Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Lawinen-Ausrüstungen am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet.

67 Tests 400 Meinungen

Die besten Lawinen-Ausrüstungen

1-20 von 221 Ergebnissen
  • Pieps DSP Sport

    Sehr gut

    1,0

    1  Test

    2  Meinungen

    Lawinen-Ausrüstung im Test: DSP Sport von Pieps, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut

    1

  • BCA B-1 Ext

    Sehr gut

    1,0

    2  Tests

    0  Meinungen

    Lawinen-Ausrüstung im Test: B-1 Ext von BCA, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut

    2

  • Mammut Barryvox S

    Sehr gut

    1,0

    1  Test

    9  Meinungen

    Lawinen-Ausrüstung im Test: Barryvox S von Mammut, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut

    3

  • Ortovox Pro Alu III

    Sehr gut

    1,3

    2  Tests

    26  Meinungen

    Lawinen-Ausrüstung im Test: Pro Alu III von Ortovox, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut

    4

  • Pieps DSP

    Gut

    1,9

    13  Tests

    43  Meinungen

    Lawinen-Ausrüstung im Test: DSP von Pieps, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut

    5

  • Poc Spine VPD Vest

    Gut

    2,0

    2  Tests

    32  Meinungen

    Lawinen-Ausrüstung im Test: Spine VPD Vest von Poc, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut

    6

  • BCA Tracker 3

    Gut

    2,0

    1  Test

    2  Meinungen

    Lawinen-Ausrüstung im Test: Tracker 3 von BCA, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut

    7

  • Black Diamond Deploy 3

    Gut

    2,0

    3  Tests

    0  Meinungen

    Lawinen-Ausrüstung im Test: Deploy 3 von Black Diamond, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut

    8

  • Ortovox 3+

    Gut

    2,1

    4  Tests

    14  Meinungen

    Lawinen-Ausrüstung im Test: 3+ von Ortovox, Testberichte.de-Note: 2.1 Gut

    9

  • Dainese Manis Winter

    Gut

    2,1

    1  Test

    11  Meinungen

    Lawinen-Ausrüstung im Test: Manis Winter von Dainese, Testberichte.de-Note: 2.1 Gut

    10

  • Komperdell Airshock Pack

    Gut

    2,1

    1  Test

    0  Meinungen

    Lawinen-Ausrüstung im Test: Airshock Pack von Komperdell, Testberichte.de-Note: 2.1 Gut

    11

  • EVOC Protector Vest Air+ Men

    Gut

    2,3

    1  Test

    13  Meinungen

    Lawinen-Ausrüstung im Test: Protector Vest Air+ Men von EVOC, Testberichte.de-Note: 2.3 Gut

    12

  • EVOC Vest Air+ Men

    Gut

    2,3

    0  Tests

    13  Meinungen

    Lawinen-Ausrüstung im Test: Vest Air+ Men von EVOC, Testberichte.de-Note: 2.3 Gut

    13

  • Ortovox Zoom+

    Gut

    2,4

    2  Tests

    40  Meinungen

    Lawinen-Ausrüstung im Test: Zoom+ von Ortovox, Testberichte.de-Note: 2.4 Gut

    14

  • Arva Evo4

    Befriedigend

    3,0

    1  Test

    0  Meinungen

    Lawinen-Ausrüstung im Test: Evo4 von Arva, Testberichte.de-Note: 3.0 Befriedigend

    15

  • Reebok 6.5

    Befriedigend

    3,3

    1  Test

    0  Meinungen

    Lawinen-Ausrüstung im Test: 6.5 von Reebok, Testberichte.de-Note: 3.3 Befriedigend

    16

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  • Poc Spine VPD 2.0 Vest

    ohne Endnote

    1  Test

    0  Meinungen

    Lawinen-Ausrüstung im Test: Spine VPD 2.0 Vest von Poc, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
  • Ortovox Ascent 30 Avabag

    ohne Endnote

    1  Test

    0  Meinungen

    Lawinen-Ausrüstung im Test: Ascent 30 Avabag von Ortovox, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
  • Mammut Pulse Barryvox

    Sehr gut

    1,0

    6  Tests

    0  Meinungen

    Lawinen-Ausrüstung im Test: Pulse Barryvox von Mammut, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut
  • BCA Tracker 2

    Gut

    2,0

    3  Tests

    10  Meinungen

    Lawinen-Ausrüstung im Test: Tracker 2 von BCA, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut

Ratgeber: Lawinen-Ausrüstungen

Pro­tek­to­ren

Während – je nach Altersgruppe – zwischen 70 und 95 Prozent aller Skifahrer einen Helm tragen, sind es bei den Rückenprotektoren bis jetzt nur 13 Prozent. Lediglich unter den Snowboardern benutzt jeder Zweite mittlerweile einen Protektor. Dies ist auch sinnvoll, denn das Verletzungsrisiko ist in der Halfpipe oder im freien Gelände wesentlich größer als auf einer präparierten Piste. Trotzdem ist der Kauf eines Protektors auch für reine Pistengänger durchaus eine Überlegung wert.

