Medikamente Gelenkschmerzen

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Rheuma

Gelenkschmerzen treten mit zunehmendem Alter immer häufiger auf und sind ein Zeichen der Abnutzung. Jedoch können auch Traumata in jeder Altersgruppe zu Arthralgien (Gelenkschmerzen) führen, ebenso als Begleiterscheinung bei grippalen Infekten und rheumatischen Erkrankungen. Die Behandlung kann mit Schmerztabletten, Salben, Wärmepflastern, Umschlägen und Verbänden erfolgen. Der Mensch ist von Hause aus nicht für den aufrechten Gang geeignet, was sich in vielerlei Gelenkbeschwerden äußern kann. Die hohe Belastung der tragenden Gelenke (Hüfte, Knie, Fuß), sowie andere Faktoren (Übergewicht, Fehlstellungen, Deformierungen) können zu einem übermäßigen Verschleiß (Arthrose) führen oder zu belastungsbedingten Entzündungen (Arthritis) führen. Schmerzlinderung wird meist durch Gaben von Ibuprofen, das auch entzündungshemmende Wirkmechanismen besitzt, und Bewegungstherapien erreicht. Stärkere und meist lebenslange Medikationen zur Schmerzbekämpfung erfolgen in der Regel bei den Rheumapatienten. Rheuma tritt in vielen Formen auf und befällt meist auch die Gelenke bis hin zur starken Deformierung. Weniger dramatisch, aber dafür umso häufiger kommt es zur Traumatisierung von Körpergelenken. Typische Schwellungen nach Prellungen, Verstauchungen und Verrenkungen werden oft mit so genannten Sport-Gels (Heparin-Gel), kühlenden Umschlägen und Ruhigstellung durch Verbände behandelt. Gerade bei diesen gerinnungshemmenden Gels und Salben sollte man keine Kombinationen mit anderen Salben durchführen, da sonst die Durchlässigkeit der Haut beeinträchtigt werden kann. Gleiches gilt auch für Salben mit Schmerzmitteln, die sofort lokal wirken sollen. Häufig treten Gelenkschmerzen als Begleitsymptom bei Infektionskrankheiten auf. Typisch sind die Schmerzen bei Grippe, Windpocken, Masern und Röteln, die meist abklingen, wenn sich das Krankheitsbild bessert. Unterstützend kann man jedoch auch Schmerzmittel (Ibuprofen, ASS) einnehmen. Verspannungen der Gelenkmuskulatur treten besonders häufig im Nacken- und Rückenbereich auf, da die kurzen Muskelstränge besonders empfänglich dafür sind. Einfache Mittel wie Wärme, anschließende Massage oder Bewegung schaffen hier schnell Abhilfe. Bei hartnäckigen Verspannungen können auch Wärmepflaster eingesetzt werden, die nicht länger als zwölf Stunden auf den betroffenen Partien eingesetzt werden sollen.