Stärken
Schwächen
Die Taucherbrille gehört zur unverzichtbaren Grundausrüstung beim Tauchen und Schnorcheln. (Bildquelle: aqualung.com)
Taucherbrille kaufen: Was Sie vorher wissen sollten
Die Taucherbrille gehört neben Schnorchel und Flossen zur ABC-Grundausrüstung eines Tauchers und ist eines der wichtigsten Utensilien im Unterwassersport. Auch als Schnorchler brauchen Sie eine Tauchmaske – ohne sie entgeht Ihnen die Unterwasserwelt in voller Pracht. In diesem Ratgeber erfahren Sie, worauf es beim Kauf einer Taucherbrille wirklich ankommt.Taucherbrille vs. Schwimmbrille: Ein wichtiger Unterschied
Auch beim Schnorcheln ist eine richtige Tauchmaske Pflicht – nie eine Schwimmbrille verwenden. (Bildquelle: mares.com)
Eine normale Schwimmbrille reicht für das Tauchen oder Schnorcheln nicht aus. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) rät dringend davon ab, eine Schwimmbrille beim Abtauchen zu verwenden: Schon ab zwei bis drei Metern Tiefe können durch den Druckunterschied Augenverletzungen entstehen. Eine Tauchmaske verfügt immer über einen Nasenerker, der den Druckausgleich ermöglicht. Das ist die Mindestanforderung an jede Taucherbrille. Hinzu kommt das deutlich größere Sichtfeld gegenüber einer Schwimmbrille.
Worauf beim Kauf einer Taucherbrille achten?
Der Nasenerker ist Pflicht: Er ermöglicht den Druckausgleich beim Abtauchen. (Bildquelle: scubapro.eu)
Der wichtigste Kaufaspekt ist die Passform. Drücken Sie die Maske vor dem Kauf ans Gesicht und atmen Sie leicht durch die Nase ein – hält die Maske ohne Halteschlaufen am Gesicht, passt die Form. Kaufen Sie möglichst im Fachhandel und probieren Sie die Maske an; online bestellen lohnt sich erst, wenn Sie die eigene Gesichtsform bereits kennen.
Das Dichtungsmaterial sollte aus 100 % Silikon bestehen. Günstige Modelle verwenden Silikonmischungen oder PVC, die schneller hart und spröde werden. Für die Gläser gilt: Achten Sie auf die Kennzeichnung „Tempered Glass" (gehärtetes Glas) – es ist deutlich bruchfester als normales Glas.
Wie viel Sie ausgeben sollten, hängt vom Einsatzbereich ab. Für gelegentliches Planschen im Urlaub reicht ein günstiges Modell aus dem Sport-Discounter wie Decathlon. Für einen Schnorchel-Urlaub mit eigenem Equipment lohnt sich die Investition in ein hochwertiges Modell von Cressi, Mares oder Scubapro – Marken, die in aktuellen Tests regelmäßig überzeugen. Für regelmäßiges Gerätetauchen sollte die Maske aus robustem Material gefertigt sein und über ein möglichst großes, klares Sichtfeld verfügen.
Bartträger sollten auf Masken mit besonders weichem, flexiblem Silikon achten. Modelle wie die Scubapro Synergy Twin oder die Mares Liquid Skin dichten auch bei Dreitagebart zuverlässig ab – bei einem Vollbart kann jedoch grundsätzlich kein wasserdichter Sitz garantiert werden.
Spezielle Modelle für besondere Anforderungen
Für Brillenträger gibt es Tauchmasken mit austauschbaren Korrekturgläsern – viele Modelle von Cressi, Mares und TUSA unterstützen dieses System. Auch getönte Scheiben für höheren Kontrast und Farberlebnis sind erhältlich. Rahmenlose Masken (z. B. Cressi F1) sind kompakter und eignen sich besonders als Reisemasken.Tests und Kundenmeinungen
Fachzeitschriften wie Tauchen und unterwasser testen Tauchmasken regelmäßig auf Material, Passform, Sichtfeld und Verarbeitung. In aktuellen Praxisvergleichen überzeugte die Cressi Big Eyes Evolution als vielseitiger Allrounder mit großem Sichtfeld, guter Passform und starkem Preis-Leistungs-Verhältnis. Für ambitionierte Taucher werden zudem die TUSA Intega und die Mares X-Vision Ultra Liquid Skin empfohlen, die sich auch für lange Tauchgänge eignen.Kundenbewertungen aus Tauch-Shops und Online-Plattformen bestätigen: Passform und Dichtsitz sind die häufigsten Kaufkriterien. Wichtiger praktischer Tipp: Um Beschlagen zu vermeiden, die Innenseite der neuen Maske vor dem ersten Einsatz gründlich von Silikonrückständen reinigen und vor jedem Tauchgang kurz mit Spucke oder einem Anti-Fog-Spray behandeln.



















