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Nokia N900 Test

(Handy)
NSeries N900

Gut (1,8) 19 Tests 09/2010
Produktdaten:
  • Betriebssystem: Linux OS
  • Interner Speicher: 32 GB
  • Hauptkamera: 5 MP
  • Displaygröße: 3,5"
  • Akku: 1320 mAh
  • Typ: Smartphone … mehr Infos


Nachfolgeprodukt:

E-MEDIA
Heft 7/2010
Platz 1 von 10
„spitze“ (5 von 5 Punkten)

„Der Sound ist kraftvoll, den Equalizer vermisst man nicht. UKW-Sender und UPnP-Kompatibilität sind starke Features.“

 
HomeElectronics
Heft 4/2010
Einzeltest
ohne Endnote

„Mit dem N900 bringt Nokia ein gelungenes Smartphone auf den Markt. Besonders gefallen haben die brauchbare Schiebetastatur und die sehr einfache Navigation durch die personalisierbaren Oberflächen. Die Entwickler von Nokia sollten aber unbedingt die Akkuleistung verbessern, ohne dass die Leistungsfähigkeit eines Linux-Systems darunter leidet. ...“

 
CHIP Test & Kauf
Heft 3/2010
Platz 4 von 5
„gut“ (2,1)

„Plus: Gute Ausstattung, ausklappbare Tastatur, schnelles Surfen möglich.
Minus: Wenige Applikationen, relativ geringe Akkulaufzeit.“

 
Computer Bild
Heft 2/2010
Platz 2 von 2
„gut“ (2,35)

Preis/Leistung: „noch preiswert“

„Plus: Sehr großer interner Speicher; Sehr gute Internetfunktionen, auch Flash-Videos werden angezeigt.
Minus: Für Einhandbedienung (etwas beim SMS-Tippen) ist das Handy nicht geeignet.“

 
SFT-Magazin
Heft 1/2010
Platz 3 von 6
„sehr gut“ (1,4)

„Plus: Tolle Ausstattung; Sehr guter Browser; Super Multitasking-Gefühl und hohe Arbeitsgeschwindigkeit.
Minus: Display manchmal etwas unsensibel.“

 
Telecom Handel
Heft 1/2010
Einzeltest
„gut“ (2,1)

„... Kurzatmigkeit und die üppigen Dimensionen machen den Maemo-Pionier N900 nur bedingt alltagstauglich. Wen das nicht stört, der bekommt ein extrem schnelles Multimedia-Smarthphone mit toller Technik und vielen guten Ideen. ...“

 
c't
Heft 1/2010
Einzeltest
ohne Endnote

„... Symbian-Nutzern werden einige Funktionen fehlen, Freunde von Android-Modellen die nicht durchgängig umgesetzte Fingerbedienung bemängeln. Als Multimedia- und Surfgerät gefällt das N900 durchaus ...“

 
connect
Heft 1/2010
Einzeltest
„befriedigend“ (362 von 500 Punkten)

„... Unterm Strich ist das N900 der erhoffte Überflieger, wenn es um Internet und Bediengeschwindigkeit geht. Auch die Multimedia-Performance kann auf ganzer Linie überzeugen und sorgt für reichlich Spaß. Bei den Basisfunktionen gibt es aber doch einige Lücken, die sich hoffentlich über Zusatzsoftware werden schließen lassen. ...“

 
PC-WELT Online
12/2009
Einzeltest
„gut“ (1,68)

„Das Nokia N900 ist tatsächlich ein harter iPhone-Konkurrent - vor allem dank des zeitgemäßen Betriebssystems. Das große Tochscreen reagiert prima und zeigt vor allem Filme in toller Qualität. Außerdem bringt die Ausstattung des Nokia N900 alles mit, was derzeit Stand der Technik ist. Bleibt abzuwarten, welche zusätzlichen Anwendungen die Entwicklergemeinde rum um Maemo 5 programmiert. Denn erst ein satt gefüllter Software-Store macht die Sache rund: Und hier bleibt Apples iPhone momentan noch unschlagbar.“

