Medikamente gegen Blähungen

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Flatulenz-Medikamente

Blähungen sind ein Gasüberschuss im Magen-Darmtrakt, der starke Schmerzen verursachen kann, wenn er nicht entweichen kann. Neben der Vermeidung von unverträglichen Nahrungsmitteln (beispielsweise Milchprodukte) kann man sich mit konservativen Mitteln (Rollkur, Wärmflasche) oder Medikamenten, die als Kautabletten und Emulsionen erhältlich sind, kurieren. Mit dem Beginn der Verdauung im Magen entsteht eine gasbildende Reaktion aus Salzsäure und Nahrung, die im Dünn- und Dickdarmbereich durch verschieden Bakterien fortgesetzt wird. Im Normalfall werden diese Gase in den Blutkreislauf aufgenommen und über die Lunge abgeatmet. Durch Nahrungsunverträglichkeiten kann es zur Überschussbildung der Gase kommen, die große Schmerzen verursachen können, wenn sie ihren Weg nicht über den natürlichen Ausgang finden. Einen überblähten Bauch kann man augenscheinlich erkennen und durch verschiedene Methoden für den Abgang der Gase sorgen. Besonders Kleinkinder können nach der Nahrungsaufnahme mit starken Schmerzen durch Überblähung reagieren. Dann helfen vorsichtige Bauchmassagen, die im Uhrzeigersinn kreisend durchgeführt werden können – dies hilft im Übrigen auch bei Erwachsenen. Tritt keine Besserung durch Massagen ein, kommt man nicht um die Gabe von Medikamenten herum, die eine „entschäumende“ Wirkung im Darm besitzen. Bei Kleinkindern wird häufig sabSimplex als Emulsion eingesetzt und führt auch meist zum Erfolg. Erwachsene greifen eher zu Kautabletten (Lefax). Bei starken Krämpfen (Reizdarm) können auch spasmolytische (krampflösende) Medikamente eingenommen werden, die jedoch vom Arzt verordnet werden sollten. Bei weniger dramatischen Gasansammlungen hilft eine Rollkur, bei der man sich auf die linke und rechte Körperseite rollt, damit das Gas in den Darmschlingen nach oben steigen kann. Auch die Aufnahme von Kümmel, der eine krampflösende Wirkung besitzt, kann beim Erwachsenen schnell zur Linderung führen. Grundsätzlich gilt jedoch die Vermeidung von unverträglichen Nahrungsmitteln wie Milchprodukte bei Laktose-Intoleranz oder Rotwein und Käse bei Histamin-Unverträglichkeit. Allgemein als stark gasbildende Nahrungsmittel gelten: Zwiebeln, Staudensellerie, Kohl, Sauerkraut, Eier und Bohnen. Da diese Nahrungsmittel bei jedem Menschen individuell reagieren, muss jeder für sich selbst entscheiden, auf welche man verzichten sollte.