Einschätzung unserer Autoren
RIM BlackBerry Dakota
An der Temposchraube gedreht
Dadurch fällt die Bilddiagonale des Touchscreens zwar etwas kleiner aus als beim Torch, dennoch konnte sie mit 2,8 Zoll gegenüber früheren Bold-Modellen sogar noch leicht vergrößert werden. Darüber hinaus offenbart sich nach dem Einschalten eine wahre Pracht: Mit einer Pixeldichte von 287 ppi (480 x 640 Pixel auf 2,8 Zoll Bilddiagonale) wirkt das Display erheblich schärfer als beispielsweise dasjenige des Torch, das es nur auf 188 ppi bringt (360 x 480 Pixel bei 3,2 Zoll Bilddiagonale). Angesichts dessen greift man doch gerne zum Bold mit seinem kleineren Display.
Auch ansonsten kann die Ausstattung des neuen BlackBerrys überzeugen. So sorgen ein 1,2 GHz starker Prozessor und 768 Megabyte Arbeitsspeicher für ordentlich Dampf in dem lediglich 10,5 Millimeter flachen Gehäuse, dank HSPA+ ist das Gerät zudem für die kommenden HSPA-Ausbaustufen gerüstet. Alternativ steht beim BlackBerry Bold (9900) WLAN im n-Standard zur Verfügung – und das sowohl im 2,4- wie auch 5-Gigahertz-Band. Nicht zuletzt ist das Handy dank der Nahbereichsfunktechnik NFC für die bargeldlose Zukunft gerüstet.
Weitere Merkmale des neuen Bold-Flaggschiffs sind eine 5-Megapixel-Kamera mit LED-Blitzlicht und HD-Videofähigkeit (720p), GPS/aGPS, Bluetooth, ein digitaler Kompass sowie 8 Gigabyte Speicherplatz, die zusätzlich per microSD-Speicherkarte erweitert werden können. Erfreulicherweise ist das Gerät zudem mit der neuen OS-Version 7 ausgestattet, welche vor allem beim Browser deutliche Verbesserungen mit sich bringen soll. Und wer sich nun fragt, wo der Unterschied zum identisch aussehenden BlackBerry Bold (9900) liegt: Der Bold (9930) verfügt als Weltedition auch noch über CDMA EV-DO Rev. A, das unter anderem von US-Anbietern verwendet wird. Reisende sollten also hier zugreifen.
RIM BlackBerry Dakota
Touchscreen, Volltastatur und NFC
Wie schon damals steht im Zentrum der Berichterstattung auch 2011 wieder die Kombination aus Touchscreen und QWERTZ-Tastatur. So berichtet unter anderem „The Boy Genius Report“, dass der BlackBerry Dakota ein berührungsempfindliches Display erhält, das zudem gegenüber Vorgängermodellen auf 2,8 Zoll Bilddiagonale anwächst. Die Auflösung klettert zudem auf 480 x 640 Pixel (VGA) und wäre damit so scharf, wie noch nie auf einem Bold-Modell. Und auch die Kamera wurde verbessert: Sie nimmt von Fotos mit 5 Megapixeln auf und kann auch HD-Videos drehen. Unterstützt wird sie von einem Blitzlicht und einem Bildstabilisator. Unbekannt ist allerdings, ob weiterhin an der Idee der flüssigen Linse festgehalten wurde.
Ein weiteres Highlight soll die Ausstattung hinsichtlich Datentransfers werden. So unterstütze der Dakota neben HSPA auch WLAN n im 2,4- und 5-Gigahertz-Band. Er könne zudem als mobiler Hotspot verwendet werden und somit anderen Geräten wie dem BlackBerry Playbook als Tor zum mobilen Internet dienen. Des Weiteren fänden sich ein Chip für die Nahfunktechnologie NFC und ein Kompass in dem Gerät. Trotz all dieser Ausstattung bleibe das Gerät aber flach wie eine Flunder: Lediglich 10,5 Millimeter messe der neue BlackBerry in der Tiefe.
Leider bleibt auch weiterhin unbekannt, wann und wo der neue Streich von Research in Motion (RIM) auf den Markt kommen wird. Hoffen wir, es bleibt diesmal nicht nur bei Gerüchten wie 2009.
RIM BlackBerry Dakota
Smartphone mit flüssiger Kameralinse
Und auch sonst scheint das BlackBerry Dakota ein ungewöhnliches Gerät zu sein. Denn das Smartphone soll zugleich über einen Touchscreen als auch über eine vollwertige QWERTZ-Tastatur verfügen. Dies ist ungewöhnlich, da bei BlackBerry-Smartphones bislang immer nur eine von beiden Bedientechnologien genutzt wurde. Ob die Tastatur sich wie gewohnt auf der Vorderseite des Gerätes befinden wird oder als Ausziehmodell realisiert wird, ist noch nicht bekannt.
Darüber hinaus soll das BlackBerry Dakota über eine umfassende Konnektivität verfügen. Neben GSM, GPRS, EDGE und UMTS sollen auch 3G-Datenbeschleuniger und WLAN an Bord sein, dazu ein GPS-Empfänger. Weitere Informationen sind derzeit jedoch noch nicht verfügbar. Man darf aber gespannt sein: Die neuen Ansätze bei der Kamera-Technologie und der Bedienung des Handys klingen sehr interessant.