 
Plus X Award
2010
16 Produkte im Test
„Plus X Award-Empfehlung“

„Innovation“, „Bedienkomfort“

„Das Nokia N900 setzt auf das Linux-Betriebssystem Maemo 5 und zählt zu den leistungsfähigsten seiner Klasse. Umfangreich ausgestattet mit vielen Anwendungen, Schnittstellen und Multimedia-Gimmicks wie dem Touchscreen, WLAN, HSDPA und seitlich ausziehbarer QWERTZ-Tastatur lässt es keine Wünsche offen. Für gelungene Bilder auch unterwegs sorgt die integrierte 5 Megapixel-Autofokus-Kamera mit Optik von Carl Zeiss und zwei LED-Blitzlichtern. Die 32 GByte interner Speicher bieten hierbei genügend Platz für Schnappschüsse.“

 
mobile zeit
Heft 2/2010
Einzeltest
3 von 5 Sternen (545 von 800 Punkten)

„Als dezenter Begleiter zur Abendgarderobe taugt das Nokia N900 nicht, aber für den Arbeitsalltag ist der fette Finne prima geeignet. In einzelnen Disziplinen wie Browser, QWERTZ-Tastatur oder Touchscreenhandhabung mag es bessere Smartphones geben, aber das Nokia N900 ist überall gut mit dabei und in dieser Kombination einzigartig...“

 
Handytarife.de
2/2010
Einzeltest
4 von 5 Punkten

„Mit dem ohne Vertrag rund 500 Euro teuren N900 präsentiert Nokia ein sehr spezielles Gerät, das eine Zielgruppe anspricht, die vor allem unterwegs nicht auf den Internetzugang verzichten möchte. Mit WLAN, schnellem UMTS via HSDPA und EDGE sind sämtliche Trägerfrequenzen für mobiles Internet verfügbar. Trotz des stolzen Gewichts von immerhin 181 Gramm und des üppigen, 3,5-Zoll-Touchscreens gelang den Nokia-Ingenieuren ein hosentaschentaugliches Gerät. Zudem feiert das die Linux-Variante Maemo 5 als Betriebssystem seine Premiere auf dem N900.“

 
teltarif.de
1/2010
Einzeltest
ohne Endnote

„Bei regelmäßiger Nutzung fällt auf, dass die Akku-Kapazität recht knapp bemessen ist. Poweruser sollten sich einen Zweit-Akku zulegen oder immer das Ladekabel griffbereit haben. Ansonsten ist das Maemo-Betriebssystem sehr gewöhnungsbedürftig und die recht kleinen Tasten hindern am schnellen Schreiben. Für Handy-Fans, die gerne viele Applikationen testen wollen, ist das Nokia N900 ebenfalls noch nicht geeignet. Dafür bekommt man ein solide verarbeitetes Smartphone mit gutem Klang und vielen Features. Nokia selbst verlangt knapp 600 Euro für sein aktuelles Flaggschiff. ...“

 
CHIP Test & Kauf
Heft 2/2010
Einzeltest
„gut“ (2,2)

„Das N900 überzeugt mit Linux-Betriebssystem und satter Technik-Ausstattung. Nur die Laufzeit ist mager.“

 
CNET.de
12/2009
Einzeltest
„exzellent“ (8,4 von 10 Punkten)

„Was uns gefällt: großer interner Speicher; ausgezeichnetes Display; Maemo birgt großes Potential; gute VoIP- und IM-Funktionen; ordentliche Kamera; schnelles Interface; toller Browser; 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse; gute Tastatur.
Was uns nicht gefällt: wenige Apps verfügbar; hakelige einhändige Bedienung; resistives Display; sperrig; aufwändige Konfiguration erforderlich, um alle Features zu nutzen.“

 
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weitere Tests (4)

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Meinungen (161)

10 years backwards Baggi schreibt am :

  (Mangelhaft)

Nachteile: Akku schnell leer
Geeignet für: telefonieren
Ich bin: Elternteil

Well I am impressed, after all the bad press Nokia have been receiving, they have managed to produce a user unfriendly phone that is at least 10 years behind their competition. There are so many things that this phone does not do, it would be easier to list what it does. You can make a phone call with it. Antworten

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Würde Die Finger davon lassen... Andreas Bühner schreibt am :

  (Mangelhaft)

