber leicht erhältliche AAA-Batterien. Nutzer müssen das Gerät nicht kodieren.

Diabetikerschulung: „Mit Diabetes leben lernen“ test (Stiftung Warentest) 4/2012 - Ideal ist daher eine Gruppengröße von vier bis acht Personen. In einer guten Schulung geht es keineswegs nur um reines Wissen. Ganz nach dem Motto "Wenig Theorie, viel Praxis" sollte vieles praktisch eingeübt werden. Ziel muss es sein, den Diabetesalltag so gut wie möglich zu meistern. Je intensiver und länger eine Schulung ist, desto größer sind die langfristigen Erfolge im Hinblick auf die Veränderung von Lebensgewohnheiten, Gewicht und Blutzuckerlangzeitwert. Reicht eine einzige Schulung?

Doktor iPhone test (Stiftung Warentest) 10/2011 - Die Manschette reicht für Oberarmweiten von 22 bis 30 Zentimeter – für manche knapp. Größere Manschetten sind lieferbar. Alle Werte landen in derselben Liste, also kann nur einer das Gerät nutzen. iBG Star Das bekommen Sie: Ein etwa daumenlanges und -dickes Blutzuckermessgerät zum Anstecken ans iPhone oder iPod touch. Wir bezahlten dafür 59 Euro (plus 37 Euro für 50 Teststreifen, 12 Euro für 100 Lanzetten).

Einfach stichhaltig test (Stiftung Warentest) 4/2007 - Das einzige Gerät in der Testauswahl mit beleuchtetem Display. Gluco Smart + 25 Euro GUT (1,6) Sehr gute Messgenauigkeit, gute Handhabung, aber nur befriedigende Umwelteigenschaften. Elf Sekunden Messzeit. Das Blutzuckermessgerät kann Vollblut-Messergebnisse oder aus Blutplasmaäquivalent anzeigen. Accu-Check Compact Plus Vom Anbieter keine Preisangabe erhalten GUT (1,8) Enthält Wechselmagazin mit 17 Teststreifen; Stechhilfe an Gerät angekoppelt. Verhältnismäßig großes und schweres Messgerät.

Gadgeteria SFT-Magazin 4/2014 - Dreh- und Angelpunkt aller Messungen und Daten ist die iHealth-App. Dank Kontoverwaltung für mehrere Personen und einem Gast-Konto können Werte der ganzen Familie erfasst und separat gespeichert werden. Momentan gibt es für das Blutzucker- und das Sauerstoffsättigungsmessgerät jeweils eine separate App. Noch im Frühjahr soll aber ein Update erscheinen, das die beiden Neulinge ebenfalls unter das Dach der Hauptapp holt. Wer mag, kann seine Werte auf sozialen Netzwerken teilen.

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Blutzuckermessgeräte

Blutzuckermessgeräte arbeiten üblicherweise nach einem von zwei Verfahren: der optischen Messung, bei der ein Teststeifen sich verfärbt oder der amperometrischen Messung, bei der das Ergebnis im Gerät ermittelt und auf einem LCD ausgegeben wird. Beide erfordern einen Tropfen Blut und gelten als sehr zuverlässig. Mit einem solchen Blutzuckermessgerät lässt sich der Glucoseanteil im Blut feststellen. Dafür wird mit einem Stich in die Fingerkuppe ein Bluttropfen gewonnen und auf einen Testsstreifen gebracht. Bei Geräten mit optischem Verfahren wird das Blut über eine Kapillare in das Blutzuckermessgerät eingesaugt. Dort sind verschiedene chemische Stoffe eingelagert, die mit dem Blut reagieren. Dies führt zu einer Farbveränderung im Testfeld, an der der jeweilige Blutzuckerwert abgelesen werden kann. Messgeräte, die mit der amperometrische Messung arbeiten, besitzen dagegen ein nicht sichtbares Testfeld. Dieses arbeitet nicht mit chemischen Substanzen, stattdessen wird eine geringe Spannung angelegt und die dann die durch das Blut geleitete Stromstärke gemessen und auf einem LCD angezeigt. Beide Verfahren arbeiten relativ zuverlässig, die amperometrische Messung gilt allerdings als etwas aussagekräftiger. Es gibt Geräte, die diese Werte auch speichern. Da diese Methode für den Hausgebrauch schnell und einfach zu handhaben ist, wird die Kontrolle mit Hilfe des Blutzuckermessgeräts auch als sogenanntes Schnelltestverfahren bezeichnet. In den USA wird zudem an nicht-invasiven Methoden wie der Spektralanalyse des durchbluteten Augenhintergrundes oder der Infrarot-Laser-Messung durch die Haut hindurch gearbeitet. Da sie vollkommen schmerzfrei erfolgen, werden große Hoffnungen in diese Methoden gelegt. Die Messung des Blutzuckerspiegels ist daher so wichtig, da die Höhe dieses Glucosespiegels für die Gesundheit von großer Bedeutung ist. Zwar ist Glucose ein wichtiger Energielieferant für das Gehirn, doch können erhöhte Glucoseanteile unter anderem Bluthochdruck, Nieren- und Augenleiden sowie Diabetes zur Folge haben. Ist der Glucosespiegel hingegen zu niedrig, spricht man von Unterzuckerung, was die Hirnleistung vermindern sowie Krampfanfälle und vermehrte Adrenalinausschüttung verursachen kann. Risikogruppen sind daher darauf angewiesen, den Blutzucker regelmäßig zu kontrollieren.