Eine Vielzahl von Tests bescheinigt nämlich aktuellen Modellen, über eine gute Schutzwirkung bei Stürzen auf den Rücken zu verfügen. Auch wenn also diese auf einer Piste nicht sehr häufig auftreten, sind Skifahrer im Fall aller Fälle mit einem Protektor merklich besser dran als ohne. Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit sind dabei kaum zu befürchten. Eine optimale Passform vorausgesetzt, spüren die meisten Fahrer den Protektor nach einer Weile überhaupt nicht mehr.

Protektoren sind entweder als Weste beziehungsweise in eine Jacke eingearbeitet lieferbar oder als Einzelschützer, die mit Bändern am Körper befestigt werden. Letztere werden nicht nur wie ein Rucksack umgeschnallt. Einige Modelle lassen sich sogar zusätzlich als Rucksack nutzen beziehungsweise sind sogar Rucksäcke mit eingearbeitetem Protektor und daher bei Tourenfahrern oder Freeridern, die in der Regel sowieso mit Gepäck unterwegs sind, beliebt.

Prinzipiell gibt es in puncto Bewegungsfreiheit und Sicherheit zwar kaum einen Unterschied zwischen den einzelnen Modellarten. Da Protektoren aber besonders dann eine hohe Schutzwirkung ausüben, wenn sie möglichst nah am Körper, am Besten sogar direkt über der Unterwäsche getragen werden, haben Einzelschützer einen gewissen Vorteil. In Tests wiederum schneiden Westen/Jacken meistens etwas besser ab, da sie weniger umständlich über Bänder eingestellt werden müssen und daher bei den Testpersonen auf mehr Gegenliebe in Sachen Handhabung stoßen.

Obwohl es auf den ersten Blick kontraintuitiv zu sein scheint, haben neuere Tests ergeben, dass weiche Protektoren den harten überlegen sind. Speziell hinsichtlich der Größe der Schutzfläche sowie der Dämpfungseigenschaften hatten sie in der Regel die Nase vorn, das heißt, sie absorbierten die Stöße von außen besser. Apropos Größe: Ein Protektor sollte den kompletten Bereich von den Nackenwirbeln abwärts bis zum Steißbein abdecken, sich bei einer Bewegung nicht auf- oder abwärts verschieben und sich auch nicht verdrehen – eine persönliche Anprobe ist also unerlässlich.

Da es für Protektoren selbst noch keine eigene Norm gibt, sollte darauf geachtet werden, ob sie das entsprechende Zertifikat für Motorrad-Protektoren tragen (CE 1621-2). Der auf den Modellen angegeben Restkraftwert wiederum gibt Auskunft darüber, wie viel Kraft der Protektor nicht absorbiert, also bei einem Sturz trotzdem auf den Rücken einwirkt – mit anderen Worten: Der Wert sollte möglichst klein sein. Neben Protektoren für den Rücken, Jacken, die fast den kompletten Oberkörper mit Protektoren abdecken, sind seit Neuestem auch Protektoren für den Hüftbereich sowie Skihosen mit Protektoren auf dem Markt (Crash Pants, Impact Short). Wie bei ihren Pendants in der Skaterszene, richten sie sich vorrangig speziell an Freerider und Freestyler beziehungsweise an Snowboardfahrer.

Eine Anmerkung noch zum Schluss: Protektoren sind teilweise schon für unter 100 Euro zu haben. Fachmagazine raten nach eingehenden Tests jedoch dazu, lieber nicht am Geld zu sparen. Gute Modelle liegen bei etwa 100 bis 150 Euro, Topmodelle etwas darüber, können aber auch die 200-Euro-Grenze überschreiten. Sind Letztere mit Sicherheit die erste Wahl für Snowboarder, Freestyler & Co beziehungsweise risikofreudige Skifahrer, sollten sich Genussfahrer sowie auch Gelegenheitsfahrer für ein Modell aus der Mittelklasse entscheiden.

von Wolfgang Rapp

Fachredakteur im Ressort Haushalt, Haus und Garten – bei Testberichte.de seit 2008.

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