Nachteile: Akku schnell leer
Ich bin: Geschäftsbereich

Das teil lässt sich nicht mit fast allen Freisprecheinrichtungen von Automilherstellern verbinden und der richtige GAU habe ich erlebt, wenn man es mit einem Mail-Exchange-Server verbinden will. Das klappte bei mir erst dann leidlich, als ich herusgefunden habe, dass man dazu die Betriebssprache auf Englisch stellen muss. Hat mich einen halben Tag Recherche gekostet (läuft aber immer noch nicht einwandfrei). Für Business-User fällt mein Fazit von daher eindeutig aus: Finger weg! Da sollen andere meinetwegen ewig über die tolle Pixelauflösung philosophieren. Antworten

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Nokia N900 steffi8989 schreibt am :

  (Sehr gut)

Vorteile: AMOLED-Display, Bildbearbeitung möglich, 12-MP-Kamera, sehr hohe Akkukapazität
Geeignet für: überall
Ich bin: Geschäftsbereich

Ich finde das Handy richtig toll. Ich habe es kostenlos zu meinem Vertrag bekommen super geil ... nach drei Tagen hatte ich mein Handy schon. Ich bin richtig begeistert, ich kann es nur empfehlen. Antworten

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Hopeisdead schreibt am :

Handy besitzt kein AMOLED display und hat lediglich eine 5 MP kamera, also bitte informiere dich zuerst bevor du so etwas behauptest. Antworten

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... weitere Meinungen  (158)

Einschätzung unserer Autoren

N900

Herausragend, aber noch Entwicklungsbedarf

Das Online-Magazin Unwired View hat das Smartphone-Flaggschiff Nokia N900 einem ausführlichen Test unterzogen und zeigt sich dabei überwiegend positiv überzeugt. Insbesondere die Verarbeitung und Ausstattung des Handys lösen regelrechte Lobpreisungen aus. Gleichwohl nennt das Magazin auch sechs Punkte, welche der Autor des Testberichtes am N900 wirklich "hasse" und eventuell sogar potenzielle Nutzer vom Gerät abschrecken könnten.

Dazu zählt unter anderem, dass das Nokia N900 anders als die meisten modernen Touchscreen-Smartphones fast ausschließlich auf die Landscape-Ansicht setze. Diese Beschränkung habe vielleicht in Internet-Tablet-Zeiten des Betriebssystems noch Sinn gemacht, sei für ein Smartphone aber unsinnig. Bislang könnten Nutzer ausschließlich im Telefonmodus auf die hochkante Ansicht zurückgreifen, alle anderen Anwendungen seien nur im Landscape-Format nutzbar.

Darüber hinaus kritisiert Unwired View, dass der Desktop des Handys zu klein ausfalle – die nur vier Panele seien in kürzester Zeit mit Symbolen und Links überfrachtet. Dazu komme, dass die einzelnen Anwendungssymbole nur schwer verschiebbar seien. Das „X“ für das Entfernen des Symbols sei im Vergleich zum Icon selbst zu groß geraten, wodurch man immer wieder ein Symbol lösche, das man nur habe verschieben wollen.

Ebenfalls ärgerlich sei die Tatsache, dass bei der Eingabe von Passwörtern in den Browser des Handys nur Sternchen auftauchten – anders als bei anderen Geräten, bei denen das eingegebene Symbol zumindest kurzfristig auftauche und Fehleingaben sich somit minimieren ließen. Und auch an der Navigationsfähigkeit des Nokia N900 hat der Redakteur etwas zu kritisieren: Bislang sei nur das veraltete Ovi Maps 1.0 erhältlich, weder das beliebte Google Maps noch das hervorragende Ovi Maps 3.0 könnten auf dem Smartphone genutzt werden. Dies sei zugleich der letzte, wichtige Kritikpunkt: Bislang gebe es für das Betriebssystem Maemo kaum nützliche Apps, die es herunterzuladen lohne.

Immerhin: Bei all diesen Kritikpunkten handelt es sich ausschließlich um Probleme mit der Firmware beziehungsweise Software-Ausstattung des Nokia N900. Es bleibt also zu hoffen, dass diese Probleme mit Erscheinen einer künftigen Maemo-Version weitgehend behoben werden. Das Potenzial des N900 ist jedenfalls noch lange nicht ausgeschöpft.

N900

Nokia N900 bereits für 600 Euro vorbestellbar

Eigentlich soll das neue HighEnd-Smartphone Nokia N900 erst auf der Hausmesse Nokia World 09 offiziell vorgestellt werden. Bestellen kann der geneigte Kunde das Mobiltelefon aber jetzt schon. Die Website von Nokia Deutschland listet das Smartphone mit dem Linux-Betriebssystem Maemo für 599 Euro ohne Vertragsbindung. Als Versandkosten fallen 5 Euro an, die Auslieferung soll voraussichtlich am 1. Oktober 2009 beginnen. Der Termin hänge aber von der tatsächlichen Produktverfügbarkeit am genannten Datum ab.

Das Maemo-Smartphone kostet damit knapp 130 Euro mehr als das derzeitige Flaggschiff der Finnen, das Nokia N97. Jenes ist aktuell im offenen Handel für Preise ab 475 Euro inklusive Versandkosten erhältlich. Das Nokia N900 wird hierbei mit umfangreichem Zubehör ausgeliefert. Dazu gehören neben dem Akku BL-5J das Energiespar-Ladegerät AC-10E, das Stereo-Headset WH-205, der zuletzt ins Gespräch gekommene Ladegerät-Adapter CA-146C sowie das Video-Ausgangskabel CA-75U. Eine Speicherkarte ist dagegen offenbar nicht mit von der Partie.

Angesichts von bereits intern vorhandenen 32 Gigabyte Speicherplatz ist das aber sicherlich verschmerzbar. Auch der jetzt sehr hoch wirkende Preis dürfte noch einmal kräftig fallen, wenn das Gerät erst einmal offiziell auf den Markt kommt. Es könnte sich also lohnen, einfach abzuwarten: Wer später den Expressversand für 13 Euro wählt, erhält das Smartphone ebenfalls beinahe umgehend innerhalb von zwei Tagen nach Zahlungseingang.

N900

Kein Verkaufsschlager, aber ein Meilenstein

Er ist für seine sehr kritischen Berichte bekannt und gefürchtet: Der russische IT-Experte Eldar Murtazin. Der Chefredakteur des russischen Magazins Mobile Review hat als wahrscheinlich erster Mensch einen Prototypen des neuen HighEnd-Smartphones Nokia N900 testen dürfen und zeigt sich positiv überrascht: Das N900 werde zwar sicherlich kein Verkaufsschlager, stelle aber für Nokia einen echten Meilenstein dar. Er äußert sich in seinem Vorschautest beeindruckt von den visuellen Effekten, den weichen Übergängen und der raschen Reaktion des Touchscreens. Das N900 erinnere dadurch an das iPhone von Apple. Auch die neue Benutzeroberfläche Maemo unterscheide sich drastisch von allen anderen bisherigen Nokia-Handys.

Besonders gut haben ihm offenbar die Kontextmenüs gefallen, die sich auf Maemo in Form von Pop-Ups öffnen und auch wieder anstandslos schließen lassen, wenn der Nutzer nur auf einen freien Bereich des Touchscreens tippt. Laut Eldar Murtazin handle es sich um eine attraktive und funktionale Oberfläche. Eigentlich sollte das Nokia N900 mit seiner Maemo-Oberfläche Internetgerüchten zufolge bereits im Juli 2009 in Asien auf den Markt kommen. Der Zeitplan dürfte nun nicht mehr hinhauen, doch immerhin zeigt der Bericht des russischen Experten: Das Maemo-Smartphone kommt tatsächlich, und die vorab bekannt gewordenen technischen Details scheinen sich großteils zu bewahrheiten.

So wird das Nokia N900 Eldar Murtazin zufolge über den Datenbeschleuniger HSDPA wie auch WLAN verfügen, einen 3,5-Zoll-Touchscreen mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln besitzen und einen OMAP3430-Hauptprozessor mit 600 MHz Taktrate vorweisen können. Der Arbeitsspeicher soll mit 1 Gigabyte ausgesprochen groß ausfallen, was dem Achtfachen des Nokia N97 entspricht. Das Öffnen von Programmen soll daher besonders zügig erfolgen. Ergänzt wird die Ausstattung um eine 5-Megapixel-Kamera mit Linsen von Carl Zeiss, Autofokus und doppeltem LED-Blitzlicht; auch GPS und Bewegungssensoren wurden in das Gerät verbaut.

Einziger Wermutstropfen: Offenbar ist Nokia wieder in alte Schemata zurückgefallen und hat dem Thema Ausdauer nicht viel Aufmerksamkeit gewidmet. Der Akku soll mit 1.320 mAh überraschend schwach ausfallen – die Vorgängermodelle wie das N810 hatten einen Akku mit 1.500 mAh. Aber vielleicht hilft ja die neue Oberfläche Maemo, den Stromverbrauch zu senken? Wir werden es wohl erst Ende 2009 erfahren – dann soll das Nokia N900 für den Preis von 550 Euro in den Handel kommen.

N900

Spekulationen über kapazitiven Touchscreen

Bisher können nur wenige Smartphones von Nokia einen Touchscreen vorweisen; und die wenigen, die es können, nutzen resistive Touchscreens. Diese sind günstiger herzustellen und ermöglichen die Handschrifterkennung per Stylus-Eingabe. Das Nokia N900 könnte nun als erstes Smartphone von dieser Praxis der Finnen abweichen. Englischsprachige Blogs spekulieren, dass das für Ende 2009 erwartete Internet Tablet über einen kapazitiven Touchscreen wie das iPhone verfügen könnte. Dies würde eine intuitivere Bedienung mit den Fingern sowie Effekte wie Multitouch ermöglichen. Wirklich belegen können die Blogs ihre Vermutungen jedoch leider nicht. Es wird jedoch darauf verwiesen, dass interne Nokia-Quellen von der besonders fingerfreundlichen Bedienung berichten.

Trotzdem ist das Gerücht erstaunlich: Bei einem Nachfolger für das 5800 XpressMusic könnte man sich das gut vorstellen, würde das doch der Bedienbarkeit eines solchen Multimedia-Handys deutlich entgegen kommen. Aber nun soll ausgerechnet ein Business-Handy wie das Nokia N900 über den ersten kapazitiven Touchscreen von Nokia verfügen? Ein Handy, bei dem die Handschrifterkennung, die auf kapazitiven Displays große Probleme mit sich bringt, ein echtes Verkaufsargument wäre?

N900

Tablet mit Linux schon am 1. Juli 2009?

Der finnische Gerätehersteller Nokia könnte noch in diesem Sommer die Smartphone-Landschaft ein wenig aufwirbeln: Schon am 1. Juli 2009 soll ein neues Smartphone mit der Bezeichnung Nokia N900 in den Läden stehen. Dies berichtet das Technik-Blog Techcrunch mit Berufung auf ihm zugespielte Unterlagen der Finnen. Das Besondere an dem Nokia N900: Es setzt nicht etwa auf eine Symbian-Oberfläche sondern nutzt mit Maemo Harmattan oder auch Maemo 5 ein Linux-Betriebssystem.

Das Nokia N900 soll ein mit 3,5 Zoll ansprechend großes Display und 32 Gigabyte internen Speicher besitzen. Beeindruckend dürften auch die 800 x 480 Pixel Auflösung des Displays wirken. Ein OMAP-3430-Prozessor soll für die nötige Leistung sorgen, eine 5-Megapixel-Kamera und ein Media-Player für die Unterhaltung. Surfen soll man auf dem Nokia N900 nicht mit einem mobilen Browser, sondern dem regulären Firefox 3 mit Flash-9.4-Unterstützung. Mit Abmessungen von 59,7 x 111,0 x 18,2 Millimetern fällt das Tablet vergleichsweise klein aus, es ist kaum größer als ein gängiges Smartphone - vom hohen Gewicht von 180 Gramm einmal abgesehen.

Angesichts dessen, dass das Nokia N900 nicht nur ähnliche Abmessungen, sondern auch sehr ähnliche Leistungsdaten wie gängige Smartphones besitzt, kann kaum noch von einer eigenen Geräteklasse „Internet Tablet“ gesprochen werden. Hier kommt im Grunde ein HighEnd-Smartphones mit Linux-Betriebssystem! Und das in Asien bereits am 1. Juli 2009. In den USA soll der Marktstart im August oder September erfolgen, in Europa dann im Oktober.